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Mittwoch, 6. August 2008

Zigaretten sollen von selbst ausgehen

Kategorie: Diverses – netandif – 17:51 | 165 mal aufgerufen

Laut Angaben der Sprecherin der EU Verbraucherschutz-Kommision sollen in Bälde nur noch Zigaretten verkauft werden, die, wenn nicht daran gezogen wird, nach gewisser Zeit von selbst ausgehen.
Dadurch soll die Gefahr der durch brennende Kippen entstehenden Brände minimiert werden.
Erreicht werden soll der Effekt durch Ringe aus Zellulose oder Alginat, die auf die Zigaretten aufgespritzt werden. Erreicht die Glut solch einen Ring ohne das aktiv an der Zigarette gezogen wird, erlischt sie von selbst.

Meine Meinung dazu:
Das ist sicher eine gute Idee. Jedoch ist schon seit langem Zigarettenpapier auf dem Markt, das durch seine Eigenschaften (dünner, weniger Papiergehalt) diesen Effekt ebenfalls bewirkt: wird längere Zeit nicht an der Zigarette gezogen geht sie ebenfalls aus.
Desweiteren brennt die Zigarette mit diesem Papier insgesamt langsamer, qualmt weniger, der Tabak wird effektiver verbrannt.
Der Raucher müsste in Folge dessen weniger Zigaretten rauchen. Das wiederum ist, verständlicherweise, nicht im Sinne der Hersteller. Nur so ein Gedanke…

Dienstag, 5. August 2008

IPTV in HD - HiTec und die Telekom

Kategorie: Diverses – netandif – 20:05 | 128 mal aufgerufen

Es ist schon wirklich unglaublich: gerade die Telekom pusht den HD-Hype. Und das noch dazu über das Medium Internet.

Das Internet
Wir leben in einer Zeit, in der sehr viele Haushalte über einen Internet-Anschluss verfügen. Das war’s aber auch schon soweit zu dem Thema.
Denn:
Es gibt noch fast genauso viele Haushalte, die entweder
- gar keinen Internetanschluss haben
- per ISDN, DSL-Light oder Analog-Modem (ja, auch das gibt es noch) ins Internet gehen
Mit anderen Worten: von einer flächendeckenden High-Speed Internet-Verfügbarkeit kann noch lange nicht die Rede sein.
Die sogenannten ‘Power-User’ nutzen das Internet intensivst - so stark dass die Provider sogar irgendwann anfangen mussten, die Bandbreiten zu begrenzen.
Die Upload-Geschwindigkeit ist ja traditionell wesentlich geringer als der Download. Wäre das nicht so, hätten die Provider schon vor Jahren massivste Probleme bekommen.
Mit anderen Worten: die Leitungskapazitäten sind keineswegs so gut ausgebaut, dass man flächendeckend High-Speed Anschlüsse anbieten könnte.

Das Fernsehen
Wir haben:
- vielleicht 25% der Haushalte, die mittlerweile einen Widescreen LCD-Fernseher besitzen. Alle anderen schauen noch in einen Röhrenfernseher mit 50Hz, 4:3 Format und reduzierter PAL-Auflösung
- immer mehr Filme im HD-Format, jedoch besitzen nicht mal 50% der Haushalte HD-Video Abspielgeräte oder Empfänger.

Die Telekom hat sich dennoch dazu entschlossen, HD Video über das Internet anzubieten.
Das besonders traurige daran ist, dass sie es nicht in den Griff bekommen (können).

