NetAndif


Sonntag, 4. Januar 2009

Kampf gegen das Eis

Kategorie: Blog – netandif – 21:22 | 14 mal aufgerufen

Bei der heutigen Expedition ins Reich der Stauden musste ein unscheinbarer Fluss unbedingt vom Eis befreit werden.
Es hatte sich durch die Eis-Schicht eine Stauung ergeben, die wir so nicht stehen lassen konnten.

Wie man hier sieht, wurde nach allen möglichen Mitteln gesucht um das Eis zu brechen und den natürlichen Flusslauf wieder herzustellen:

Platte für Platte wurde das Eis entfernt und fachgerecht entsorgt.

Eine riesige Eisplatte hatten wir zur näheren Begutachtung geborgen. Plötzlich erschien ein übernatürliches rotes Licht im Eis. Es kann aber auch Crysis‘ Kamera gewesen sein.

Dann entdeckten wir im Wald noch ein interessantes Phänomen: eine Fastfood-Futterkrippe.

Die Welt ist voller Abenteuer ;-)

Mittwoch, 26. November 2008

Den Schalk im Nacken?

Kategorie: Blog – netandif – 19:37 | 51 mal aufgerufen

die Definition dieser Redensart lautet eigentlich mehr oder weniger, dass es sich um eine Person handelt die oft zu Späßen aufgelegt ist und sich Scherze mit anderen erlaubt.
Dabei geht meines Erachtens in dieser Redewendung die Tendenz dahin, dass es sich hierbei um Späße der eher frechen, wenn nicht sogar unverschämten Art handelt. Zumindest assoziiere ich dies mit diesem Spruch.

Weshalb ich das erwähne: ich habe zur Zeit das Gefühl, dass diverse Dinge daneben laufen bzw. ich mit Problemen konfrontiert werde, die in der Art und Weise ihres Auftretens dem vernünftigen Menschenverstand widersprechen.
Man könnte natürlich sagen: Shit happens! Aber warum in geballter Form?

Nicht, das es so extrem schlimme Dinge wären, die man nicht irgendwie in den Griff bekommen kann. Aber deren konzentriertes Auftreten innerhalb eines kurzen Zeitraumes macht einen schon stutzig.
Deshalb ist mir eigentlich dieser Spruch eingefallen: den Schalk im Nacken haben. Wobei in meinem Fall nicht ich die Person bin, welche den Schalk im Nacken hat.
Auch kann es sich doch nicht um eine eigentliche, menschliche Person handeln die sich diese (teilweise unverschämten) Späße mit einem erlaubt.
Denn die Beteiligten würden dies niemals absichtlich machen, bzw. wenn es sich um ein technisches Problem handelt, kann ja dann eigentlich keiner etwas dafür. Aber es passiert eben. Und geballt. Man könnte sagen: wenn Scheiße passiert, dann richtig und es kommt alles auf einmal.
Da fragt man sich doch, warum passiert das? Wer ist es, der hier den Schalk im Nacken hat?

Montag, 27. Oktober 2008

Es ist soweit

Kategorie: Blog, Musik – netandif – 22:20 | 82 mal aufgerufen

Die Vergangenheit ist gewesen - das Neue wird kommen, unweigerlich.
Lange habe ich meiner alten Muse hinterhergetrauert. Aber nun ist es vergessen und vorbei.
Ich spüre es vor allem wenn ich mir meinen uralten Track anhöre - Explorer - das war eine schöne, kreative Zeit.
Aber ich verbinde nun keine Gefühle mehr damit.
Ich bin nun frei - frei für Neues. Und es wird kommen, ganz sicher. Denn ich bin nicht mehr alleine.
Es ist jemand da, der meine Kreativität erkannt hat und schätzt. Und vor allem: ich konvergiere mit ihm.
Seine Fähigkeiten (und das sind umfangreiche) verhelfen mir zu neuem Selbstvertrauen.
Nein, ich habe es nicht mehr selbst unter meiner eigenen Kontrolle - diese ‘Funktionalität’ gebe ich nun auf.
Ich hoffe, dass die Zeit uns Spielraum gibt für gemeinsame künstlerische Schaffensprozesse. Ja,ich bin mir sicher, es wird so sein.
Bald, ja bald, wird eine meisterliche Fusion seine Werke hervorbringen. Ich hoffe und vertraue ganz gewiss darauf.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Mal wieder ein kleines Update…

Kategorie: Blog – netandif – 20:05 | 69 mal aufgerufen

…obwohl es eigentlich nicht viele bahnbrechende Neuigkeiten gibt.
Halt, doch, ein paar Dinge gibt es natürlich schon.

