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Montag, 24. September 2007

Zurück zu Windows...

Kategorie: Linux – netandif – 20:38 | 411 mal aufgerufen

oder doch lieber nicht? Kämpfe gerade mit dieser Überlegung.
Warum?
Weil mein neues Smartphone eine wunderschöne Software-Suite mitbringt, welche leider nicht unter Linux läuft.
Aber so leicht wollte ich natürlich nicht aufgeben.
Da ich unter Linux mit Evolution arbeite, welches sich wunderbar mit Palm Smartphones syncronisieren lässt, hatte ich da natürlich bisher kein Problem. Nun ist aber das neue halt kein Palm mehr.
Ich dachte eigentlich, dass es ohne weiteres machbar sein müsste, ein Symbian OS Smartphone mit Linux zu syncronisieren. Pustekuchen!

Es existieren Ansätze, ja. Zum Beispiel gibt es eine Anleitung, wie man per Bluetooth und dem Standard ‘SyncML’ auf eine entsprechende Server-Anwendung zurückgreift, und diese dann Wiederum auch mit Evolution ‘sprechen lässt’.

Auch per USB wäre es im Prinzip möglich, über diesen SyncML Standard zu syncen. Dafür gibt es allerdings keine Anleitung.
Desweiteren ist ein Kommandozeilen-Tool ‘msync’ verfügbar, und dann gibt es noch das Paket ‘opensync’, für das auch ein Plugin für Evolution existiert.
Ein paar Möglichkeiten also, die aber alle erstmal konfiguriert werden müssen. Nein, da heisst es nicht einfach ‘setup.exe ausführen und Gerät einstecken wenn man dazu aufgefordert wird’.

Naja, soweit so gut. Beinahe hätte ich aber eine Lösung hinbekommen.
Doch dann wurde mir ein Strich durch die Rechnung gemacht:
Beim Einstecken meines Smartphones und Aktivieren der USB-Verbindung bekomme ich einen Kernel-Fehler und der komplette USB-Stack verabschiedet sich.

Puhh! Unschöne Sache. Ein Googlen nach dem Problem ergab zwar das Linux Kernel < 2.18 da ein Problem hätten. Aber leider habe ich ja bereits einen 2.18.x Kernel. Also entweder hat dieser dennoch den Bug, oder es existiert hier ein anderes Problem (Chipsatz o.ä.)

Also was machen?
Kernel upgraden?
Bluetooth Interface einbauen?

Nach langem Grübeln ist mir dann noch eine andere Idee gekommen.
Ich könnte doch weg gehen von dem lokalen ‘Syncen’ hin zu einer eher Lokations-unabhängigen Variante.
Sprich: ich synce nur noch mit Netzwerk- oder Internet-Servern.
Ein Ansatz dazu ist, auf einen Exchange Server zuzugreifen. Zuhause per WLAN über das Internet, in der Arbeit über WLAN und direktes Netz, und unterwegs über UMTS.
Dadurch hätte ich immer Zugriff auf ein und denselben Kontakt- und Email-Bestand. Kein Syncen wäre mehr nötig.
Zuhause würde ich dann auch auf das Exchange Konto zugreifen. Der Nachteil dabei ist allerdings, dass ich dann auch meine privaten Kontakte und Emails auf dem Firmenserver hätte. Ob ich diesen Schritt wagen will, bin ich momentan noch ziemlich unsicher...

Eine weitere Variante bestünde darin, einen im Internet stehenden Server mit einer Kommunikations-Lösung wie z.B. eGroupware oder PHProjekt zu verwenden.
Diese Web-Portale bieten mittlerweile recht gute Funktionalität, was die Verbindung mit allen möglichen Email-Standards sowie mobilen Geräten betrifft.

Naja, mal kurz gesagt: all das ist eine scheiss Arbeit.

