Montag, 28. Juni 2010
Die erste Fahrt mit meinem ‘gebrushlesten’ MTA-4 fand am Samstag in Dasing statt.
Die Superlativen nehmen kein Ende. Nachdem Runrig in seinem E-Maxx nun auch LiPo Akkus fährt, geht das Teil uferlos.
Aber auch ich bin mit meinem ‘E-MTA4′ sehr zufrieden, er fährt sich sehr smooth. Da der Regler für bis zu 6S LiPo ausgelegt ist, und ich momentan noch 4S verwende, gibt es hier noch Spielraum nach oben.
Das aktuelle Problem ist hierbei, dass 3S und 6S Akkus noch sehr teuer sind und so gut wie nicht in Hardcase Form existieren. Deshalb werde ich da noch etwas warten müssen. Vielleicht ändere ich die Übersetzung noch etwas, damit von unten raus noch mehr geht. Wobei für ‘normales’ Fahren diese Power bereits gut reicht. Man muss ja nicht ständig Wheelies machen
Im ersten Moment werde ich also nur das Fahrwerk noch verbessern (Lenkung, Reifen, Dämpfer).
Weiteres: Alex’ MGT8.0 läuft immer noch nicht / wieder nicht. Sein Robitronic Brushless Set ist nun schon das 2te Mal kaputt gegangen. Woran es genau liegt, kann man nicht mit Sicherheit sagen. Sehr fraglich das Ganze also.
Dadurch hatte Alex aber Zeit, sich als Kameramann zu bewähren
Er hat das recht gut gemacht. Desweiteren bekomme ich von ihm immer wieder wertvolle Tipps und Infos, da sein MGT8.0 und mein MTA-4 im Prinzip von der Basis her baugleich sind. Danke auch dafür an Alex. Ohne seine Hilfe hätte ich den Umbau nicht so schnell geschafft.
Donnerstag, 24. Juni 2010
Nun habe ich also die Elektrik verkabelt. Ich denke, das ist mir ganz gut gelungen. Schön auch, dass der Mamba Monster Motor mit massiven Goldsteckern an den Regler angeschlossen wird. Da spart man sich eine Menge Lötstress.
Die Stromversorgung des Reglers kommt nun direkt, ohne Zwischenkupplung, von den Akku-Steckern, so dass hier möglichst wenig Übergangsverluste entstehen. Verwendet habe ich Kabel mit 3.5mm Litze.


Den Ein/Aus-Schalter habe ich nach vorne in die Original-Halterung des nun nicht mehr benötigten Empfängerakkus hin verlängert. Das Empfängerkabel für den Regler musste natürlich auch verlängert werden, wofür es praktischerweise fertige Verlängerungen gibt (eBay).

Die rote Karosserie vom MTA-4 S50 gefällt mir recht gut, deshalb habe ich sie durch eine neue ersetzt.

Alles in allem hat das Ganze recht gut geklappt, und ein erster Mini-Test konnte heute stattfinden.
Alle Bilder wie immer im Album RC-Cars
Mittwoch, 23. Juni 2010
So, nun ging es also daran, Befestigungen und Halterungen für Motor, Akkus und Regler aufzubauen.
Die Akkus wären ja am besten symetrisch und möglichst weit unten angebracht gewesen, wegen der Gewichtsverteilung und dem Schwerpunkt.
Aufgrund der Anordnung des Getriebes und demzufolge auch des Motors ist aber auf den Seitenschwellern zuwenig Platz für die Akkus.
Es gab also nur noch eine Möglichkeit, nämlich die Akkus auf der Unterseite, parallel zum Rahmen, anzubringen.
Dies kann ich jedoch nicht machen, denn wenn das Auto dann durchlägt geht dies direkt auf die Akku-Gehäuse, was sicher nicht gut ist.
Doch zum Glück ist bei meinem MTA-4 eine Art Überrollbügel, nur unter der Karosserie, verbaut.
Dieser Rahmen wurde wohl als Schutz für den ehemaligen Nitromotor angebracht.
Ich habe die Akkus daran ‘aufgehängt’. Ich hoffe der Kunstoff der Akkuhalter hält auch Sprünge aus.


Heut kam dann auch mein Mamba Monster Max 2200KV Brushless Set, für das ich mich nach langem Überlegen entschieden hatte. Normal müsste man davon ausgehen können, dass dieses Set in Kombination mit 4S LiPo Akkus den MTA-4 ausreichend antreiben sollte. Man wird sehen...

