Sonntag, 25. Februar 2007
Habe heut folgende Mail bekommen:
“Vielen Dank fur Ihre Bestellung bei Amazon.de!
Das Sony VAIO VGN-1391517 Zoll WXGA Notebook
wird in kurze versendet. Die Kosten von 1215,- Euro
werden Ihrem Konto zu Last gelegt. Die Einzelheiten zu Ihrer Bestellung entnahmen Sie bitte der angefugten Rechnung. Falls Sie die Bestellung stornieren mochten, bitte den in der Rechnung angegebenen, kostenlosen Kundenservice anrufen und Ihre Bestellnummer bereit halten. Eine Kopie der Rechnung wird Ihnen in den nachsten Tagen schriftlich zugestellt.
Beachten Sie bitte: Diese E-Mail wurde von einer nur fur Benachrichtigungen
verwendeten Adresse gesendet. Eingehende E-Mails konnen nicht angenommen
werden. Antworten Sie nicht auf diese Nachricht.
Vielen Dank fur Ihren Einkauf bei Amazon Marketplace.
Amazon.de Kundenservice
http://www.amazon.de”
Im Anhang ist eine Datei namens ‘13915.zip’, diese enthält wiederum eine ‘13915.exe’.
So, jetzt könnte ich aus reiner Neugierde das Ding auspacken und doppelklicken.
Soll ich, soll ich?
Nein, ich lass mal den Online-Scanner von Kaspersky drüberlaufen. Und was sagt mir dieser? Die Datei ist infiziert mit: Trojan-Downloader.Win32.Nurech.at
Sowas war ja klar.
Langsam wird’s echt lächerlich.
Aber vermutlich finden sich immer noch Leute, die auf sowas reinfallen.
Ich frage mich ja immer was jemand in dem Moment denkt. Was ihn wohl dazu bringt so einen Anhang aufzumachen?
Evtl. eine der folgenden Varianten?
1) ‘Komisch, das hab ich ja gar nicht bestellt. Aber so ein Notebook wär schon toll. Vielleicht ist’s ein Versehen… mal die Rechnung anschauen’
2) ‘Verflixt, das muss ein Fehler sein. Sofort die Rechnung stornieren…’
3) ‘Hm, amazon.de. Keine Ahnung was die von mir wollen. Ui, da ist ja ein Anhang dabei. Was ist das denn…’
4) ‘*Blubb* *Doppelklick*’
Donnerstag, 22. Februar 2007
Dass die ‘Online-Hilfe’ von MS Office 2003 bereits ungefragt ins Internet geht, um Hilfe-Inhalte von Microsoft-Servern abzurufen, hatte ich schon vor längerem festgestellt. Die Verwendung eines Proxy-Server für den Internet-Zugang hat es deutlich gemacht: Sobald man die Hilfe-Funktion konsultiert, wird man zur Anmeldung am Proxy aufgefordert. Bricht man die Anmeldung ab, gelangt man in den normalen ‘Offline’ Modus der Office-Hilfefunktion. Viele merken diesen Vorgang wahrscheinlich nicht mal, da sie über einen Router online sind.
Laut einem Bericht auf heise.de wurde nun in Office 2007 festgestellt, dass nicht nur die Hilfe-Funktion online geht, sondern dass noch weitere Anfragen ins Internet ‘rausgehen’. Es wird berichtet, dass ungefragt ein Cookie bei dem Betreiber von Online-Statistiken ‘Webtrends’ gesetzt wird. Das Absetzen dieser Cookies umgeht anscheinend sogar die Einstellungen des Internet-Explorers, der ja nicht nur mit Windows sondern auch mit MS Office ‘verzahnt’ ist.
Ich kann nur jedem empfehlen, mal einen Proxy zu verwenden, oder seine Firwall mal genauer zu beobachten. Erst dann wird einem bewusst, wie tief die IE-Engine im System verankert ist. Wenn man dann von solchen ungefragten Datenübertragungen wie die bei Office 2007 hört, entwickeln sich wirklich Bedenken darüber was Microsoft noch so alles in seine zukünftigen Produkte einbauen wird.
Bisher hatte ich eigentlich immer noch ein gewisses Vertrauen dass der Marktführer im Bereich Betriebssystem und Office-Software es sich nicht leisten kann, des Ausspionierens identifiziert zu werden…
Samstag, 10. Februar 2007
Der ‘Bundesvision-Songcontest’ ist beendet. Sieger wurde aber meiner Meinung nach nicht eine Gruppe, die die beste musikalische Darbietung abgeliefert hat.
Vielmehr sind unter den ‘Verlierern’ Musiker und deren Stücke, die meines Erachtens von viel mehr Kreativität, Ausstrahlung und Wärme zeugen.
Es ist eigentlich völlig unwichtig, wer diese Veranstaltung gewonnen hat. Es musste halt ein Sieger bestimmt werden, irgendeine Entscheidung musste fallen.
Interessant auch die Aussage des Band-Leaders von ‘Oomph!’, der die Gruppe aus Berlin (’Mia’) sehr lobte und davon ausging das diese auf Platz 1 landen würde.
Ich persönlich habe für Kim Frank gestimmt, da er für mich Musik macht die unter die Haut geht.
