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Sonntag, 15. März 2009

SCO - keiner mag sie

Category: Blog – netandif – 10:30 | 271 mal aufgerufen

Die Firma SCO Group, welche nach der Stagnation ihres Unix-Geschäfts Linux die Schuld gab, und sich mit haltlosen Beschuldigungen zum Zwecke der Freibeuterei seit einigen Jahren gegen große und kleine Unternehmen aufbäumt, hat erstmalig ein Angebot des Verkaufs ihrer Geschäfte unterbreitet, bei der die Geschäfts-Bereiche SCO OpenServer und SCO Mobile zum Verkauf bzw. Ersteigerung stehen.

Die IT-Branche weiß eigentlich nicht recht, ober sie über SCO lachen oder weinen soll. SCOs Bemühungen sind mittlerweile durch das Beschäftigen von Anwälten geprägt.
Bis zum bitteren Ende versucht diese Firma, irgendwo her Geld zu bekommen. Aber nicht, um ihre Produkte zu verbessern, sondern um weiterhin den Kampf gegen Linux führen zu können.

Vor ein paar Jahren wurde noch spekuliert, ob eine große Firma wie IBM dem Treiben SCO’s durch Aufkauf einfach ein Ende setzten sollte.

Nun hat IBM auf diese Ausschreibung im Rahmen des Insolvenzverfahrens SCOs reagiert, und sie praktisch komplett disqualifiziert.
Nicht nur aus förmlichen sowie inhaltlichen Unzulänglichkeiten. Es wird z.B. auch angeführt, dass SCO aufgrund der angeblich gut laufenden Geschäftsbereiche keinen Anlass zu deren Verkauf hätte, und dieses Geld so für nicht näher beschriebene Zwecke zur Verfügung stehen würde.

SCO geht es schon lange nicht mehr um das Überleben als IT-Firma, sondern nur noch darum, den anderen eins auszuwischen und dabei fett abzusahnen.
Und obwohl so offensichtlich, kommen sie mit ihren Bemühungen immer noch durch. Hoffen Sie wirklich noch, eines Tages den ultimativen Beweis dafür zu finden dass ihnen Unix-Code geklaut wurde und sie dann quasi unendlich Lizenz-Zahlungen einstreichen können?
Das scheint wirklich deren kranker Gedanke zu sein...

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