Man muss sich das mal vorstellen:
die gleiche Firma, die noch vor ein paar Jahren den Internet-Spielern ein Feature namens ‘Fastpath’ verweigerte und sich auf die höhere Fehleranfälligkeit der Datenübertragung berief, bietet heute HD Streaming Anschlüsse an, die nicht sauber funktionieren.
Weil sie es gar nicht können! Warum?
Nun, zum einen hat die Telekom in Fernost Mediacenter-Geräte eingekauft, und mit eigener Software bespielt. Leider (oder eigentlich muss man sagen: wie zu erwarten), nutzt die von der Telekom installierte Software nicht alle Funktionen der Boxen.
Um genau zu sein, gab und gibt es Probleme an allen Ecken und Enden. Man lese sich nur mal durch Foren wie diesem hier.
Nicht nur dass wir hier von einer benötigten Downstream-Bandbreite von über 28MBit sprechen.
Die dazu benötigten schnellen VDSL-Anschlüsse kosten noch sehr viel Geld, sind instabil und nur in Ballungsgebieten verfügbar.
Auch noch ein weiterer Faktor kommt hinzu.
Die Internet-Anschlüsse werden heutzutage für immer mehr Dinge genutzt (Telefonieren/Voice over IP, Musik und Video-Streaming, Filesharing, Instant Messaging, solche Dinge wie VPN und Heimarbeitsplatz und natürlich exzessives Surfen. Und das natürlich von mehreren Nutzern gleichzeitig (Familie, WG).
Da frage ich mich, wie soll es vernünftig möglich sein, auch noch das Fernsehen dem Medium Internet aufzubürden?
Die Familie in oben genanntem Beispiel wird sicher nicht die Möglichkeit haben, Aussetzer-frei über das Internet fernzusehen. Selbst mit VDSL, da ja schon alleine das HD-TV die hohe Bandbreite benötigt.
Eine Aussage eines Telekom-Techniker lautete, das WLAN für HD-TV nicht ausreichen würde.
Von was sprach der? 54 oder sogar 108MBit reichen nicht aus?

Wie auch immer. Ich fände es wesentlich sinnvoller, an vernünftiger (Hardware-) Komprimierung zu arbeiten um bei geringerer Bandbreite immer noch ausreichend Qualität zu liefern, oder einfach das Fernsehen im Kabel und der Luft zu lassen.

Man muss doch nicht alles erzwingen, um seine (vermeintliche) Fortschrittlichkeit zu demonstrieren und am Markt zu bleiben.
Vor allem, wenn man einfach nicht das technische Know-How dafür besitzt.

Samstag, 2. August 2008

Sound Hardware Ade - mein kleiner Rückblick

Kategorie: Musik – netandif – 09:33 | 186 mal aufgerufen

Ende der 80er Jahre bin ich zusammen mit ein paar Freunden ins elektronische Musizieren eingestiegen.
Nach mittlerweile 15 Jahren bin ich nun dabei, mich komplett von externer Sound-Hardware zu verabschieden. Hier mal ein kleiner Rückblick auf die Geräte welche ich besaß bzw. meine Hände drauf hatte.
Ausschlaggebend für diesen Anflug von Nostalgie war eine Webseite, die ich zufällig entdeckt habe: der Vintage Synth Explorer.

Hier also die Liste, leider nicht in chronologischer Reihenfolge (so genau kann ich mich nicht mehr erinnern):

- Alesis SR-16 (Drumcomputer mit 16/18 Bit Auflösung und 12 Drumpads)
- Alesis Quadrasynth (88 Tasten Keyboard mit Sample-basierender additiver Synthese)
- Casio VZ-1 (61 Tasten Keyboard mit digitaler Additiver Synthese)
- Casio FZ-10 M (Digital Sampler)
- E-mu ESI4000 (Digital Sampler)
- E-mu Planet Phatt (Sample-basierender Rack-Synth)
- E-mu Vintage Keys (Sample-basierender Rack-Synth)
- Ensoniq SQR-Plus (Sample-basierender Rack-Synth)
- Ensoniq ESQ-M (Digital Waveform Synth mit analogen Filtern)
- Ensoniq EPS-16+ (Sampling Workstation)
- Kawai K3 (Digital Waveform Synth mit analogen Filtern)
- Korg Electribe ES-1 (Drum-Synthesizer mit Sampling Option)
- Marion Prosynth (8-stimmiger analoger Rack-Synth)
- Novation Bass Station (monophoner Analog-Synth)
- Roland D-20 (Digital Synthesizer)
- Waldorf Microwave (Digital Synth mit analogen Filtern)
- Waldorf Pulse (monophoner Analog-Synthesizer)

So sah mein Rack Ende 2005 aus:

Rack 23.10.2005

Mittlerweile besitze ich nur noch die Korg Electribe ES-1 sowie das Casio VZ-1 Keyboard.
Ich verwende also nur noch den PC zum Musizieren. Wobei ich trotzdem immer noch den Fostex Mixer, die zwei Alesis Effektgeräte, sowie den Behringer Kompressor im Einsatz habe.

Die Korg ES-1 habe ich übrigens gerade bei Ebay eingestellt:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=150278384673

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