Wie auch immer. Es wurde bei dieser Veranstaltung ne Menge guter Musik präsentlert…
Irgendwann während der Sendung wurde mitgeteilt, dass man die Songs preisgünstig downloaden könne. Leider habe ich mir den Link nicht gemerkt…
Donnerstag, 8. Februar 2007
Nach der Deinstallation des NVIDIA Forceware Treibers und der anschliessenden Installation des älteren Detonators (Omega 61.77) wurden nach dem Neustart meine beiden Bildschirme als Plug-and-Play Monitore erkannt, danach wurde automatisch der nview-Assistent gestartet, welcher mir verschiedene Dualscreen-Varianten anbot. Ich wählte ‘DualView’ aus und konnte dann bei der Konfiguration für das LCD-TV die Auflösung 1360×768 sowie für das 17″ LCD die Auflösung 1280×1024 einstellen.
Es geht also doch: Dualscreen bei 2 Bildschirmen unterschiedlicher Seitenverhältnis-Formate mit einer NVIDIA-Karte.
Das Problem war vielleicht, dass der neuere Forceware-Treiber die FX5900XT nicht mehr sauber unterstützt.
Draufgekommen bin ich eigentlich nur, als ich auf der Suche nach einem performanteren Treiber für die Karte war.

Wie man sieht, läuft auf dem sekundären Bildschirm, der über DVI angeschlossen ist, ein TV-Fenster (SAT-Karte).
Links, auf dem primären Bildschirm (in diesem Fall der LCD-Fernseher) ist ebenfalls DirectX möglich: hier läuft gerade das Spiel Moto GP 3
Es geht also doch…

Es gibt Zeiten zu denen bestimmte Dinge aus den verschiedensten Bereichen nicht so funktionieren wie sie es eigentlich sollten. Und es gibt Zeiten, in denen man nicht mehr den Überblick über anstehende Dinge hat. Und es gibt Zeiten, in denen man zuviele gleichzeitige Vorgänge abarbeiten muss. Da der Mensch nicht wirklich multitasking-fähig ist, priorisiert er bestimmte Dinge während andere erstmal hinten angestellt werden. Nur so funktioniert es anscheinend (mehr oder minder gut).
Nun ist es aber durchaus so, dass man nicht immer fit genug ist, um alle anstehenden Tasks immer im Zugriff zu haben. Man vergisst hin und wieder etwas. Desweiteren führt der krampfhafte Versuch bzw. das planlose Herangehen oft dazu, dass man Dinge nicht so erledigen kann, wie es ursprünglich angedacht war. Das führt zu Kompromissen und auch manchmal zu Fehlern, die erst später auftreten bzw. sichtbar werden.
Mir geht es zur Zeit nicht besonders gut, d.h. ich habe mir irgendein Virus eingefangen, der bei mir den Schwindel und das Kopfweh einer Grippe verursacht, aber dennoch weder mit ausgeprägtem Husten, Schnupfen oder Durchfall einhergeht. Sehr seltsam.
Aufgrund dessen bin ich grade nicht so fit wie sonst. Jedoch bin ich nicht der Meinung dass ich deswegen mehr Fehler mache oder so. Es ist nur so, dass ich mich auf verschiedene Dinge nicht so konzentrieren kann, als ich normalerweise in der Lage bin.
Nunja, ich möchte nicht sagen dass mir alles über den Kopf wächst, aber es wäre schon mal wieder toll wenn man sich auf eine Sache voll und ganz konzentrieren könnte. Denn eines der schlimmsten Dinge für mich ist, ‘Tasks’ underledigt bzw. nicht ausreichend gut erledigt zu wissen.
Was ich damit sagen will? Eigentlich war ich immer der Bughunter und Problemlöser und hatte auch immer Spass dabei.
Doch irgendwann muss ich auch mal wieder an meinen eigenen ‘Bugs’ arbeiten. Um das erreichen zu können, muss alles andere erledigt sein, so meint es zumindest mein Unterbewusstsein. Da dies aber nicht möglich ist, bleibt ständig im Hintergund das Wissen, dass irgendwo etliche unerledigte Dinge und Fehler schlummern. Es gibt für mich fast nichts schlimmeres als etwas unerledigt oder fehlerhaft zu wissen.
Eins nach dem anderen, das ist wohl die einzige Möglichkeit dass der Mensch in der Lage ist, Probleme zu bewältigen.
Alle ‘Tasks’ perfekt abzuarbeiten wird der Mensch aber wohl nie in der Lage sein. Deshalb auch sämtliche Miseren, kleine und grosse, die es auf der ganzen Welt gibt. An allen Ecken und Enden funktioniert etwas nicht richtig und es gibt unerledigte Dinge.
Die einzige wahre Lösung für all diese Probleme wäre ein Neuanfang mit dem Wissen und der Erfahrung es nachher besser machen zu können.
Da aber so gut wie nie die Möglichkeit eines Neuanfangs besteht, ist man gezwungen an den vorhandenen Dingen herumzufrickeln bis das Ergebnis einigermassen akzeptabel für alle Beteiligten ist…
Nein, ich will nicht perfekt sein. Aber ich wäre wirklich gerne in der Lage, alle Problematiken die sich mir stellen abzuarbeiten und zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.
Chriss - 08.11.2006 - 00:38:58
Woah, geiles Farbspiel