Selten hat ein Rennspiel so viel Empörung ausgelöst, wie diese letzte Version aus der NFS Serie.
Nach dem der Vorgänger NFS Pro Street schon sehr gemischte Gefühle hervorgerufen hat, hatten viele die Hoffnung dass bei Undercover alles besser werden würde.
Ok, es klang schon vielversprechend: Polizeiverfolgungen, freie Fahrt usw. Man hat sich eigentlich darauf gefreut, ein wesentlich besseres Most Wanted zu bekommen.
Naja, und das war es auch im Prinzip: ein gepimptes Most Wanted. Mit den gleichen Grafikproblemen, sprich: Ruckeln trotz guter Hardware.
Ausserdem scheint die KI der Polizei verringert worden zu sein, und Autos im Gegenverkehr neigen teilweise zu völlig unerwarteten Lenkbewegungen.
Des Weiteren sind Grafikfehler ohne Ende vorhanden (flimmernde Gebäude-Texturen, plötzlich auftauchende Objekte, Autos die durch Absperrungen durch fahren usw.)
Also ein ziemlich fehlerhaftes Produkt dass EA uns hier serviert hat.
Nach dem ersten Start des Spiels wird man sofort in ein Rennen katapultiert, ohne vorher die Möglichkeit zu haben, Grafik und Steuerung anzupassen (im Übrigen wird kein Force Feedback unterstützt!).
Auf meinem System (Intel Quad Core, NVIDIA GTX280) wurde ich dann auch sofort mit einer Ruckel- und Pulsier-Orgie begrüßt. Und das änderte sich auch nicht, nachdem ich die Grafikeinstellungen vorgenommen hatte.
Das Lesen diverser Testberichte und Forenbeiträge brachte es dann zu Tage: diese Probleme sind keine Seltenheit bei dem Spiel. Leute mit verschiedensten PCs, von Mittelklasse bis High-End, berichteten von ähnlichen Performance-Problemen, die eigentlich völlig irrational sind.
Alles in allem eine sehr lieblos programmierte, unfertige Grafik-Engine, würde ich sagen.
Letztendlich bin ich jedoch die gröbsten Ruckler los geworden, indem ich in der NVIDIA-Systemsteuerung folgende Einstellungen vorgenommen habe:
- Antialiasing-Modus: ‘beliebige Anwendungseinstellung überschreiben’
- Antialiasing-Einstellung: 8XQ
- Antialiasing-Transparenz: aus
- Dreifachpuffer: Ein
- Maximale Anzahl vorgerenderter Einzelbilder: 1
Dennoch ist dieses Spiel so unausgereift, dass es nicht wirklich Spaß macht.
Deshalb spiele ich weiter Race Driver GRID, bis wieder ein wirklich gutes Rennspiel auf dem Markt erscheint.
Und da gibt es schon ein paar vielversprechende Kandidaten: Burnout Paradise (02/2009), Dirt 2 (irgendwann 2009) und FUEL (auch irgendwann 2009).
Das Renn-Spiel Burnout Paradise das bisher nur für Konsolen erhältlich war, wird vorraussichtlich am 15.02.2009 erstmalig in einer PC-Version erscheinen.
Auf der Webseite der Entwicklers Criterion Games finden sich Screenshots, ein Movie-Clip in dem das Spiel über 3 Bildschirme läuft (krass), sowie ein Video im Wide-Format 1920×600 zum Downloaden (201 MB).
Wie es scheint, wird die Grafik-Engine von Burnout Paradise PC etliche Bildschirmkonfigurationen unterstützen.
Die Impressionen lassen auf ein weiteres absolut geniales Rennspiel für den PC hoffen (das Highlight für 2008 war und ist Race Driver GRID).

http://www.criteriongames.com/packs/pc.php
Seit heute ist Race Driver GRID erhältlich. Man kann die PC-DVD z.B. bei Amazon.de für 43,95 inkl. Versand bestellen. In den Regalen der Kauf-Dich-Glücklich-Märkte wird es wohl erst in den nächsten Tagen zu finden sein. Ich gehe dort mal von einem Preis von knapp 50 € aus.
Es ist soweit: die PC Demo des im Sommer erscheinenden Rennspiels Race Driver GRID von Codemasters ist seit wenigen Tagen verfügbar.
Ich habe das Teil natürlich gleich mal angetestet.
Um es gleich mal vorweg zu nehmen: ich bin absolut beeindruckt - denn hier stimmt alles.
Systemanforderungen
Laut Readme ist folgende Ausstattung empfohlen
Windows XP/Vista (für Windows Vista wird SP1 empfohlen)
DirectX 9.0c
Intel Core 2 Duo mit 2,66 Ghz oder Athlon X2 3800+
2 GB RAM
Grafikkarte: GeForce 8800 oder Radeon X1950
Soundkarte: Creative Sound Blaster X-Fi
Dual-Layer-kompatibles DVD-ROM-Laufwerk
2,5 GB Festplattenplatz
Unterstützte Grafikkarten
ATI Radeon X1300, X1600, X1800, X1900, X1950, HD2600, HD2900, HD3870
NVIDIA Geforce 6800, 7100, 7300, 7600, 7800, 7900, 7950, 8600, 8800, 9800
Nicht kompatibel mit allen integrierten Sound-/Grafiklösungen (inkl. Laptops)
Menü

