Dienstag, 1. Februar 2011
Nein, es geht nicht um die wöchtentlichen Spiel-Updates (Patches, zuletzt V5.07), die immer am Mittwoch per automatischem Download in die lokale Installation des Spiels einfliessen. Diese sind ein ganz eigenes Thema, auf dass ich hier nicht näher eingehen will. Nur soviel: sie bringen immer neue Features mit, die sich aber hauptsächlich um die verschiedenen Möglichkeiten des ‘Kaufs mittels realem Geld’ von neuen Autos oder Upgrade-Packs drehen.
Ich konnte letztens der Versuchung nicht wiederstehen, ‘Boost’ für 20€ zu kaufen. Das Boost verbrut ich wie folgend (inkl. Beschreibung der Auswirkungen bzw. Folgen):
1) Lotus Elise Leihstellung für 1 Tag zum Testen
Um den Lotus Elise mittels Game-Geld zu kaufen braucht man mind. Level 25.
Obwohl der Elise legendär ist für sein GoKart-mäßiges Handling, wollte ich ihn nicht gleich kaufen, obwohl ich das mit 3300 Boost hätte tun können. Also mietete ich ihn für 1 Tag, ich war noch auf Level 18 oder so. In den Online-Rennen fuhr ich dann plötzlich gegen Level 23 und höher Fahrer. Seltsam. Obwohl der Lotus Elise eigentlich ein ‘narrensicheres’ Auto ist (sorry), konnte ich mich nicht recht für das Auto begeistern. Im Hintergrund hatte ich dabei auch, dass der Elise eigentlich ein Mainstream-Auto in NFS World ist. Er gilt als das beste Stufe2-Auto. Was ich aber nicht glauben will.
2) Toyota Supra Kauf für 3000 Boost
Der Toyota Supra wird natürlich auch schön beworben von EA. Obwohl er von den Performance-Werten her überzeugen kann, überwiegen die Nachteile: zu hohes Gewicht und braucht zu lange für den Schaltvorgang, was Zeit kostet. Das hohe Gewicht kann in Polizeiverfolgungen allerdings Vorteile bringen. Naja, wer’s mag... ich habe den Supra auch noch ordentlich getuned sowie Powerups für die Verfolgungen mit Boost gekauft

3) diverse Powerups in größeren Mengen - z.B. Reifenreparatur und Schwergewicht
Ich hatte nun 15 Reifenreparatur Powerups sowie jede Menge ‘Schwergewicht’. Also ging ich mit dem Supra auf die Suche nach Polizei-Streifen - an dieser Stelle sei noch die Planlosigkeit der K.I. erwähnt - und fand dann irgendwann auch mal in ein paar ordentliche Verfolgungen hinein. Doch was musste ich unter Adrenalinausstoß feststellen? Ich wurde schon nach kurzer Zeit von dutzenden Police-SUVs gerammt und eingekreist, während an allen Ecken und Enden Straßensperren mit Nagelbändern lauerten.
So hatte ich das zuvor nicht erlebt. Fazit: hast Du Reifenreparatur-Powerups, kommen auch mehr Bullen. Ob die Masse des Autos auch noch mit einfließt, kann ich nicht sagen, wäre aber schon möglich.
Ich behielt den Toyota Supra erstmal noch, vielleicht würde es mal ein Strecke geben, die für die Masse und Geschwindigkeit geeignet ist.
4) Nissan Skyline GTR Kauf für 3000 Boost

Der Nissan Skyline GTR ist ein bekanntes und bewährtes Auto aus Need for Speed Underground.
Auch im ‘echten Leben’ ist der GTR ein faszinierendes Auto.
Kürzlich hat EA den GTR wieder zum Leben erweckt und ihn in NFS World integriert. Was mich natürlich interessierte.
Da ich noch Boost übrig hatte, kaufte ich den Nissan Skyline GTR, dieser war schon vorgetuned, also verpasste ich ihm nur noch eine andere Lackierung.

