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Donnerstag, 8. Februar 2007

Tasks und der Mensch

Kategorie: Blog – netandif – 19:52 | 126 mal aufgerufen

Es gibt Zeiten zu denen bestimmte Dinge aus den verschiedensten Bereichen nicht so funktionieren wie sie es eigentlich sollten. Und es gibt Zeiten, in denen man nicht mehr den Überblick über anstehende Dinge hat. Und es gibt Zeiten, in denen man zuviele gleichzeitige Vorgänge abarbeiten muss. Da der Mensch nicht wirklich multitasking-fähig ist, priorisiert er bestimmte Dinge während andere erstmal hinten angestellt werden. Nur so funktioniert es anscheinend (mehr oder minder gut).

Nun ist es aber durchaus so, dass man nicht immer fit genug ist, um alle anstehenden Tasks immer im Zugriff zu haben. Man vergisst hin und wieder etwas. Desweiteren führt der krampfhafte Versuch bzw. das planlose Herangehen oft dazu, dass man Dinge nicht so erledigen kann, wie es ursprünglich angedacht war. Das führt zu Kompromissen und auch manchmal zu Fehlern, die erst später auftreten bzw. sichtbar werden.

Mir geht es zur Zeit nicht besonders gut, d.h. ich habe mir irgendein Virus eingefangen, der bei mir den Schwindel und das Kopfweh einer Grippe verursacht, aber dennoch weder mit ausgeprägtem Husten, Schnupfen oder Durchfall einhergeht. Sehr seltsam.
Aufgrund dessen bin ich grade nicht so fit wie sonst. Jedoch bin ich nicht der Meinung dass ich deswegen mehr Fehler mache oder so. Es ist nur so, dass ich mich auf verschiedene Dinge nicht so konzentrieren kann, als ich normalerweise in der Lage bin.

Nunja, ich möchte nicht sagen dass mir alles über den Kopf wächst, aber es wäre schon mal wieder toll wenn man sich auf eine Sache voll und ganz konzentrieren könnte. Denn eines der schlimmsten Dinge für mich ist, ‘Tasks’ underledigt bzw. nicht ausreichend gut erledigt zu wissen.

Was ich damit sagen will? Eigentlich war ich immer der Bughunter und Problemlöser und hatte auch immer Spass dabei.
Doch irgendwann muss ich auch mal wieder an meinen eigenen ‘Bugs’ arbeiten. Um das erreichen zu können, muss alles andere erledigt sein, so meint es zumindest mein Unterbewusstsein. Da dies aber nicht möglich ist, bleibt ständig im Hintergund das Wissen, dass irgendwo etliche unerledigte Dinge und Fehler schlummern. Es gibt für mich fast nichts schlimmeres als etwas unerledigt oder fehlerhaft zu wissen.

Eins nach dem anderen, das ist wohl die einzige Möglichkeit dass der Mensch in der Lage ist, Probleme zu bewältigen.
Alle ‘Tasks’ perfekt abzuarbeiten wird der Mensch aber wohl nie in der Lage sein. Deshalb auch sämtliche Miseren, kleine und grosse, die es auf der ganzen Welt gibt. An allen Ecken und Enden funktioniert etwas nicht richtig und es gibt unerledigte Dinge.

Die einzige wahre Lösung für all diese Probleme wäre ein Neuanfang mit dem Wissen und der Erfahrung es nachher besser machen zu können.
Da aber so gut wie nie die Möglichkeit eines Neuanfangs besteht, ist man gezwungen an den vorhandenen Dingen herumzufrickeln bis das Ergebnis einigermassen akzeptabel für alle Beteiligten ist…

Nein, ich will nicht perfekt sein. Aber ich wäre wirklich gerne in der Lage, alle Problematiken die sich mir stellen abzuarbeiten und zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

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