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Samstag, 1. August 2009

Cheap Computing

Category: Hardware – netandif – 08:37 | 170 mal aufgerufen

Der Trend zum Kosten-Sparen im Computer-Bereich ist ja nichts Neues.
Man muss hier aber immer genau überlegen, welche Anforderungen man an die Hardware stellt.
Keine Frage dass eine Grafik-Workstation oder ein Gamer-PC nach wie vor Leistung pur benötigt, und dabei das Thema Energiesparen schwierig zu realisieren ist. Aber auch hier profitieren die PCs von der technischen Weiterentwicklung. CPUs, Chipsätze und Festplatten zeigen auch im High-End Sektor Verbesserungen im Energieverbrauch.

Die wahren Energiespar-PCs verzichten aber auch oft auf High-End Leistung. Somit muss man z.B. bei günstigen Mini-PCs bedenken dass evtl. die Grafikleistung für die flüssige Darstellung von Videos, TV und Spielen auf HD-Displays nicht ausreicht.
Als Beispiel nehme ich hier mal die Asus EEE-Box her, welche mit Intel Atom CPU und Intel GMA950 onboard-Grafik zwar für Office- und Internet-Anwendungen ausreicht, aber für Multimedia auf HD-Displays nicht wirklich geeignet ist.
Der Punkt ist, dass hier die Grafikleistung zu schwach ist. Wenn, sollte man also z.B. auf Geräte mit integrierten NVIDIA Ion Chipsatz setzen. Der Acer Revo wäre ein solches Gerät. Spiele und HD-Video sind hier flüssig darstellbar und der Stromverbrauch liegt immer noch bei max. 30 Watt.
Allerdings sollte man nicht damit rechnen, dass bei diesen neuen Geräten alles gleich so gut funktioniert wie auf einem normalen PC. Man sollte also durchaus öfter mal nach Treiber- und Firmware-Updates Ausschau halten.

Auch im Server-Bereich ist Energiesparen angesagt. Die neuen Intel Xeon CPUs und die entsprechenden Chipsätze zeigen auch hier einen Trend nach unten. So nehmen z.B. die G6 Server von HP ein Drittel weniger Leistung auf, während die Rechenleistung weiter gestiegen ist.
Hier kann man also durchaus deutliche Kosten-Ersparnisse erzielen. Die Leistung eines HP DL380 G6 gibt es z.B. her, dass man nicht mehr nur ein OS darauf installiert, sondern gleich einen sogenannten ‘Hypervisor’, eine Virtualisierungs-Schicht auf der man dann mehrere Betriebssysteme parallel installieren kann. Je nach Plattenplatz und RAM lassen sich somit mehrere physikalische Rechner auf einer einzigen Maschine abbilden.
Im Server-Bereich spielt aber auch das ‘Drumherum’ eine große Rolle, weshalb sich die Frage nach den Anschaffungskosten relativiert. Ich nenne hier nur mal die Begriffe Verfügbarkeit, Redundanz, Konnektivität.
Im Anschaffungspreis ‘günstigere’ Serverhardware bringt manchmal Mankos mit sich, die sich teilweise erst auf den zweiten Blick zeigen.

Fazit: Kostenreduzierung durch Energieeffizienz und Virtualisierung macht Sinn. Bei der Anschaffung muss man aber immer genau hinsehen, ob die Fähigkeiten der Hardware ausreichen und ob es Kompatibilitäts-Probleme geben könnte

Freitag, 24. April 2009

Akkus - Mythologie und Wahrheit

Category: Blog,Hardware – netandif – 16:59 | 276 mal aufgerufen

Ein Thema, das immer wieder kontrovers diskutiert wird, bzw. zu dem viele Meinungen exisitieren und worüber nach wie vor große Verwirrung herrscht: wie behandelt man Akkus in Notebooks, Handys, Modellbau usw.

Es gibt dazu diverse korrekte Abhandlungen und ja, man kann es erfragen bzw. nachlesen.
Ich möchte hier mal ein paar Fakten zusammenfassen, um das Ganze endgültig für mich und vielleicht auch für den ein oder andern interessierten Besucher schwarz auf Weiß darzulegen.