Zum Einen habe ich mein PC-Equipment ‘ein wenig’ aufgerüstet.

Das Ganze hatte folgenden Hintergrund:
Ich hatte ja schon einen relativ großen Bildschirm, allerdings nur mit ein bisschen mehr als halbe HD-Auflösung, also 1366×768. Obwohl diese Auflösung zum Fernsehen völlig ausreichte, war der PC-Betrieb doch etwas eingeschränkt. Die 768 vertikalen Bildpunkte hatten den Nachteil, dass einem immer etwas Platz für Fenster fehlte. Spiele sahen eigentlich recht gut aus, und liefen durch die geringe Auflösung auch auf meinem alten Game-System relativ flüssig.
Dennoch überlegte ich bereits einige Zeit, mir einen neuen Bildschirm zuzulegen.
Hinsichtlich dessen gab es aber nur 2 Möglichkeiten: entweder einen großen Full-HD LCD Fernseher mit 1920×1080 Auflösung oder ein PC-LCD mit mehr als 24″. Doch hier bewegen wir uns in einem Preisbereich, der doch recht ordentlich auf den Geldbeutel geht.
Full-HD Fernseher sind erst seit kurzem für unter 1000 € erhältlich, PC-LCDs über 24″ schlagen üblicherweise auch mit annähernd 1000 € oder mehr zu Buche.

Doch es gibt ein Gerät (bzw. 2, jedoch mit dem selben Panel) die mit 28″ und einer Auflösung von 1920×1200 doch eine recht ordentliche Größe bieten: der ViewSonic VX2835wm und der HannsG HG281DJ. Beide sind für unter 500 € erhältlich.
Nachdem ich der Marke ViewSonic mehr vertraue, habe ich mich für den VX2835wm entschieden.
Das recht geringe Kontrastverhältniss von 500:1 ist das einzige Manko dieses TN-Panels, das ansonsten sehr gute Werte für Helligkeit und Reaktionszeit mitbringt.
Der geringe Kontrast ist aber noch zu verschmerzen, wie ich festgestellt habe. Lediglich bei recht dunklen, kontrastarmen Passagen in Filmen und Spielen fällt dies manchmal negativ auf. Aber durch nachregeln der Einstellungen kann man dies eigentlich recht gut ausgleichen.

Wie auch immer, eine native Auflösung von 1920×1200 Pixeln benötigt beim Spielen natürlich auch eine recht ordentliche Rechner-Performance. Deshalb habe ich mich für folgende Komponenten entschieden:
- Mainboard ASUS Rampage Extreme
- CPU Intel Quadcore Q6700 2.66 GHz
- RAM 4 GB DDR3 mit 1333 MHz
- Grafikkarte ASUS EN-GTX280

Ich habe mich für die ältere CPU in 65nm Bauweise entschieden, da ich dadurch ca. 100 € sparen konnte, und wusste, dass die CPU taktbar ist. Deshalb auch die Kombination mit DDR3-1333 Speicher.
Die CPU läuft jetzt auf 3.33 GHz mit 1333 FSB sehr stabil und wird auch mit dem Werks-Kühler nicht zu heiß.
Die Performance ist in Kombination mit der GTX280 selbst bei 1920er Auflösung gigantisch.
Race Driver GRID z.B. läuft mit allen Details absolut flüssig, ohne jeden Ruckler.
Ich kann sagen, das Ganze hat sich gelohnt.

Sonstiges

- Sound
Wie ich ja schon früher berichtet hatte, bin ich komplett von Sound-Hardware weggekommen.
Ich mache jetzt alles mit Ableton Live und VST-Plugins. Das einzige was mir noch fehlte, war ein gutes Schlagzeug-Plugin.
Da bin ich nun kürzlich auf das Programm ‘KitCore’ gestossen, dass mit Abstand die besten gesampelten Drumsets bietet, die mir bisher untergekommen sind. In Kombinaton mit dem virtuellen Drummer ‘Jamstix’ scheint dies die ultimative Lösung für mich zu sein. Jetzt brauche ich nur noch Zeit und Muße, um das Ganze sinnvoll einzusetzen. Erste Ansätze gibt es schon, jedoch noch keine fertigen Tracks.

