NetAndif


Dienstag, 29. Mai 2007

Umstieg von Windows auf Linux

Kategorie: Linux – netandif – 20:07 | 350 mal aufgerufen

So, jetzt will ich hier mal ein Thema behandeln, das mich schon lange beschäftigt, aber mangels konkreter Durchführung bisher noch nichts berichtenswertes hervorgebracht hat: der Umstieg von Windows auf Linux bei einem ‘normalen’ Desktop-PC.

Das Hauptproblem dabei ist, dass oftmals eine grosse Verwöhntheit durch Windows bei den Usern vorherrscht.
Ich möchte mich dabei selbst überhaupt nicht ausschliessen. Im Gegenteil, wie mein folgender Bericht schildern wird.

Die Frage ist ja immer: was möchte / muss man mit dem PC machen?
Über diese Frage sollte man genauestens nachdenken, falls man ernsthaft mit dem Gedanken spielt auf Linux zu wechseln.

Warum?

Nun, es ist kein Geheimnis dass diese ansonsten sehr benutzerfreundlich zu gestaltenden (auf Linux basierenden) Betriebssysteme einen sehr entscheidenden Nachteil gegenüber dem am Markt verbreiteten Windows haben: die meisten Programme sind nicht für sie geschrieben. Im Speziellen wurden bisher für Linux keine kommerziellen Spiele entwickelt, was diesen Markt für Linux praktisch als nicht vorhanden deklariert.

Natürlich ist es keine Frage, dass kommerzielle Softwareschmieden für das Betriebssystem entwickeln welches am weitesten verbreitet ist.
Somit ist es im Falle von Linux und auch Open Source Software im Allgemeinen so, dass die Hauptarbeit der Entwicklung ehrenamtlich geleistet wird.
Dennoch existieren einige Firmen, die mit der Hilfe von Linux und OSS (Open Source Software) Geld verdienen. In erster Linie natürlich durch Support / Dienstleistung.
Jeder ist ja im Prinzip aufgrund der verfügbaren Software-Quellen selbst in der Lage, Programme auf Basis der ‘Sources’ zu erstellen bzw. wie im Falle von Linux den Kernel selbst neu zu kompilieren (Binärdateien aus den Quellen erzeugen).
Da dies einiges an Arbeit bedeutet und somit eher von ‘Freaks’ in ihrer Freizeit getätigt wird, besteht für den Otto-Normal-Verbraucher durchaus ein Interesse diese Dienstleistung in Anspruch zu nehmen.
Solange aber nicht genügendes kommerzielles Interesse an eine Software-Lösungen auf Basis von OpenSource vorhanden ist, wird auch niemand von dem Umsatz damit leben können.
Aber ich schweife jetzt langsam vom Thema ab. Was ich sagen will ist, dass für Linux Betriebssysteme leider nicht genügend kommerziell entwickelte Software vorhanden ist.

Aufgrund dieser Tatsache muss man immer im Einzelfall sehen, ob die Anforderung an die Funktionalität eines PC’s unter Linux genauso zu gewährleisten ist, wie sie es unter Windows ist.

Im Falle meines privaten Haupt-Rechners (sprich: Web, Email, Musik, Officeprogramme, Netzwerk-Tools, evtl. noch Scannen und Faxen) ist es so, dass diese Anforderungen nahezu im Ganzen durch den Umstieg von Windows XP auf Linux erfüllt werden können.
Theoretisch wäre alles möglich. Aber in der Praxis ist es leider so, dass nicht alle verfügbaren Softwarelösungen homogen bzw. ausgereift genug sind.

