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Montag, 14. Juli 2008

Update: die optimale Multimedia-Soundkarte

Kategorie: Hardware, Linux – netandif – 19:24 | 202 mal aufgerufen

Nachdem ich nun einige Zeit recherchiert hatte, endete ich dann, wie schon angedeutet, bei einer Creative Karte.
Die Audigy2-Serie bietet den bestmöglichen Klang für’s Geld. Soviel steht fest.
Ich habe mich dann doch nicht für die Audigy2 Platinum entschieden, da ich eigentlich keine externe Box möchte, die wieder eine eigene Stromversorgung benötigt. Ausserdem besitzt diese Box zwar Chinch-Eingänge, aber die Ausgänge müssen auch hier von den Miniklinken der Soundkarte abgegriffen werden.
Deshalb ist es eine Audigy2 Value geworden. Die Karte an sich unterscheidet sich von der Vollversion lediglich durch das Fehlen des Firewire-Interface und der vergoldeten Buchsen. Der Soundchip ist derselbe.
Um die digitalen Anschlüsse (koaxial und optisch) zu bekommen, habe ich mir die Digital I/O Erweiterung bestellt, die leider mit 39,- € zu Buche schlug.

Die Karte wird unter Linux (Ubuntu) sofort problemlos erkannt und eingebunden.
Im ALSA-Mixer findet man dann einige Controls, die anfangs etwas verwirren.
Die Logik ist eine etwas andere, als bei den meisten anderen Soundkarten.

Audigy2 ALSA-Mixer

- der Master-Regler z.B. kennt kein Links und Rechts. Sprich, er ist vom Control her Mono ausgeführt.
Daher musste ich mein Skript für die Lautstärkereglung per Fernbedienung umschreiben.

- der Digital-Eingang (IEC958) ist regelbar. Bisher kannte ich das nicht, üblich ist sonst lediglich ‘Mute’ und ‘Unmute’
Einerseits ist das praktisch, andererseits fragt man sich wie das technisch gelöst wurde. Ein digitales Signal kann normalerweise nicht vom Level her verändert werden. Also muss es durch eine Konvertierung laufen.

- das Front-Signal lässt sich leider nicht hardwareseitig auf die Rear-Speaker duplizieren, die Funktion ‘duplicate front’ ist nicht im ALSA-Mixer zu finden.

- der Level des Digital-Ausgang ist fest mit dem globalen Ausgangssignal ‘verdrahtet’. Der Pegel ist also nicht fix, sondern entspricht dem des analogen Ausgangs-Level.
Das ist allerdings ein Problem. Im Normalfall schliesst man z.B. ein Surround-System oder einen Digital-Verstärker per Digitalausgang an. Diese Geräte haben aber eh alle eine eigene Lautstärkeregelung. Wozu als den Ausgang der Karte regeln. Das macht es z.B. nahezu unmöglich, einerseits über analoge Verbindung Aktivlautsprecher anzuschliessen und parallel dazu am Digitalausgang z.B. ein Surround-System.
Analoges und digitales Ausgangssignal lassen sich einfach nicht unabhängig regeln. Und das macht den Digitalausgang quasi nutzlos. Es sei denn, man verwendet ihn ausschließlich.
Dasselbe Problem dürfte auch bei der externen Box der Platinum Version existieren.

Da ich aber unabhängige Digital- und Analog-Ausgänge benötige, habe ich noch zusätzlich eine Terratec Karte eingebaut.
Dafür habe ich dann über die Datei .asoundrc ein virtuelles ALSA PCM-Interface erstellt, welches das Wave-Signal auf die zweite Karte dupliziert. Das funktioniert sogar ohne Zeitversatz, wie es bei einer einzelnen Soundkarte der Fall wäre.

So sieht nun übrigens die ‘Verschaltung’ des Ganzen hier aus:

Audigy2 ALSA-Mixer

Im Nachhinein denke ich mir schon, warum habe ich mir nicht irgend so ein semi-professionelles Interface mit Chinch-Anschlüssen geholt? Nunja, dann hätte ich aber wieder keinen Hardware-Mixer (ALSA) zur Verfügung, und müsste mit ‘Sound-Daemons’ arbeiten.