Das Menü des Spiels ist von der 3D-Optik her angelehnt an das von Colin McRae DIRT, wurde aber hinsichtlich der Bedienbarkeit deutlich verbessert. So reagiert das Menü jetzt schneller, man muss nicht mehr so viele Tasten drücken und die einzelnen Untermenüs sind besser durchdacht. Von der Optik her ist es eher schlicht, aber sehr ansprechend.
Steuerung
Es werden so gut wie alle Gamecontroller unterstützt, besonders empfohlen werden in der Readme-Datei die Microsoft XBOX360-Serie sowie 3 verschiedene Logitech Controller.
Das Force-Feedback (hier mit einem XBox360 Wireless Gamepad) funktioniert prächtig.
Sound
Ich war sehr angenehm überrascht, dass bereits beim Starten des Spiels die Surroundfähigkeiten genutzt werden.
Ohne dass ich irgendwas einstellen musste präsentierte sich mir das Spiel in hervorragender 5.1 Soundqualität.
Der Realismus der Geräuschkulisse und der Motorensounds ist wirklich sehr gelungen und wirkt absolut überzeugend.
Grafik

Hammer! Die optimalen Einstellungen des Systems werden offenbar automatisch ermittelt, denn es gibt keinerlei Ruckeln, die Auflösung stimmt und das Ganze läuft sehr flüssig. So macht das Spass! Hier haben die Entwickler beispielhafte Leistung an den Tag gelegt und wirklich das Optimum aus der Hardware herausgeholt. Respekt!

Spielmodi
In der Demo sind 3 Strecken verfügbar: eine GrandPrix Rennstrecke, eine Driftstrecke und ein Stadtrennen.
Multiplayer
Nette Sache: in der Demo gibt es einen Online-Modus über den man bereits mit anderen Benutzern spielen kann.
Ein LAN-Modus ist leider (noch) nicht zu finden.
Fazit
Race Driver GRID wird definitiv das Rennspiel des Jahres.
Bei diesem Spiel haben die Entwickler absolut alles richtig gemacht. Grafik, Sound, Bedienung, Controller-Unterstützung - es passt einfach alles.
Bleibt nur noch zu hoffen, dass in der endgültigen Version auch ein überzeugender LAN-Modus vorhanden sein wird. Aber auch wenn es nur einen Online-Modus gibt werde ich mir das Spiel auf jeden Fall kaufen.
Fast schon in Vergessenheit geraten unter den Rennspielen für PCs und Konsolen: Juiced.
Kurz zur Erinnerung: Dessen Veröffentlichung wurde damals zwei mal verschoben. Vorher stand Juiced ja einmal kurz vor dem Aus, nachdem der ursprüngliche Publisher ‘Acclaim’ sich vom Markt verabschiedete und das Spiel von THQ übernommen wurde. Nachdem die Veröffentlichung bereits im Dezember 2004 angekündigt wurde, kam es dann letztendlich erst im Juni 2006 heraus.
EA Games hatten aber damals rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 2005 sein Need for Speed Most Wanted herausgebracht. Somit hatte THQ mit Juiced eigentlich kaum eine Chance am Markt, denn wer zuerst kommt mahlt eben zuerst. Und die wenigsten Spieler kaufen sich 2 Spiele des selben Genres innerhalb eines halben Jahres.
Seit 26.09.2007 steht nun der Nachfolger Juiced 2 in den Regalen, die Konsolen-Versionen sind also diesmal vor denen der Konkurrenz erhältlich. Aber dennoch wurde das Spiel bisher irgendwie nicht so recht beachtet - die PC-Version gibt es übrigens erst seit 7.12. zu kaufen.
Die Rennspiele-Szene wartete ja gespannt auf den neuen EA-Knüller.
Hat Juiced 2 das Potential zum ‘Pro Street Killer’? (mehr…)
Chriss - 08.11.2006 - 00:38:58
Woah, geiles Farbspiel