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Donnerstag, 29. Januar 2009

Doppelte Bindestriche in Wordpress Beiträgen

Kategorie: Wordpress – netandif – 19:51 | 321 mal aufgerufen

Hin und wieder kann es vorkommen, dass man in Code-Zitaten zwei aneinandergereihte Minuse (--) verwendet.
Aufgrund einer Wordpress-internen Funktion werden solche Vorkommnisse als Gedankenstriche interpretiert, und durch ein Sonderzeichen (ein etwas längerer, einfacher Strich) ersetzt.
Dummerweise führt dies zu Fehlern, da man dann nicht mehr erkennen kann, dass es sich um 2 Striche handelt. Auch beim Kopieren und Einfügen des Code kommt es natürlich zu Fehlern.
Da es anscheinend noch kein Plugin für diese doch recht wichtige Sache gibt, hilft nur ein Eingreifen in eine Wordpress Kern-Datei.

Ab Zeile 47 der Datei formatting.php findet man folgenden Code:


$static_characters = array_merge(array('---', ' -- ', '--', 'xn–', '...', '``', '\'s', '\'\'', ' (tm)'), $cockney);
$static_replacements = array_merge(array('—', ' — ', '–', 'xn--', '…', '“', '’s', '”', ' ™'), $cockneyreplace);

Um die doppelten Bindestriche von der Umwandlung auszunehmen, die beiden Zeilen folgendermaßen anpassen:


$static_characters = array_merge(array('---', ' -- ', 'xn–', '...', '``', '\'s', '\'\'', ' (tm)'), $cockney);
$static_replacements = array_merge(array('—', ' — ', 'xn--', '…', '“', '’s', '”', ' ™'), $cockneyreplace);

Vor dem Speichern sollte natürlich ein Backup der Datei formatting.php erstellt werden.
Und: nach jedem Wordpress Update muss die Änderung erneut durchgeführt werden!

Übrigens recht witzig: ‘’formatting.php’ - der versteckte Hinweis auf den WP Hauptentwickler ;-)

Sonntag, 25. Januar 2009

Kaffeine: TV-Aufnahmen auf DVD brennen

Kategorie: Linux, Software – netandif – 21:28 | 612 mal aufgerufen

Mit der TV-Software Kaffeine lassen sich unter Linux kinderleicht Aufnahmen in hoher Qualität erstellen.
Möchte man diese Aufnahmen als Video-DVD brennen, stößt man auf das Problem, dass Brennprogramme mit dem Video-Format nicht zurechtkommen, und ein extrem zeitaufwendiges Neukomprimieren erforderlich wäre.
Doch es gibt eine einfache und schnelle Methode um die Aufnahmen, die von Kaffeine schon in einem Mpeg2-Format gespeichert werden, DVD-kompatibel zu machen.
Dazu benötigt man die beiden Programme ‘avidemux’ und ‘ManDVD’.

Avidemux  lässt sich ganz einfach über den Paktemanager installieren, sofern man die Paketquellen ‘universe’ und ‘multiverse’ aktiviert hat (Ubuntu Linux).
Mandvd ist hier erhältlich: http://www.getdeb.net/app.php?name=ManDVD

Die Schritte:

  • Kaffeine starten und den DVB-Kanal auswählen
  • Im Menü auf DVB -> Configure DVB -> Recording klicken und MPEG_PS als bevorzugtes Format auswählen. Dann noch das Aufnahmeverzeichnis festlegen
  • Die Aufnahme starten
  • Die Aufnahme stoppen (dabei sollte die Ausgabedatei erstellt werden)
  • Kaffeine beenden (oder weiter TV schauen, es wird im weiteren nicht viel CPU-Leistung benötigt)
  • Avidemux starten und die aufgenommene Datei öffnen.
  • Folgende Einstellungen vornehmen: Audio - Kopie, Video - Kopie, Format - MPEG PS (A+V). Es wird hierbei keine Neukodierung von Audio und Video vorgenommen - kein Qualitätsverust! Der Vorgang ist nur notwendig, damit das MPEG Format konform ist.
  • Die Datei speichern und die .mpg Erweiterung verwenden. Danach kann die Aufnahme-Datei von Kaffeine gelöscht werden, um Speicherplatz freizugeben.
  • ManDVD starten
  • Nun kann die Datei zum Projekt hinzugefügt werden, und sie wird nicht neu kodiert!