Fazit: die SoundBlaster Audigy2 ist die günstigste und klanglich beste Möglichkeit, den Linux-PC ressourcen-schonend zum MediaCenter zu machen. Allerdings ist der Digital-Ausgang nur eingeschränkt nutzbar, ohne die Digital I/O Erweiterung hat man nur die Möglichkeit ein Boxensystem von Creative digital anzuschliessen.
Wer sich für die Platinum-Version mit externer Box entscheidet, erhält zusätzlich etliche Eingänge, einen regelbaren Kopfhörer-Ausgang, S/PDIF und Firewire-Schnittstellen. Allerdings hat man dann auch wieder einen weiteren Stromverbraucher auf dem Tisch stehen.

Dienstag, 22. Mai 2007

Stromverbrauch von PC + Co.

Kategorie: Hardware – netandif – 23:25 | 256 mal aufgerufen

Habe gerade so ein Leistungs-Messgerät da (ein praktischer kleiner Adapter zum Ermitteln der Leistungsaufnahme von Elektrogeräten).
Jetzt wollte ich mal wissen, was meine PC-Ausstattung an Leistung verbrät.
Es ist tatsächlich nicht zu vernachlässigen, wenn man die Werte mal mittels des Strompreises hochrechnet, denke ich.

Hier eine Tabelle mit meinen Ergebnissen. Getest habe ich 2 PCs und 2 Bildschirme sowie eine USV.

Leistungsaufnahme PC & Co.

Anhand dieser Werte kann man sich schon mal ein ungefähres Bild davon verschaffen, was PC&Co so an Strom verbrauchen.
Aber dabei bleibt es ja nicht. Es kommen sicher bei jedem noch diverse Kleingeräte wie Switches, Router, Anrufbeantworter usw. hinzu, die alle ständig Strom ‘verbraten’. Mal ehrlich, wer schliesst sämtlich Steckernetzteile an schaltbare Steckdosenleisten an, um sie nur bei Bedarf zu aktivieren? Die wenigsten. Weil man einfach zu bequem dazu ist. Wobei es da aber echt praktische Lösungen gibt.
Die Leistung, die diverse Geräte im Standby-Betrieb immer noch aufnehmen, darf man auch nicht vergessen.
Ich für meinen Teil habe schon länger die diversen Netzteile und Standby-Geräte (wie auch Zweit- und Dritt-PC) an einer Mehrfach-Schaltkonsole hängen, mit der ich 8 verschiedenen Steckdosen ein- und ausschalten kann.
An dieser Stelle ein Hinweis: wer seinen PC nur an den Strom anschliesst, wenn er ihn benötigt, riskiert eine entladenen CMOS-Batterie.
Diese wird nämliche normalerweise geladen, wenn der PC ausgeschaltet ist, aber noch am Strom hängt.
Oft ist der Grund für das Abstöpseln des PCs die Tatsache, dass z.B. Mäuse und Tastaturen selbst bei ausgeschaltenem PC noch über den PS/2 Port mit Spannung versorgt werden, und somit evtl. leuchten. Der Stromverbrauch in diesem Zustand beträgt aber wie in der Tabelle zu sehen nur 2-5 W.
Der Stromverbrauch des LCD-TVs hat mich dann doch etwas überrascht. Aber gut, ich hatte aufgrund der grossen Helligkeit und der doch deutlichen Temparaturentwicklung des Displays schon so ne Vorahnung.
Die Leistungsaufnahme von 75W bei PC1 im Normalbetrieb zeigt, dass es sich für ständig-laufende PCs lohnt, einige Generationen zurück zu gehen, was den historischen Entwicklungsstand der zu verwendenden Hardware anbelangt.
Wobei dieser PC absolut alles anstandslos bewerkstelligt, ausser Zocken halt (ok, bis auf 1,2 kleine Games aus der guten alten 3DFX-Zeit) ;-)