Memory-Effekt

Bei Nickel-Cadmium basierten Akkus tritt der Effekt auf, dass bei häufigem Ladevorgang, obwohl der Akku vorher nur teilentladen war, sich der Akku im Laufe der Zeit den Ladezyklus ‘merkt'’ und dann nur noch eine geringe, dem Lade-Unterschied entsprechende Kapazität aufweist. Sprich, die Laufzeit verkürzt sich drastisch.
Diesen Effekt konnte man nachher nur noch durch ein intelligentes Ladegerät beseitigen, das in der Lage ist, dem Akku wieder eine besser Laufzeit ‘anzutrainieren’. Da viele Menschen kein solches Ladegerät besassen, war der Akku damit quasi unbrauchbar.
Dazu muss man sagen, dass mittlerweile kaum noch NiCd-Akkus im Einsatz sind, sondern hauptsächlich Nickel-MetallHydrid basierte Akkus (NiMh), oder auch Litium-Polimer (LiPo), welche diesen Nachteil (fast) nicht mehr besitzen.

Es gibt aber heute immer noch ein anderes Problem mit den Akkus:

Ein Akku ‘hält’ aufgrund physikalischer Eigenschaften nur eine gewisse Anzahl an Ladevorgängen aus’, danach verliert er an Kapazität.
Normalerweise wird ein Akku zunächst komplett geladen, und danach mit einer gewissen Geschwindigkeit wieder (fast!) komplett entladen.
Als Beispiel dafür könnte man RC-Autos, Akku-Rasierer usw. hernehmen. Elektro RC-Modelle steuert man in der Regel nicht bis der Akku komplett leer ist. Wenn die Leistung sehr schwach wird, nimmt man den Akku raus und ersetzt ihn gegen den frisch geladenen Zweit-Akku. Der erste kommt danach meistens gleich wieder ans Ladegerät. Den Rasierer benutzt man auch nicht, bis praktisch gar nichts mehr geht. Weil es keinen Sinn macht. Als werden dieses Akkus nie komplett entladen. Was gut ist.
Bei Notebooks ist es aber oftmals so, dass das Gerät praktisch immer am Netz hängt, und der Akku so scheinbar niemals entladen wird. Manch einer möchte jetzt meinen, dass dies den Akku praktisch nicht belastet. Da wären wir wieder bei den intelligenten Ladegeräten. Einen RC-Akku z.B. kann man an einem vernünftigen Ladegerät durchaus mal einige Stunden über der Ladedauer hängen lassen. Das Ladegerät schaltet dann auf einen Erhaltungsstrom um, und der Akku wird ständig mit einem geringen Strom weitergeladen. Dennoch wird empfohlen, den Akku bei längerem Nicht-Gebrauch bei halber Ladung vom Ladegerät wegzunehmen, und kühl zu lagern. Das gilt auch heute bei NiMh Akkus sowie LiPos n noch.
Desweiteren soll man  den Akku ca. 5 Min. nach der Voll-Ladung bereits wieder benutzen, sprich: entladen.

Bei einem Notebook, dass 24/7 am Netzteil hängt, und dessen Intelligenz bez. der Ladelektronik gering ist, ist der Akku ständig kleinen Ladezyklen ausgesetzt.
Das Resultat ist, dass der Akku früher als erwartet seine maximale Anzahl an Ladevorgängen erreicht, und demzufolge anfängt, an Kapazität zu verlieren.
Ein Bericht, der zugegebenermassen nicht mehr ganz aktuell ist, aber vom Prinzip her durchaus noch gültig sein dürfte, zitiert einige Herstelle von Notebooks zu dem Thema.
Fakt ist: die meisten (vor allem die billigeren) Notebooks besitzen keine sonderlich intelligente Lade-Elektronik, die den ständigen ‘Mini-Ladezyklen’ entgegenwirken würde.
Einzig Lenovo wird zitiert, dass sie in ihren Notebooks eine entsprechende Logik integrieren. Für diese Notebooks gibt es sogar eine detailierte Akku-Kontrollsoftware. So ein Feature kenne ich persönlich auch noch von einem etwas teureren FSC-Notebook, welches im BIOS eine Akku-Überwachung sowie ein Akku ‘Fitness-Tool’ bot.