Original How-To (in englisch): http://ubuntuforums.org/archive/index.php/t-118181.html

Update: ich habe nun ein Tool entdeckt, mit dem das finale Erstellen des DVD-Abbildes noch besser funktioniert als mit ManDVD. Das Programm nennt sich ‘DeVeDe‘, und ist in den Standard-Paketquellen enthalten.
Wichtig hier: beim Hinzufügen der von Avidemux erstellten MPEG-Dateien in DeVeDe einmal in die erweiterten Optionen gehen, und folgendes einstellen: Audio-Optionen->Diese Datei enthält bereits..., sowie Verschiedenes->Diese Datei ist bereits eine...
Dadurch findet kein Neukomprimieren statt, und der ganze Vorgang dauert lediglich ein paar Minuten!

Montag, 12. Januar 2009

VPN-Client pptpconfig und Ubuntu Hardy

Kategorie: Linux – netandif – 20:44 | 579 mal aufgerufen

Kürzlich hatte ich unter Ubuntu 7.10 eine PPTP-basierende VPN-Verbindung konfiguriert. Dazu benutzte ich das Tool ‘pptpconfig’, welches eine GUI zur Konfiguration bietet, die man normalerweise über die Kommandozeile und Konfigurationsdateien durchführen müsste.
Das hat auch soweit gut funktioniert.
Nach dem Upgrade auf Ubuntu 8.04 war das Tool aber nicht mehr vorhanden.
Ein Blick in die Paketquellen und etwas Nachforschen ergab dann, dass dieses Tool nicht mehr unterstützt wird, da es nicht mehr weiterentwickelt wird. Im Original-Text heisst es ‘obsolete and depreciated’.
Jetzt soll man laut Doku hierfür stattdessen unter Gnome den Network Manager verwenden, welcher mit der Erweiterung ‘network-manager-pptp’ versehen werden muss.
Das Problem hierbei ist, das die VPN-Optionen im Network-Symbol des Gnome-Panel nicht vorhanden sind.
Sie sind es jedoch, sobald man keine feste IP-Adresse verwendet. Man ist dann darauf angewiesen seine IP-Adresse von einem DHCP-Server zu beziehen.
Nur in diesem Zustand erscheinen die VPN-Optionen. Was sehr unpraktisch ist, wie ich finde. Klar, viele haben einen Router, der eh die IP automatisch vergibt. Aber man kann doch nicht bei 100% der User davon ausgehen?
Wie auch immer, da ich einen bestimmte IP-Adresse brauche, und mein Router keine IPs abhängig von der MAC vergeben kann, ist der Network Manager für mich keine Alternative.
Es gibt dann noch das KDE-basierende ‘kvpnc’, eine GUI für das Tool vpnc. Damit sehen die Erfolgschancen eigentlich recht gut aus.
In meinem Fall gibt es dabei jedoch ein kleines Problem, das mit dem zu verbindenden VPN-Gateway zusammenhängt, worauf ich keinen Einfluss habe.
Deshalb wieder zurück zu pptpconfig.
Ich habe es damit dann doch noch geschafft. Das Problem war allerdings dass das Tool aufgrund von unerfüllbaren Abhängigkeiten unter Hardy nicht installiert werden kann.
Um diese zu erfüllen, habe ich folgende Pakete heruntergeladen und mit alien aus den RPMs DEBs gemacht:
- php4-pcntl-4.4.1-2.i386
- php4-pcntl-gtk-1.0.2-2.i386
- php-gtk-pcntl-1.0.2-1.i386
- php-pcntl-4.4.1-1
- libglade-0.17-11
Das Tool pptpconfig stammt von folgender Paketquelle:
deb http://quozl.netrek.org/pptp/pptpconfig ./

Dienstag, 6. Januar 2009

Probleme mit Nautilus nach Ubuntu Upgrade

Kategorie: Linux – netandif – 12:07 | 469 mal aufgerufen

Update (31.01.2009): Nach dem Einspielen der aktuellen Updates, unter anderem der Version 0.2.5 von gvfs, funktioniert nun nach wie vor alles (SMB Support in Nautilus fehlt nach wie vor). Das heißt, das Problem wurde vielleicht in dieser Version gelöst. Damit ist dieser Beitrag hier anscheinend überflüssig geworden...