Die Befestigung des Motors war keine leichte Aufgabe, und ich bin nicht 100%ig sicher oder die Halterung ausreicht.
Da der Motor einen Durchmesser von etwas über 40mm besitzt, passen die ganzen Standard 540er Halterungen nicht. Also muss man selber eine Halterung anfertigen, oder man versucht es mit der Motor-Halterung von in-racing.de mit den Schraubschellen, wie ich es getan habe. Die Halterung ist aber um ein paar Zentel zu klein, weshalb ich sie mit Gewalt auf den Motor aufgepresst habe (Schraubstock). Eine andere Möglichkeit habe ich nicht gesehen.
Die beiden Alu-Blöcke des in-racing Halter habe ich dann auf den Rahmen des MTA-4 geschraubt, was promlemlos mittels Erweiterung der original Motor-Langlöcher möglich war.

Als nächstes muss natürlich noch das ganze Kabelzeug verlegt und angeschlossen werden. Weiter geht’s damit dann in Teil 3...

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Sonntag, 20. Juni 2010
Ich habe ja schon länger mit dem Gedanken gespielt, und nun ist es soweit: einen gebrauchten Thunder Tiger MTA-4 ersteigert, und los geht die wilde Fahrt
Für diejenigen, die es nicht wissen: der MTA-4 ist ein 1:8 Monster Truck mit Nitro-Verbrenner Antrieb. Der MTA-4 ist bekannt für seine nahezu unzerstörbare Bauweise. Weitere Eingeschaften wie die große Bodenfreiheit und die stabile Alurahmen-Konstruktion machen diesen Truck zu einer Legende.
Brushless Elektro-System für 1:8 Modelle sind mittlerweile zu ‘erschwinglichen’ Preisen erhältlich. Deshalb liegt der Wunsch nahe, den stabilen Monster Truck auf Elektroantrieb umzubauen.
Ich will hier gar nicht näher auf die Vor- und Nachteile von Verbrenner vs. Elektro eingehen, das Thema muss jeder für sich selber entscheiden.
Nun, diese Woche kam also dann mein ‘neuer’ MTA-4 ins Haus, den ich für 124,50 ersteigert hatte. In der Artikelbeschreibung stand ‘gebraucht, aber in gutem Zustand’. Naja, gelinde gesagt ist das Auto gut gebraucht und vor allem, schlecht gepflegt. Aber ich glaube das ist bei Verbrenner-Modellen häufig üblich: fahren und danach so wie er ist in die Garage stellen.
Natürlich wollte ich den MT-4 wenigstens einmal als Verbrenner antesten. Hat aber leider nicht geklappt. Und glaubt mir, Alex weiss was er da tut.
Mehr Worte will ich über den Zustand gar nicht verlieren, die Bilder sprechen Bände:



Nun gut. Als erstes kamen der Tank und der Motor raus.


Die Getriebeabdeckung und das Haupzahnrad entfernt. Ganz schön versifft alles...

Danach erstmal die Räder und Dämpfer demontiert und gereinigt.

Die Dämpfer werden neu mit Öl befüllt und bekommen die roten, härteren Federn.

Alle Photos wie immer im Album RC-Cars
In Teil 2 geht es dann mit dem Aufbau der Halterungen für Motor, Akkus und Regler weiter.
Sonntag, 13. Juni 2010
Gestern haben wir uns mal wieder in Dasing getroffen. War ein super Tag, und es gibt erfreuliche Neuigkeiten: Max und Alex haben ihre ehemaligen Verbrenner-Autos nun endlich auf Brushless umgebaut und LiPo Akkus kommen nun auch überall zum Einsatz.
Alex’ Team Associated MGT 8.0 hat ein Brushless Set von Robotronic mit 6.5 T Motor erhalten und wird von 2 x 2S LiPo mit 5600mAh gespeist.

Der Thunder Tiger ST-1 wurde von Max mit einer komplett selbstgebauten Karosserie versehen. Angetrieben wird er nun von einem Modelcraft Brushless Set mit 7.5 T Motor.

Die 2 LiPo Akkus zeigten auch bei Erik’s Brushless E-Maxx einen brachialen Leistungsschub.
E-Maxx und BigTyre
Und hier noch der kleinste von allen, mein modifizierter Thunder Tiger ZK-2
Sonntag, 6. Juni 2010
Und es geht weiter... meine selbstgebaute Wheely-Bar hat sich erstmalig bewährt.
Dann noch ein etwas gewagter Jump, sowie ein kleiner Highspeed-Test.
Bilder:


Videos:
Weitere Photos gibt es wie immer im Album RC-Cars
Dienstag, 1. Juni 2010
Die Jungs, die in diesem Video ihre RC-Cars springen lassen, scheinen es wirklich drauf zu haben. Die Autos landen in den meisten Fällen recht sauber. Die Dämpfung der Autos dürfte ziemlich hart eingestellt sein. Respekt!