Es ist soweit: die PC Demo des im Sommer erscheinenden Rennspiels Race Driver GRID von Codemasters ist seit wenigen Tagen verfügbar.
Ich habe das Teil natürlich gleich mal angetestet.
Um es gleich mal vorweg zu nehmen: ich bin absolut beeindruckt - denn hier stimmt alles.
Systemanforderungen
Laut Readme ist folgende Ausstattung empfohlen
Unterstützte Grafikkarten
ATI Radeon X1300, X1600, X1800, X1900, X1950, HD2600, HD2900, HD3870
NVIDIA Geforce 6800, 7100, 7300, 7600, 7800, 7900, 7950, 8600, 8800, 9800
Nicht kompatibel mit allen integrierten Sound-/Grafiklösungen (inkl. Laptops)
Menü
Das Menü des Spiels ist von der 3D-Optik her angelehnt an das von Colin McRae DIRT, wurde aber hinsichtlich der Bedienbarkeit deutlich verbessert. So reagiert das Menü jetzt schneller, man muss nicht mehr so viele Tasten drücken und die einzelnen Untermenüs sind besser durchdacht. Von der Optik her ist es eher schlicht, aber sehr ansprechend.
Steuerung
Es werden so gut wie alle Gamecontroller unterstützt, besonders empfohlen werden in der Readme-Datei die Microsoft XBOX360-Serie sowie 3 verschiedene Logitech Controller.
Das Force-Feedback (hier mit einem XBox360 Wireless Gamepad) funktioniert prächtig.
Sound
Ich war sehr angenehm überrascht, dass bereits beim Starten des Spiels die Surroundfähigkeiten genutzt werden.
Ohne dass ich irgendwas einstellen musste präsentierte sich mir das Spiel in hervorragender 5.1 Soundqualität.
Der Realismus der Geräuschkulisse und der Motorensounds ist wirklich sehr gelungen und wirkt absolut überzeugend.
Grafik
Hammer! Die optimalen Einstellungen des Systems werden offenbar automatisch ermittelt, denn es gibt keinerlei Ruckeln, die Auflösung stimmt und das Ganze läuft sehr flüssig. So macht das Spass! Hier haben die Entwickler beispielhafte Leistung an den Tag gelegt und wirklich das Optimum aus der Hardware herausgeholt. Respekt!
Spielmodi
In der Demo sind 3 Strecken verfügbar: eine GrandPrix Rennstrecke, eine Driftstrecke und ein Stadtrennen.
Multiplayer
Nette Sache: in der Demo gibt es einen Online-Modus über den man bereits mit anderen Benutzern spielen kann.
Ein LAN-Modus ist leider (noch) nicht zu finden.
Fazit
Race Driver GRID wird definitiv das Rennspiel des Jahres.
Bei diesem Spiel haben die Entwickler absolut alles richtig gemacht. Grafik, Sound, Bedienung, Controller-Unterstützung - es passt einfach alles.
Bleibt nur noch zu hoffen, dass in der endgültigen Version auch ein überzeugender LAN-Modus vorhanden sein wird. Aber auch wenn es nur einen Online-Modus gibt werde ich mir das Spiel auf jeden Fall kaufen.
Habs auch schon mal angetestet und gefält mir gut! Fühlt sich echt vielversprechend an…
Comment von mimo — Montag, 19. Mai 2008 @ 12:02
Ist schon seltsam! Die einen Wandern, von der frei befahrbaren Stadt, auf die Rennstrecke. Und die anderen wechseln, von der Rallypiste auf Stadtkurse, DTM-Rundkurse und Drifteven’ts. Ich wiess nicht so genau, wehr da bei wem was Abschaut. Aber vieleicht sollten mal beide zusammen, ein Rennspiel entwickeln! Das währe dann der KNALLER !!!
Comment von Red — Donnerstag, 22. Mai 2008 @ 15:42
Naja, von Codemasters gab es ja vorher schon die DTM RaceDriver Serie.
Allerdings ging es hier ausschliesslich um GranPrix / Rundenrennen.
Jetzt hat Codemasters wohl sämtliche Straßenrenn-Varianten zusammengeführt und herausgekommen ist dabei GRID.
Das Spiel ähnelt zwar der Need For Speed Serie, bietet aber mehr.
Und Colin McRae DiRT gibt es ja auch noch.
Nun hat Codemasters je ein gutes Rally- und Straßen-Rennspiel im Programm, während EA jetzt mit seinem Pro Street ziemlich doof aus der Wäsche schauen dürfte…
Comment von netandif — Donnerstag, 29. Mai 2008 @ 17:49
Also ich find GRID echt mal gut! Macht Laune! Werds mir schon holen…
Comment von mimo — Freitag, 30. Mai 2008 @ 07:58