Kürzlich habe ich mein Ubuntu-System von Gutsy (7.10) auf Hardy (8.04) aktualisiert.
Irgendwann (da hatte ich inzwischen sicher schon ein paar andere Sachen installiert) stellte ich dann folgende Fehler fest:
- Orte wie z.B. computer:/// oder trash:/// funktionierten nicht mehr
- das Tool nautilus-connect-server (‘Verbindung zu Server’) bot keine Servertypen mehr an, lediglich ‘Benutzerdefinierter Ort’
- keine Verbindungen über URLs wie sftp://servername mehr möglich

Nach einigem Googlen fand ich heraus, dass das Problem mit der Umstellung von gnomevfs auf gvfs zusammenhängt, welche in der neueren Gnome-Version 2.22 Einzug hielt.

Im Endeffekt fand ich 2 Ansätze, um das Problem zu beheben, beide betreffen die Pakete gvfs und gvfs-backends:

1) die beiden Pakete downgraden auf die Version 0.2.3-0ubuntu3 (die älteste Version die mit apt installierbar ist: 0.2.3-0ubuntu4)
Download der älteren Pakete z.B. bei Launchpad:

https://launchpad.net/ubuntu/hardy/i386/gvfs/0.2.3-0ubuntu3

https://launchpad.net/ubuntu/hardy/i386/gvfs-backends/0.2.3-0ubuntu3

Installation mit sudo apt-get install

Leider brachte dies bei mir nicht den gewünschten Erfolg. Jedoch kann es auch an meiner speziellen Installation liegen. Möglicherweise hatte ich mal irgendwann einen Bestandteil von Gnome manuell, also nicht über ein deb-Paket installiert. Ich weiß es nicht.
Wer das Problem lösen möchte, soll es ruhig erst mit dieser Variante probieren.

2) die einzige Lösung in meinem Fall bestand darin, die Quellen einer älteren gvfs Version herunterzuladen und manuell zu installieren

wget ftp://ftp.gnome.org/pub/gnome/sources/gvfs/0.99/gvfs-0.99.1.tar.gz
tar xvfz ./gvfs-0.99.1.tar.gz
cd gvfs-0.99.1
./configure
make
sudo make install

Nach dem Neustart von Gnome sollte dann wieder (fast) alles funktionieren.
Leider gibt es hier nach wie vor keine Verbindungsmöglichkeit zu SMB Shares (Windows Freigaben), da gvfs anscheinend (noch) keinen SMB-Support bietet (kann das jemand bestätigen?)

Fazit:
Eigentlich schon ein übler Bug, dass die Unterstützung für ‘Orte’ unter Gnome/Nautilus nach einem Upgrade nicht mehr funktioniert.
Meines Erachtens liegt es an einer Ko-Existenz des alten gnomevfs (welches immer noch vorhanden ist und aufgrund von Abhängigkeiten auch nicht deinstalliert werden kann) und dem neueren gvfs, welches erst in neueren Gnome-Versionen verwendet wird.

Sonntag, 4. Januar 2009

Kampf gegen das Eis

Kategorie: Blog – netandif – 21:22 | 468 mal aufgerufen

Bei der heutigen Expedition ins Reich der Stauden musste ein unscheinbarer Fluss unbedingt vom Eis befreit werden.
Es hatte sich durch die Eis-Schicht eine Stauung ergeben, die wir so nicht stehen lassen konnten.

Wie man hier sieht, wurde nach allen möglichen Mitteln gesucht um das Eis zu brechen und den natürlichen Flusslauf wieder herzustellen:

Platte für Platte wurde das Eis entfernt und fachgerecht entsorgt.

Eine riesige Eisplatte hatten wir zur näheren Begutachtung geborgen. Plötzlich erschien ein übernatürliches rotes Licht im Eis. Es kann aber auch Crysis‘ Kamera gewesen sein.

Dann entdeckten wir im Wald noch ein interessantes Phänomen: eine Fastfood-Futterkrippe.

Die Welt ist voller Abenteuer ;-)

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