Tiefentladung

Dieses Problem ist unabhängig vom Akku-Typ zu sehen. Wird ein Akku über einen längeren Zeitraum nicht geladen und verliert quasi komplett seine Ladung. Aufgrund chemischer Vorgänge können die Akku-Zellen dabei irreversibel beschädigt werden.
Die Empfehlung lautet, dass ein Akku nicht mehr als 80% entladen werden sollte.

Fazit

Um zuviele Mini-Ladezyklen zu vermeiden einfach mal den Akku rausnehmen wenn man ihn länger nicht braucht. Und obwohl es den Memory-Effekt bei heutigen Akkus nicht mehr gibt: trotzdem auch mal hin und wieder auf Akku arbeiten. Denn es spielt eine Rolle über welchen Zeitraum ein Akku, und wie stark er entladen wird.
Sicher, es gibt technische Möglichkeiten einen Akku auch bei ständiger Netzverbindung ‘fit’ zu halten.
Aber leider werden diese eben in den wenigsten Notebooks verbaut.
Deshalb geben die Hersteller auch, unabhängig vom Gerät selbst, in der Regel nur den halben Garantiezeitraum auf den Akku (6-12 Monate, je nach Hersteller)

Quellen:
Akkus: kurzlebig ab Werk
Memory-Effekt
Tiefentladung

Donnerstag, 19. Februar 2009

NVIDIA-Treiber 182.06: Optimierung, PhysX, OpenGL 3.0

Category: Hardware – netandif – 23:12 | 561 mal aufgerufen

Am 18.02.09 sind die NVIDIA-Treiber in der Version 182.06 erschienen.
Zu den Neuerungen zählen Performance-Optimierungen, die speziell bei folgenden Spielen bis ca. 10% mehr Leistung bringen sollen: Fallout 3F.E.A.R. 2: Project Origin, Half-Life 2, Left 4 Dead und Race Driver: GRID.
Desweiteren wird OpenGL 3.0 nun auf GPUs der Serien 8, 9 und 200 voll unterstützt.
Die Software für die zusätzliche PhysX Beschleunigung wird in der Version 9.09.0203 automatisch mitinstalliert.
Ausserdem wurde wohl ein Bug beseitigt, der Windows-Abstürze beim Wechsel zwischen Performance-Stufen verursachen konnte.

Download des Treibers bei NVIDIA

Samstag, 14. Februar 2009

Computer Nostalgie

Category: Blog,Hardware,Musik – netandif – 12:22 | 1,552 mal aufgerufen

Ich bekam mal wieder einen Anflug von Nostalgie, als ich durch’s Web stöberte und auf ein paar Webseiten über ‘old Computers’ stieß.
Da fielen mir doch wieder die Anfänge ein, die ganzen Home-Computer die ich besaß bzw. mit denen ich mich beschäftigte.  Ob sie nun bei mir zu Hause standen, oder in der Schule - ich verbrachte etliche Stunden mit den Dingern.
Anfang der 80er Jahre konnte man einen großen Hype in der Home-Computer-Szene feststellen.

Alles fing für mich mit einem Sinclair ZX-81 an, der im originalen Zustand noch recht begrenzte Grafik- und Soundfähigkeiten besaß. Technische Daten: 3.5 Mhz, 1 KB Ram

Das war meine erste Berührung mit Computern. Mein Cousin hatte einen ZX-81 umgebaut und modifiziert. Darauf liefen dann diverse Spiele, ich kann mich noch genau an DonkeyKong erinnern, das wirklich gut rüberkam (farbig und mit ganz passablem Sound).

Weiter ging es dann  im Informatik-Unterricht der Realschule, als ich es mit den Urvätern des PCs zu tun bekam.
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Montag, 14. Juli 2008