Im Speziellen handelt es sich hierbei in meinem Falle um eine ‘Out of the box’ funktionierende Lösung um den PC als Anrufbeantworter fungieren zu lassen.
Ich besitze eine AVM FritzCard PnP, die unter Windows mit der Software ‘Fritz’ eine praktische Lösung der Anruf-Verwaltung darstellte.
Das Prinzip war eigentlich einfach: der Treiber für die Fritz-Karte stellte eine Capi (Common Application Interface) - Schnittstelle bereit, und die Anwendung (FritzVox) griff darauf zurück. Sehr komfortabel, das Ganze. Ich hätte mir ein ‘Fritz’ für Linux gewünscht. Nur leider gibt es für AVM wohl keinen (lukrativen) Linux-Markt.
Wie auch immer, es gibt drei Möglichkeiten, ISDN unter Linux zu betreiben:
- isdn4linux (bereits im Linux-Kernel unterstützt)
- capi4linux (von AVM entwickelt)
- mISDN (Open Source Projekt)
Naja, isdn4linux ist im Kernel drin, funktioniert aber nicht mit vbox, der Anrufbeantworter-Software (obwohl integriert). Bei capi4linux muss man einen eigenen Treiber kompilieren, der aber wiederum nicht mit vbox kompatibel ist (jedoch CAPI bereitstellt). Die Software ‘mISDN’ scheint eigentlich sehr vielversprechend, aber unterstützt anscheinend meine FritzCard PnP nicht.
Mit anderen Worten: es geht nicht (ich habe Stunden mit der Suche nach einer Lösung verbracht).
Das Schlimme daran ist ja eigentlich, dass es vielleicht möglich gewesen wäre es mit einer anderen Linux-Distribution zum Laufen zu bekommen.
Aber da hätte dann wahrscheinlich wieder etwas anderes nicht funktioniert.

Nun gut, da ich jetzt hier unter PCLinuxOS 2007 bin und alleses Sonstige (ausser dieser ISDN-Geschichte) recht gut funktioniert , lasse ich es dabei mal gut sein,

und verbleibe mit einem Blick auf meinen (mittlerweile doch recht zufriedenstellend eingerichteten) Linux-Desktop:

PCLinuxOS 2007 Desktop1

PCLinuxOS 2007 Desktop2

Euer NetAndif

to be continued…

Mittwoch, 23. Mai 2007

Verflixt noch mal…

Kategorie: Blog – netandif – 19:35 | 157 mal aufgerufen

Heute hatte ich eigentlich mal wieder eine wirklich schöne, kleine Installation.
Netzwerk-Einrichtung mit neuem Server, Datenübernahme von 2 PCs, Netzwerkdrucker, Internet und Email-Anbindung, Backup-Einrichtung.
Es hat auch alles wunderbar geklappt. Logisch, ein paar kleine Unklarheiten gibt’s immer, aber es konnte alles ‘just in time’ gelöst werden.
Und dennoch: gegen Ende des Arbeitstages und auch anscheinend erfolgreichem Abschluss der Installation, fiel einem Mitarbeiter dann noch auf dass 2 Dateien fehlen.
Es handelte sich um 2 Excel-Dateien, die direkt auf dem Desktop gespeichert waren (keine Verknüpfungen), und zudem auch noch relativ wichtige Dateien.

Ok, ich habe die Dateien einfach übersehen. Sowas kann vorkommen.
Nunja, alles versucht, nichts hat geholfen, Fazit: shit happens…

Wer will, kann aber auch noch den Rest der Story lesen (mehr…)

Dienstag, 22. Mai 2007

Stromverbrauch von PC + Co.

Kategorie: Hardware – netandif – 23:25 | 256 mal aufgerufen

Habe gerade so ein Leistungs-Messgerät da (ein praktischer kleiner Adapter zum Ermitteln der Leistungsaufnahme von Elektrogeräten).
Jetzt wollte ich mal wissen, was meine PC-Ausstattung an Leistung verbrät.
Es ist tatsächlich nicht zu vernachlässigen, wenn man die Werte mal mittels des Strompreises hochrechnet, denke ich.

Hier eine Tabelle mit meinen Ergebnissen. Getest habe ich 2 PCs und 2 Bildschirme sowie eine USV.

Leistungsaufnahme PC & Co.