Als ich das Auto zum ersten mal fuhr, erinnerte mich das Fahrgefühl irgendwie an den Supra - fast genauso schwer und ebenfalls eine unterträgliche Gemächlichkeit beim Einlegen des nächten Ganges.
Dann wurde es mir zu bunt. Ich entschloss mich kurzerhand, den Skyline und auch den Supra für je 100.000 Game-Geld zu verkaufen + den zuvor ausgebauten Tuningteilen die auch noch mal ein paar Tausend brachten.
So. nun habe ich ca. 600.000 Game-Geld, aber noch keine Ahnung was ich damit mache.
Letztlich bleiben mir nun wieder mein Nissan 240SX und.... nein, nicht der Lotus Elise, sondern ein Mazda RX7!

Folgende Autos bin ich bisher gefahren:
- Nissan 240SX (erstes und einziges Stufe 1-Auto. Mit Nissan Silvia vergleichbar)
- Nissan 350Z (Mist-Karre)
- Lotus Elise (super Auto eigentlich...)
- Toyota Supra (zu schwer)
- Nissan Skyline GTR (zu behäbig)
- Mazda RX7 (auf dem Niveau des Lotus Elise)
Montag, 27. Dezember 2010
Das Online-Rennspiel Need for Speed World sorgt für langen, ungebremsten Spaß.
Nachdem mein Stufe 1 Auto, ein Nissan 240SX mir bis Level 20 treue Dienste geleistet hat, konnte ich es nun nicht mehr erwarten und investierte Boost, um mir ein Stufe 2 Auto zu kaufen. Normalerweise braucht man für den Toyota Supra Level 25 und 400.000 ‘Geld’. Mit 3000 Boost (im Wert von ca. 7,50 €) habe ich mir den Supra gekauft und gleich noch ein paar Tuningteile eingebaut.
Nissan 240SX