Update: die optimale Multimedia-Soundkarte

Category: Hardware,Linux – netandif – 19:24 | 448 mal aufgerufen

Nachdem ich nun einige Zeit recherchiert hatte, endete ich dann, wie schon angedeutet, bei einer Creative Karte.
Die Audigy2-Serie bietet den bestmöglichen Klang für’s Geld. Soviel steht fest.
Ich habe mich dann doch nicht für die Audigy2 Platinum entschieden, da ich eigentlich keine externe Box möchte, die wieder eine eigene Stromversorgung benötigt. Ausserdem besitzt diese Box zwar Chinch-Eingänge, aber die Ausgänge müssen auch hier von den Miniklinken der Soundkarte abgegriffen werden.
Deshalb ist es eine Audigy2 Value geworden. Die Karte an sich unterscheidet sich von der Vollversion lediglich durch das Fehlen des Firewire-Interface und der vergoldeten Buchsen. Der Soundchip ist derselbe.
Um die digitalen Anschlüsse (koaxial und optisch) zu bekommen, habe ich mir die Digital I/O Erweiterung bestellt, die leider mit 39,- € zu Buche schlug.

Die Karte wird unter Linux (Ubuntu) sofort problemlos erkannt und eingebunden.
Im ALSA-Mixer findet man dann einige Controls, die anfangs etwas verwirren.
Die Logik ist eine etwas andere, als bei den meisten anderen Soundkarten.

Audigy2 ALSA-Mixer

- der Master-Regler z.B. kennt kein Links und Rechts. Sprich, er ist vom Control her Mono ausgeführt.
Daher musste ich mein Skript für die Lautstärkereglung per Fernbedienung umschreiben.

- der Digital-Eingang (IEC958) ist regelbar. Bisher kannte ich das nicht, üblich ist sonst lediglich ‘Mute’ und ‘Unmute’
Einerseits ist das praktisch, andererseits fragt man sich wie das technisch gelöst wurde. Ein digitales Signal kann normalerweise nicht vom Level her verändert werden. Also muss es durch eine Konvertierung laufen.

- das Front-Signal lässt sich leider nicht hardwareseitig auf die Rear-Speaker duplizieren, die Funktion ‘duplicate front’ ist nicht im ALSA-Mixer zu finden.

- der Level des Digital-Ausgang ist fest mit dem globalen Ausgangssignal ‘verdrahtet’. Der Pegel ist also nicht fix, sondern entspricht dem des analogen Ausgangs-Level.
Das ist allerdings ein Problem. Im Normalfall schliesst man z.B. ein Surround-System oder einen Digital-Verstärker per Digitalausgang an. Diese Geräte haben aber eh alle eine eigene Lautstärkeregelung. Wozu als den Ausgang der Karte regeln. Das macht es z.B. nahezu unmöglich, einerseits über analoge Verbindung Aktivlautsprecher anzuschliessen und parallel dazu am Digitalausgang z.B. ein Surround-System.
Analoges und digitales Ausgangssignal lassen sich einfach nicht unabhängig regeln. Und das macht den Digitalausgang quasi nutzlos. Es sei denn, man verwendet ihn ausschließlich.
Dasselbe Problem dürfte auch bei der externen Box der Platinum Version existieren.

Da ich aber unabhängige Digital- und Analog-Ausgänge benötige, habe ich noch zusätzlich eine Terratec Karte eingebaut.
Dafür habe ich dann über die Datei .asoundrc ein virtuelles ALSA PCM-Interface erstellt, welches das Wave-Signal auf die zweite Karte dupliziert. Das funktioniert sogar ohne Zeitversatz, wie es bei einer einzelnen Soundkarte der Fall wäre.

So sieht nun übrigens die ‘Verschaltung’ des Ganzen hier aus:

Audigy2 ALSA-Mixer

Im Nachhinein denke ich mir schon, warum habe ich mir nicht irgend so ein semi-professionelles Interface mit Chinch-Anschlüssen geholt? Nunja, dann hätte ich aber wieder keinen Hardware-Mixer (ALSA) zur Verfügung, und müsste mit ‘Sound-Daemons’ arbeiten.

Fazit: die SoundBlaster Audigy2 ist die günstigste und klanglich beste Möglichkeit, den Linux-PC ressourcen-schonend zum MediaCenter zu machen. Allerdings ist der Digital-Ausgang nur eingeschränkt nutzbar, ohne die Digital I/O Erweiterung hat man nur die Möglichkeit ein Boxensystem von Creative digital anzuschliessen.
Wer sich für die Platinum-Version mit externer Box entscheidet, erhält zusätzlich etliche Eingänge, einen regelbaren Kopfhörer-Ausgang, S/PDIF und Firewire-Schnittstellen. Allerdings hat man dann auch wieder einen weiteren Stromverbraucher auf dem Tisch stehen.

