NetAndif


Montag, 10. April 2006

Manic Monday

Category: Blog – netandif – 19:36 | 313 mal aufgerufen

Eigentlich hat dieser Montag (bis auf das Wetter, wie erwartet) ja relativ gut angefangen. Aber schon am späten Vormittag ging es los: ein Anruf vom Kunden, dass der Mailserver und das Internet plötzlich nicht mehr gingen. Nach dem Neustart des Servers und des Routers funktionierte es wieder, jedoch war das Internet extrem langsam. Ok, ich vereinbarte also einen Termin für 16:00, da der Kundenstandort auf dem Weg zu mir nach Hause liegt. Der Kunde konnte sich so die Anfahrtspauschale sparen, und auf ein paar Stunden später kam es nun auch nicht mehr an.
Als ich dann das Problem beim Kunden untersuchte, zeigte sich dass der Router jeweils nach kurzer Zeit wild zu Blinken anfing, und ab da das Internet langsam wurde. So vermutete ich also einen Defekt des Routers. Deshalb aktivierte ich eine zweite Netzwerkkarte im Server und richtete über diese Karte eine Verbindung zum DSL ein (was sich ziemlich hinzog da dieser Server sich etwas seltsam verhielt). Dann schien also das Internet wieder normal zu funktionieren. Denkste! Nach kurzer Zeit wurde auch hier die Verbindung wieder unterträglich langsam. Ich vermutete schon einen defekt des Modems, als ich bei der Überprüfung der Prozesse und Protokolle Hinweise auf den Wurm W32.Netsky.P@mm entdeckte. Dummerweise war es nun schon 18:00 und ich musste an der Stelle abbrechen, da der Kunde Feierabend machen wollte. Das einzige was mir noch einfiel war, einen kompletten Systemscan des Antivirenprogramms auf dem Server durchzuführen. Sämtliche Massnahmen wie das Deaktiveren der Internetverbindung, das Beenden betreffender Dienste sowie der Systemwiederherstellung lies ich dabei ausser acht. Warum? Weil ich extrem genervt war und nach Hause wollte. Nun muss ich sehen, was morgen früh noch zu retten ist. Wie es das Schicksal so will, muss ich allerdings morgen zuerst in die Firma, da ich Frühdienst habe. Wenn die anderen da sind, werde ich also wieder zum Kunden fahren und retten was es noch zu retten gibt.
Habe ich mich doch wieder einmal in so eine ‘Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt’ - Situation hineinmanövriert... :(

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