Die Alternative dazu: Windows booten - Nokia PCSuite installieren - syncen, Anwendungen installieren usw.
(und die viele Arbeit die man sich mit Linux gemacht hat eben als Erfahrung verbuchen...;-))

Das Einzige Problem dabei dann noch: die Emails von Evolution/Linux wieder zurück nach Outlook/Windows zu bekommen ist eine scheiss Arbeit... :-(

Dienstag, 4. September 2007

Vision für ein PC-Spiel... oder auch nicht

Kategorie: Blog – netandif – 18:56 | 375 mal aufgerufen

Mir schwirrt zur Zeit eine Vision für ein PC-Spiel im Kopf herum
Ich bin mir nicht sicher, ob es das Spiel schon gibt, oder ob ich nur besonders realistisch davon geträumt habe.
Es handelt sich um ein Action-Adventure, dass im Weltraum beginnt, und sich dann auf einem fremden Planeten abspielt.

Zu Beginn des Spiels befinde ich mich als der Hauptakteur auf einem Fragment eines zerstörten Raumschiffs, zusammen mit einem Kameraden. Wir beide treiben im All und als einziges Überbleibsel sind uns zwei mit Spezial-Fähigkeiten ausgestattete Raumanzüge geblieben, sowie ein undefinierbares Stück Treibgut an dem wir uns festhalten.

Space Junk

Mit Gedankenkraft befreien wir uns aus dieser Situation und werden dann auf einen unter uns befindlichen fremden Planeten teleportiert.

Space Platform

Dort angekommen befinden wir uns in einer von Felswänden umgebenen Tiefebene, die ca. 2km² Durchmesser hat und an den Felswänden von Höhlen eingeschlossen ist.
Mit Hilfe unserer Raumanzüge können wir uns bis ca. 5m vom Boden weg fortbewegen und suchen nun nach einem Ausgang aus dieser Schlucht.

In den Höhlen befinden sich diverse brauchbare Gegenstände die wir versuchen, einzusammeln. Doch aus den Höhlen kommen jeweils seltsame mechanische Untiere, die es zu vernichten gilt.
Der Versuch, tiefer in die Höhlen einzudringen ist nicht ratsam, denn dort gibt es keinen Ausweg mehr und man verliert sich in verschachtelten Gängen aus denen es kein zurück mehr gibt.

Nachdem wir alles erledigt haben, öffnet sich auf einer Seite der Schlucht ein Tor in der Felswand und wir können hindurchgleiten.

Dann liegt eine langer, ca. 10 m breiter Korridor vor uns, der links und rechts durch hohe Felswände begrenzt wird und nach oben hin offen ist, so dass man ins Weltall hinausblicken kann. Wenn wir zu hoch fliegen, werden wir von der Gravitation wieder heruntergedrückt.
Wir müssen uns nun diesen Korridor entlang-kämpfen, ständig von seltsamen fliegenden Objekten heimgesucht.
Es ist alles sehr seltsam, aber wir wissen, dass es am Ende des Korridors ein Ziel zu erreichen gibt.

Space Corridor

Teilweise wird der Korridor immer breiter und grosse Flächen mit seltsamen Maschinen und Anlagen erscheinen.
Diese wirken irgendwie interessant einladend, aber uns ist klar dass wir uns nicht damit aufhalten dürfen.
Denn jede dieser Gerätschaften führt zu eigenen Welten und dort geschehen wiederum ganz andere Dinge die einen völlig von der eigentlichen Mission abbringen können. Dennoch ist die Versuchung gross und das eine oder andere Mal lässt man sich in solch eine ander Welt hineinziehen und kann dann einzelne kleinere Missionen durchleben, die bei Bestehen durchaus gewisse Vorteile verschaffen. Sind sie jedoch zu umfangreich, verliert man sich leicht darin und findet nicht mehr zum Korridor zurück.

Das Ende dieser grossen Mission ist eigentlich nicht genau bekannt, jedoch hat man immer wieder das Gefühl es erreicht zu haben und wird dann in eine der Erde ähnliche Welt transferiert und muss dort dann äusserst triviale Situationen bestehen, wie z.B. das Einchecken auf einem Flughafen oder das Einsteigen in einen Zug der in ein Urlaubsland führt.

Letztendlich ist das Ende offen, es werden immer wieder neue ‘Levels’ offenbar.
Man weiss nur, dass man auf dem richtigen Weg ist, und ist froh, Boden unter den Füssen zu haben...

To be continued...?

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