Donnerstag, 8. Februar 2007

Update: Dualscreen

Kategorie: Hardware – netandif – 21:56 | 171 mal aufgerufen

Nach der Deinstallation des NVIDIA Forceware Treibers und der anschliessenden Installation des älteren Detonators (Omega 61.77) wurden nach dem Neustart meine beiden Bildschirme als Plug-and-Play Monitore erkannt, danach wurde automatisch der nview-Assistent gestartet, welcher mir verschiedene Dualscreen-Varianten anbot. Ich wählte ‘DualView’ aus und konnte dann bei der Konfiguration für das LCD-TV die Auflösung 1360×768 sowie für das 17″ LCD die Auflösung 1280×1024 einstellen.
Es geht also doch: Dualscreen bei 2 Bildschirmen unterschiedlicher Seitenverhältnis-Formate mit einer NVIDIA-Karte.
Das Problem war vielleicht, dass der neuere Forceware-Treiber die FX5900XT nicht mehr sauber unterstützt.
Draufgekommen bin ich eigentlich nur, als ich auf der Suche nach einem performanteren Treiber für die Karte war.

Dualscreen mit Breitbild LCD-TV und 4:3 LCD

Wie man sieht, läuft auf dem sekundären Bildschirm, der über DVI angeschlossen ist, ein TV-Fenster (SAT-Karte).
Links, auf dem primären Bildschirm (in diesem Fall der LCD-Fernseher) ist ebenfalls DirectX möglich: hier läuft gerade das Spiel Moto GP 3

Es geht also doch…

:-)

Dienstag, 6. Februar 2007

Dualscreen 16:9 und 4:3

Kategorie: Hardware – netandif – 22:28 | 162 mal aufgerufen

Hat jemand schon mal versucht, an eine NVIDIA-Karte 2 Bildschirme anzuschliessen, wobei der eine ein 16:9 Format besitzt und der andere ein 4:3 Format?
Nachdem ich nun meinen Acer TFT aus der Reparatur zurückbekommen habe, musste ich ihn natürlich irgendwie einsetzen.
Deshalb habe ich ihn über die DVI-Schnittstelle der FX5900XT-Karte meines Game-Rechners angeschlossen, während das LCD-TV am VGA-Ausgang hing.
Nun, die Software meiner NVIDIA-Karte, NView, bot mir sofort verschiedenen Modis an um den 2ten Monitor anzusteuern.

Leider musste ich dabei feststellen, dass es mittels NView nicht möglich ist, auf dem einen Bildschirm ein 16:9 Format und auf dem anderen ein 4:3 Format darzustellen. Mit anderen Worten: das Bild auf dem sekundären Monitor ist somit immer verzerrt.

Die Windows-Unterstützung für mehrere Bildschirme bietet jedoch unterschiedliche Seitenverhältniss-Formate für die verschiedenen Bildschirme an. Allerdings können in diesem Falle nur auf dem primären Bilschirm DirectX und Video-Inhalte angezeit werden.

Nur mittels NView ist es möglich, auf beiden Bildschirmen DirectX und Video-Inhalte darzustellen.

Mit anderen Worten: Entweder NVIDIA bringt es auf die Reihe, dass auf mehreren Bildschirmen verschiedene Seitenverhältnis-Formate angezeigt werden können, oder man muss sich 2 Bildschirme des gleichen Formats zulegen.

Oder man greift gleich auf einen anderen Rechner zurück…aber das ist ja nicht Sinn der Sache

Sonntag, 28. Januar 2007

Die Misere mit den Bildformaten

Kategorie: Hardware – netandif – 23:02 | 144 mal aufgerufen

Es ist doch echt zum Verrücktwerden. Da gibt es auf der einen Seite die beiden Standard-Formate 4:3 und 16:9.
Und was machen die TV-Sender? Sie können sich nicht entscheiden und verwenden Zwischenformate.
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