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Sonntag, 27. März 2005

Ein traurige Erkenntnis, die ich einst niederschrieb

Category: Blog – netandif – 01:51 | 281 mal aufgerufen

Der Mensch behindert sich selbst. Er ist verwirrt. Jeder einzelne. Zu ohnmächtig, zu unvollkommen ist er. Sein ganzen Leben lang kämpft er mit seiner Fehlerhaftigkeit. Es ist nur ein Kompromiss. Alles ist nur ein Kompromiss. Doch klar, auch aus Kompromissen entsteht etwas. Aber welch trauriges Ergebnis steht da? Auch das Verschönern ist in der kompromissvollen Natur des Menschen. Und es funktioniert, hält ihn fest, gibt ihm ein gewisses Mass an Fähigkeiten. Wie das Auge, das fehlende Informationen zur Berechnung dem Hirn überlässt. Im Mittel stimmt es. Informationsverluste können ausgeglichen werden. Hier ist das Ergebnis in Ordnung. Doch woanders? Nicht wirklich. Ständige Kompromisse fordern ihren Tribut. Doch mit dessen Folgen und deren Folgen wird gelebt. Man vergisst sie . Man hat nur ein begrenzt bewusstes Spektrum. Genauso so wie die Ölkatastrophen weg sind aus den Köpfen, obwohl noch vorhanden und schlimmer denn je. Genauso die Nuklearabfälle. Sie sind momentan weg aus den Köpfen. Doch sie sind noch lange da...

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