- Linux
Auf meinem Heim-Arbeitsrechner läuft jetzt alles ziemlich gut. So gut, dass ich seit Monaten nichts mehr verändern musste.
Das Thema ‘MediaCenter unter Linux’ (TV und Musik, alles fernbedienbar) wäre eigentlich auch noch einen eigenen Bericht wert. Mal sehen…
Wie auch immer, mein Ubuntu-Rechner meistert alles so gut, dass ich ihn einfach nur benutze und auf diesen PC ganz sicher nie mehr Windows aufspielen werde…

Ach ja, ich habe mir ein neues Auto gekauft, nachdem mein Fiesta nach einem unverschuldeten Blechschaden und dem Ende des TÜV das zeitliche segnen musste. Der ‘Neue’ ist ein Nissan Almera Bj. 1999. Hätte nicht gedacht dass so ein unbekannter, unscheinbarer Japaner so gut sein kann. Klar, er hat nicht die Motorleistung heutiger High-Tec Autos. Aber wozu? Die meisten Besitzer von Autos mit hoher PS-Zahl können diese sowieso nicht nutzen geschweige denn damit umgehen…

So long…

Sonntag, 8. Juni 2008

Computer: spannende Anfänge und fantastische Gegenwart

Kategorie: Blog – netandif – 01:10 | 307 mal aufgerufen

Es war ca. 1986 - als mein Kumpel Chriss und ich in einem Elektronik-Laden standen. Dieser Laden übte eine magische Anziehungskraft aus.
Was wir da wollten? Keine Ahnung. Wir waren einfach begeistert, interessiert für Elektronik und Technik, immer auf der Suche nach etwas Neuem.
Es war tatsächlich so, dass uns diese damals noch rudimentäre Technik so begeisterte, dass wir einfach nur in diesen Laden gingen um irgendetwas zu sehen, was auch nur annähernd spannend sein könnte.
Irgendwas konnten wir damals immer brauchen.
Und als wir so rumschauten sahen wir plötzlich ein absolutes Highlight, etwas das hervorstach wie ein rotes Tuch.
Was wir da gesehen hatten, war vollkommen neu für uns, da wir so ein elektronische Gerät noch nie selbst besessen hatte. Es bestand aus einem Bildschirm, einer Tastatur und einem Laufwerk für Wechseldatenträger, alles in einem Gehäuse untergebracht. Ob es noch Kassetten waren oder schon Disketten, konnte ich damals nicht mit Sicherheit sagen.
Auf jeden Fall waren wir unglaublich begeistert von dem Gerät, obwohl wir nichtmal wussten, um was es sich konkret dabei handelte.
Heute weiß ich es: es war ein Computer, der unter dem CP/M Betriebssystem lief, welches von Diskette geladen wurde.
Wir befanden uns also in einer Zeit, in der es noch keine Festplatten gab, bzw. die sich noch im Bereich von bis 20 MB bewegten, in der noch nicht einmal das DOS, welches später die Basis von Windows 3.1 und noch später von Windows 95, 98 und ME werden sollte, auf dem Markt verbreitet war. Ja, es gab bereits die ersten ‘Homecomputer’ - den Commodore VC20 sowie die MSX Computer, die 1984 auf dem Markt erschienen, und in Konkurrenz zu Commodore, Atari und Sinclair mit seinem ZX81 und Spectrum sowie diversen anderen Homecomputern standen.
Doch noch vorher verbrachten wir einige Nachmittage im Informatik-Raum der Realschule mit den Commodore 4032 Rechnern, den ‘Urgesteinen’ der Homecomputer. Was man mit diesen Rechnern machen konnte, war wirklich alles andere als ‘Mainstream’…

Noch war alles Neuland. Keiner hatte auch nur im geringsten eine Ahnung davon, was ein Computer einige Jahre später einmal alles leisten könnte.
Man war froh, wenn man in der Lage war ein Betriebssystem zu starten und ein oder zwei Programme.
Natürlich wurde alles etwas spaßiger, als Commodore den C64 (vorher noch den kleine Bruder VC20) auf den Markt brachte. Nach einiger Zeit war man bereits ein Freak, und war ein Meister in ‘LOAD “$”,8,1″ & CO. oder beherrschte die ganzen BASIC-Befehle um selbst einige kleinere Programme zu schreiben.

Bis heute hat sich die Speicherkapazität und Rechenleistung der Computer exponential erhöht, und es ist kein Ende abzusehen.

Was ich heute mit meinem PC machen kann, hätte ich mir damals, vor 22 Jahren, nicht im Traume vorstellen können. Heute ist er Wirklichkeit: der Home-Entertainment-Computer, die “Eierlegende Wollmilchsau”…

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