Anhand dieser Werte kann man sich schon mal ein ungefähres Bild davon verschaffen, was PC&Co so an Strom verbrauchen.
Aber dabei bleibt es ja nicht. Es kommen sicher bei jedem noch diverse Kleingeräte wie Switches, Router, Anrufbeantworter usw. hinzu, die alle ständig Strom ‘verbraten’. Mal ehrlich, wer schliesst sämtlich Steckernetzteile an schaltbare Steckdosenleisten an, um sie nur bei Bedarf zu aktivieren? Die wenigsten. Weil man einfach zu bequem dazu ist. Wobei es da aber echt praktische Lösungen gibt.
Die Leistung, die diverse Geräte im Standby-Betrieb immer noch aufnehmen, darf man auch nicht vergessen.
Ich für meinen Teil habe schon länger die diversen Netzteile und Standby-Geräte (wie auch Zweit- und Dritt-PC) an einer Mehrfach-Schaltkonsole hängen, mit der ich 8 verschiedenen Steckdosen ein- und ausschalten kann.
An dieser Stelle ein Hinweis: wer seinen PC nur an den Strom anschliesst, wenn er ihn benötigt, riskiert eine entladenen CMOS-Batterie.
Diese wird nämliche normalerweise geladen, wenn der PC ausgeschaltet ist, aber noch am Strom hängt.
Oft ist der Grund für das Abstöpseln des PCs die Tatsache, dass z.B. Mäuse und Tastaturen selbst bei ausgeschaltenem PC noch über den PS/2 Port mit Spannung versorgt werden, und somit evtl. leuchten. Der Stromverbrauch in diesem Zustand beträgt aber wie in der Tabelle zu sehen nur 2-5 W.
Der Stromverbrauch des LCD-TVs hat mich dann doch etwas überrascht. Aber gut, ich hatte aufgrund der grossen Helligkeit und der doch deutlichen Temparaturentwicklung des Displays schon so ne Vorahnung.
Die Leistungsaufnahme von 75W bei PC1 im Normalbetrieb zeigt, dass es sich für ständig-laufende PCs lohnt, einige Generationen zurück zu gehen, was den historischen Entwicklungsstand der zu verwendenden Hardware anbelangt.
Wobei dieser PC absolut alles anstandslos bewerkstelligt, ausser Zocken halt (ok, bis auf 1,2 kleine Games aus der guten alten 3DFX-Zeit) ;-)

Freitag, 18. Mai 2007

Ein schöner Tag…

Kategorie: Blog – netandif – 11:19 | 153 mal aufgerufen

…hat begonnen, nachdem ich am späten Vormittag nach noch ein paar mal ‘Umdrehen’ im Bett dann doch aufgestanden bin, mich angezogen, auf’s Fahrrad geschwungen habe und gemütlich zum Bäcker geradelt bin.

Vormittags-Sonne, ein kühles Lüftchen, gut gelaunte Menschen (klar, es ist Freitag ;-)), das Lächeln der Bäckereifachverkäuferin sowie ein leckeres, gemütliches Frühstück… dieser Tag kann doch nur gut werden, oder?
Und noch das ganze Wochenende vor mir!

Was war, ist gewesen und was sein wird, wird sein…

Wünsche allen einen angenehmen Tag und ein wunderschönes Wochenende

Mittwoch, 16. Mai 2007

Wordpress Designs testen

Kategorie: Wordpress – netandif – 19:31 | 185 mal aufgerufen

Für Wordpress (mittlerweile bei der Version 2.1 angelangt) gibt es ja einige Themes.
Siehe:
http://themes.wordpress.net/
http://themes.wordpress-deutschland.org/
http://alexking.org/projects/wordpress/theme_browser.php

Zum Ausprobieren einiges dieser Themes habe ich auf blog.netandif.de das Plugin ‘Theme-Switcher‘ installiert.
Damit ist es nun möglich, schnell die diversen Themes zu testen.

Wordpress Theme-Switcher

Cornblogs kann ja nicht direkt mit den php-Dateien ‘gefüttert’ werden.
Falls jedoch ein paar von den Designs gut gefallen, werde ich mir die Mühe machen, sie nach Smarty zu konvertieren…

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