Nachdem Runrig letztens seinen Turnigy Regler vorerst ad akta legen musste, hat er sich gleich auch ein Mamba Set für seinen E-Maxx bestellt. Scheinbar hat ihn das System in meinem MTA-4 durchaus überzeugt, vor allem nachdem mit vernünftigen Akkus erst mal die wahre Leistung des Mamba-Sets sichtbar wurde.
Motor und Regler waren unter gemeinsamen, engagierten Löt-und Bastelarbeiten am Sonntag Nachmittag auf der Veranda von Max und Alex dann auch sehr bald ordentlich in Runrig’s E-Maxx verbaut. Es blieb also noch genügend Zeit, um mindestens 2 Sätze Akkus zu verfahren.
Des weiteren habe ich rechtzeitig zum Wochenende noch meine 2 x 3S LiPo/5000/25C aus Hong Kong erhalten und auch gleich verbaut. Die Leistung, die der MTA-4 dann an den Tag legte, war durchaus als brachial zu bezeichnen. Worte wie ‘heftig’, ‘unglaublich’ und ‘krass’ fielen zuhauf. Trotz der guten Zureden von Runrig habe ich mir gestern dann noch ein zweites Paar 3S-LiPos bestellt. Diesmal aber nicht mehr in Hong Kong sondern in Deutschland. Nach langem, hartnäckigem Googlen habe ich nun einen LiPo-Hersteller gefunden, den ich als absoluten Geheimtipp bezeichnen möchte: ENRICHPOWER. Hier habe ich genau die Akkus gefunden, die ich wollte: 3S LiPo (11.1V) mit 5000mAh Kapazität, 35C Stromabgabe permanent (50C kurzzeitig) und einer Baugröße, die sogar kleiner ist als ich mir erhofft hatte.
Da ich nun schon so intensiv recherchiert habe, möchte ich nicht vorenthalten, dass es noch eine Alternative gibt: Kypom. Von diesem Hersteller gibt es sogar die 3S LiPo’s im Hardcase. Wobei ich kein Hardcase benötige, weshalb ich mich dann doch nicht für Kypom entschieden habe (und weil Kypom Belgien z.Z. nur LiPos mit mehr als 5600mAh und 50C liefern kann, was ich übertrieben finde. Aber die Tage mehr dazu, wenn ich die ENRICHPOWER LiPos habe...
Heut erst mal ein kleines Video vom Sonntag, hat mal wieder großen Spass gemacht, und, endlich laufen mal vier 1:8er Trucks vernünftig und ohne größere Ausfälle - passend!
Runrig hat mir letztens seine Kypom Akkus geliehen, und da habe ich mal gesehen welche Leistungsunterschiede es bei LiPos gibt. Vor allem die C-Rate ist da entscheidend. Auf jeden Fall geht das Mamba-Set mit den 35C Akkus gleich deutlich besser, was man auch an den Wheelies hier sieht.
Dummerweise hat dabei ein Diff aufgegeben, was man an dem Krachen hört
Neues hinteres Diff ist mittlerweile schon wieder drin und das Krachen ist weg.
Demnächst folgt dann ein Test mit frisch aus Hong Kong eingetroffenen 3S LiPos (x 2). Es bleibt spannend...
Ausserdem habe ich jetzt mal mit der Idee ‘Profileseiten’ angefangen und mal meine Daten reingestellt. Es werden hoffentlich bald weitere folgen.
RC-Steckbriefe
Ha! Da sind jetzt mal alle drauf!
Von links nach rechts:
- Thunder Tiger ST-1 mit Custom Karo und Modelcraft Brushless Set
- Thunder Tiger MTA-4 mit Mamba Monster Max Brushless Set
- Traxxas E-Maxx mit Turnigy Brushless Set
- Team Associated MGT8.0 mit Robitronic Brushless Set

Album
Eine interessante Sache wäre evtl. mal noch eine Profilseite für jedes Auto auf der die ganzen Modifikationen aufgeführt sind...
Wieder mal eine lustige Aktion in Dasing. Diesmal mit Alex’ MGT8.0, Max’ ST-1 und meinem MTA-4.
Und die Onboard Kamera kam auch wieder zum Einsatz.

Alles in allem ist der Umbau meines MTA-4 soweit recht gut gelaufen. Einziges Manko bisher: die Stabilität des Autos in Kurven, da der Schwerpunkt relativ hoch ist, durch die Position der Akkus. Ausserdem war die Dämpfung immer noch zu weich und die Original-Reifen zu schwammig.
Zunächst habe ich die Dämpfer mittels mehr Vorspannung noch etwas optimiert. Dann habe ich mir die BigJoe Reifen von Proline mit Beadlock 3.8″ Felgen ausgesucht. Der Vorteil: die Reifen sind etwas breiter, haben einen geringeren Querschnitt und sind härter. Die Reifen werden hier nicht geklebt, sondern mittels je 2 Alu-Ringen und 18 Inbusschrauben befestigt.


Da das Gewicht der Räder nun etwas größer ist, und das vorhandene Lenkservo keinen besonders fitten Eindruck mehr machte, musste auch noch ein neues Lenkservo her. Das “BMS-660MG+HS” Servo schien mir dafür recht gut geeignet.
Und wo ich schon mal dabei war, habe ich noch die Tuning Alu-Lenkungseinheit verbaut. Zu guter letzt wurden noch die Achsschenkel durch ‘heavy duty’ Versionen ersetzt.
So ausgerüstet ging es dann erstmalig in die Kiesgrube.
Die Belastung für das Auto ist in diesem Gelände ungleich höher als auf der Wiese, weshalb die oben genannten Umbauten durchaus Sinn machten. Die ersten Fahrversuche sehen noch etwas zaghaft aus, aber ich wollte ja nicht gleich die Karo zerstören. Ausserdem muss man ja erstmal abchecken wie sich das Material verhält. Eine Sache hat sich dabei allerdings aufgetan. Man sollte unbedingt alle relevanten Schrauben sichern! Zum einen hatte sich eine Lenkstange gelöst, was ja noch nicht so schlimm war. Aber dann wurde noch das Motorritzel locker und hat sich auf der Welle verschoben. Da ich das nicht rechtzeitig gemerkt hatte, musst das Kunststoff-Hauptzahnrad dran glauben...

Weitere Bilder wieder in der Gallery