Toyota Supra

Tuningteile kann man im Store kaufen, wobei man hier mit dem virtuellen ‘Geld’ bezahlt, dass man sich in den Rennen erarbeitet hat. Nach jedem Rennen darf man eine Karte wählen, die entweder ‘Geld’ bringt, ‘PowerUps’, oder aber Tuningteile, die man direkt als Inventar erhält,welches man dann in den Autos verbauen kann. Autos kann man so viele besitzen, wie mal ‘Slots’ zur Verfügung hat. Weitere Slots kann man auch per ‘Boost’ freischalten. Boost ist eine Funktionalität, mit der man sich im Spiel mit Autos, Teilen usw. ausstatten kann unabhängig vom Level und dem ‘Geld’ das man sich erpielt hat. Boost kann man auf der Webseite von EA Games mit echten Euros kaufen. Man hat aber auch, ohne Boost zu kaufen, reale Chancen im Spiel weiter zu kommen. So gesehen ist Boost etwas für die Ungeduldigen, denn einen wirklichen Vorteil erkauft man sich damit nicht, da die Multiplayer-Rennen im Spiel immer zwischen gleichwertigen Gegnern stattfinden.
Und nur durch das Fahren von Online Multiplayer-Rennen kommt man im Spiel tatsächlich weiter, indem man an Prestige gewinnt, und somit einen immer höheren Level (1-50) erreicht. Desweiteren gibt es noch ‘Skill-Points’, welche zusätzlich den Fahrer auszeichnen.
Alle diese Faktoren spielen eine große Rolle im System von NFS World, und die Verknüpfungen untereinander sind komplex.
Um dies alles in den Griff zu bekommen, bringt EA Games immer wieder Patches heraus, die dann oftmals auch wieder neue Bugs einführen. So gibt es aktuell den Bug, dass der Renn-Start teilweise nicht synchron verläuft, der Einzählvorgang (1,2,3) nicht stattfindet, oder auch die Kollisionen der Autos zwischen den einzelnen Fahrern nicht korrekt abgeglichen werden.
Alles in Allem ist NFS World aber ein ziemlich geniales gemachtes Online-Rennspiel.
Weitere Bilder im Album NFS World
Sonntag, 10. Mai 2009
Die Spiele-Softwareschmiede 3D Realms, welche vor ca. 12 Jahren mit der Entwicklung des Ego-Shooters ‘Duke Nukem Forever’ begonnen hat, und seitdem niemals ein Release-Datum genannt hat, wird es nun auch nie mehr tun.
Laut einem Artikel auf golem.de ist 3D Realms pleite.
Es besteht immerhin die theoretische Möglichkeit, dass irgendein Entwickler oder Publisher die Rechte an dem Spiel bzw. der Marke kauft.
Die Wahrscheinlichkeit, dass also doch noch irgendwann ein Spiel unter dem Namen ‘Duke Nukem Forever’ erscheint, ändert sich durch diese Tatsache aber nur geringfügig.
Sonntag, 21. Dezember 2008
Selten hat ein Rennspiel so viel Empörung ausgelöst, wie diese letzte Version aus der NFS Serie.
Nach dem der Vorgänger NFS Pro Street schon sehr gemischte Gefühle hervorgerufen hat, hatten viele die Hoffnung dass bei Undercover alles besser werden würde.
Ok, es klang schon vielversprechend: Polizeiverfolgungen, freie Fahrt usw. Man hat sich eigentlich darauf gefreut, ein wesentlich besseres Most Wanted zu bekommen.
Naja, und das war es auch im Prinzip: ein gepimptes Most Wanted. Mit den gleichen Grafikproblemen, sprich: Ruckeln trotz guter Hardware.
Ausserdem scheint die KI der Polizei verringert worden zu sein, und Autos im Gegenverkehr neigen teilweise zu völlig unerwarteten Lenkbewegungen.
Des Weiteren sind Grafikfehler ohne Ende vorhanden (flimmernde Gebäude-Texturen, plötzlich auftauchende Objekte, Autos die durch Absperrungen durch fahren usw.)
Also ein ziemlich fehlerhaftes Produkt dass EA uns hier serviert hat.
Nach dem ersten Start des Spiels wird man sofort in ein Rennen katapultiert, ohne vorher die Möglichkeit zu haben, Grafik und Steuerung anzupassen (im Übrigen wird kein Force Feedback unterstützt!).
Auf meinem System (Intel Quad Core, NVIDIA GTX280) wurde ich dann auch sofort mit einer Ruckel- und Pulsier-Orgie begrüßt. Und das änderte sich auch nicht, nachdem ich die Grafikeinstellungen vorgenommen hatte.
Das Lesen diverser Testberichte und Forenbeiträge brachte es dann zu Tage: diese Probleme sind keine Seltenheit bei dem Spiel. Leute mit verschiedensten PCs, von Mittelklasse bis High-End, berichteten von ähnlichen Performance-Problemen, die eigentlich völlig irrational sind.
Alles in allem eine sehr lieblos programmierte, unfertige Grafik-Engine, würde ich sagen.
Letztendlich bin ich jedoch die gröbsten Ruckler los geworden, indem ich in der NVIDIA-Systemsteuerung folgende Einstellungen vorgenommen habe:
- Antialiasing-Modus: ‘beliebige Anwendungseinstellung überschreiben’
- Antialiasing-Einstellung: 8XQ
- Antialiasing-Transparenz: aus
- Dreifachpuffer: Ein
- Maximale Anzahl vorgerenderter Einzelbilder: 1
Dennoch ist dieses Spiel so unausgereift, dass es nicht wirklich Spaß macht.
Deshalb spiele ich weiter Race Driver GRID, bis wieder ein wirklich gutes Rennspiel auf dem Markt erscheint.
Und da gibt es schon ein paar vielversprechende Kandidaten: Burnout Paradise (02/2009), Dirt 2 (irgendwann 2009) und FUEL (auch irgendwann 2009).
Montag, 1. Dezember 2008
Das Renn-Spiel Burnout Paradise das bisher nur für Konsolen erhältlich war, wird vorraussichtlich am 15.02.2009 erstmalig in einer PC-Version erscheinen.
Auf der Webseite der Entwicklers Criterion Games finden sich Screenshots, ein Movie-Clip in dem das Spiel über 3 Bildschirme läuft (krass), sowie ein Video im Wide-Format 1920×600 zum Downloaden (201 MB).
Wie es scheint, wird die Grafik-Engine von Burnout Paradise PC etliche Bildschirmkonfigurationen unterstützen.
Die Impressionen lassen auf ein weiteres absolut geniales Rennspiel für den PC hoffen (das Highlight für 2008 war und ist Race Driver GRID).

http://www.criteriongames.com/packs/pc.php
Samstag, 31. Mai 2008
Seit heute ist Race Driver GRID erhältlich. Man kann die PC-DVD z.B. bei Amazon.de für 43,95 inkl. Versand bestellen. In den Regalen der Kauf-Dich-Glücklich-Märkte wird es wohl erst in den nächsten Tagen zu finden sein. Ich gehe dort mal von einem Preis von knapp 50 € aus.
Sonntag, 11. Mai 2008
Es ist soweit: die PC Demo des im Sommer erscheinenden Rennspiels Race Driver GRID von Codemasters ist seit wenigen Tagen verfügbar.
Ich habe das Teil natürlich gleich mal angetestet.
Um es gleich mal vorweg zu nehmen: ich bin absolut beeindruckt - denn hier stimmt alles.
Systemanforderungen
Laut Readme ist folgende Ausstattung empfohlen
Windows XP/Vista (für Windows Vista wird SP1 empfohlen)
DirectX 9.0c
Intel Core 2 Duo mit 2,66 Ghz oder Athlon X2 3800+
2 GB RAM
Grafikkarte: GeForce 8800 oder Radeon X1950
Soundkarte: Creative Sound Blaster X-Fi
Dual-Layer-kompatibles DVD-ROM-Laufwerk
2,5 GB Festplattenplatz
Unterstützte Grafikkarten
ATI Radeon X1300, X1600, X1800, X1900, X1950, HD2600, HD2900, HD3870
NVIDIA Geforce 6800, 7100, 7300, 7600, 7800, 7900, 7950, 8600, 8800, 9800
Nicht kompatibel mit allen integrierten Sound-/Grafiklösungen (inkl. Laptops)
Menü

Das Menü des Spiels ist von der 3D-Optik her angelehnt an das von Colin McRae DIRT, wurde aber hinsichtlich der Bedienbarkeit deutlich verbessert. So reagiert das Menü jetzt schneller, man muss nicht mehr so viele Tasten drücken und die einzelnen Untermenüs sind besser durchdacht. Von der Optik her ist es eher schlicht, aber sehr ansprechend.
Steuerung
Es werden so gut wie alle Gamecontroller unterstützt, besonders empfohlen werden in der Readme-Datei die Microsoft XBOX360-Serie sowie 3 verschiedene Logitech Controller.
Das Force-Feedback (hier mit einem XBox360 Wireless Gamepad) funktioniert prächtig.
Sound
Ich war sehr angenehm überrascht, dass bereits beim Starten des Spiels die Surroundfähigkeiten genutzt werden.
Ohne dass ich irgendwas einstellen musste präsentierte sich mir das Spiel in hervorragender 5.1 Soundqualität.
Der Realismus der Geräuschkulisse und der Motorensounds ist wirklich sehr gelungen und wirkt absolut überzeugend.
Grafik

Hammer! Die optimalen Einstellungen des Systems werden offenbar automatisch ermittelt, denn es gibt keinerlei Ruckeln, die Auflösung stimmt und das Ganze läuft sehr flüssig. So macht das Spass! Hier haben die Entwickler beispielhafte Leistung an den Tag gelegt und wirklich das Optimum aus der Hardware herausgeholt. Respekt!

Spielmodi
In der Demo sind 3 Strecken verfügbar: eine GrandPrix Rennstrecke, eine Driftstrecke und ein Stadtrennen.
Multiplayer
Nette Sache: in der Demo gibt es einen Online-Modus über den man bereits mit anderen Benutzern spielen kann.
Ein LAN-Modus ist leider (noch) nicht zu finden.
Fazit
Race Driver GRID wird definitiv das Rennspiel des Jahres.
Bei diesem Spiel haben die Entwickler absolut alles richtig gemacht. Grafik, Sound, Bedienung, Controller-Unterstützung - es passt einfach alles.
Bleibt nur noch zu hoffen, dass in der endgültigen Version auch ein überzeugender LAN-Modus vorhanden sein wird. Aber auch wenn es nur einen Online-Modus gibt werde ich mir das Spiel auf jeden Fall kaufen.