Dienstag, 22. Mai 2007

Stromverbrauch von PC + Co.

Category: Hardware – netandif – 23:25 | 458 mal aufgerufen

Habe gerade so ein Leistungs-Messgerät da (ein praktischer kleiner Adapter zum Ermitteln der Leistungsaufnahme von Elektrogeräten).
Jetzt wollte ich mal wissen, was meine PC-Ausstattung an Leistung verbrät.
Es ist tatsächlich nicht zu vernachlässigen, wenn man die Werte mal mittels des Strompreises hochrechnet, denke ich.

Hier eine Tabelle mit meinen Ergebnissen. Getest habe ich 2 PCs und 2 Bildschirme sowie eine USV.

Leistungsaufnahme PC & Co.

Anhand dieser Werte kann man sich schon mal ein ungefähres Bild davon verschaffen, was PC&Co so an Strom verbrauchen.
Aber dabei bleibt es ja nicht. Es kommen sicher bei jedem noch diverse Kleingeräte wie Switches, Router, Anrufbeantworter usw. hinzu, die alle ständig Strom ‘verbraten’. Mal ehrlich, wer schliesst sämtlich Steckernetzteile an schaltbare Steckdosenleisten an, um sie nur bei Bedarf zu aktivieren? Die wenigsten. Weil man einfach zu bequem dazu ist. Wobei es da aber echt praktische Lösungen gibt.
Die Leistung, die diverse Geräte im Standby-Betrieb immer noch aufnehmen, darf man auch nicht vergessen.
Ich für meinen Teil habe schon länger die diversen Netzteile und Standby-Geräte (wie auch Zweit- und Dritt-PC) an einer Mehrfach-Schaltkonsole hängen, mit der ich 8 verschiedenen Steckdosen ein- und ausschalten kann.
An dieser Stelle ein Hinweis: wer seinen PC nur an den Strom anschliesst, wenn er ihn benötigt, riskiert eine entladenen CMOS-Batterie.
Diese wird nämliche normalerweise geladen, wenn der PC ausgeschaltet ist, aber noch am Strom hängt.
Oft ist der Grund für das Abstöpseln des PCs die Tatsache, dass z.B. Mäuse und Tastaturen selbst bei ausgeschaltenem PC noch über den PS/2 Port mit Spannung versorgt werden, und somit evtl. leuchten. Der Stromverbrauch in diesem Zustand beträgt aber wie in der Tabelle zu sehen nur 2-5 W.
Der Stromverbrauch des LCD-TVs hat mich dann doch etwas überrascht. Aber gut, ich hatte aufgrund der grossen Helligkeit und der doch deutlichen Temparaturentwicklung des Displays schon so ne Vorahnung.
Die Leistungsaufnahme von 75W bei PC1 im Normalbetrieb zeigt, dass es sich für ständig-laufende PCs lohnt, einige Generationen zurück zu gehen, was den historischen Entwicklungsstand der zu verwendenden Hardware anbelangt.
Wobei dieser PC absolut alles anstandslos bewerkstelligt, ausser Zocken halt (ok, bis auf 1,2 kleine Games aus der guten alten 3DFX-Zeit) ;-)

Donnerstag, 8. Februar 2007

Update: Dualscreen

Category: Hardware – netandif – 21:56 | 356 mal aufgerufen

Nach der Deinstallation des NVIDIA Forceware Treibers und der anschliessenden Installation des älteren Detonators (Omega 61.77) wurden nach dem Neustart meine beiden Bildschirme als Plug-and-Play Monitore erkannt, danach wurde automatisch der nview-Assistent gestartet, welcher mir verschiedene Dualscreen-Varianten anbot. Ich wählte ‘DualView’ aus und konnte dann bei der Konfiguration für das LCD-TV die Auflösung 1360×768 sowie für das 17″ LCD die Auflösung 1280×1024 einstellen.
Es geht also doch: Dualscreen bei 2 Bildschirmen unterschiedlicher Seitenverhältnis-Formate mit einer NVIDIA-Karte.
Das Problem war vielleicht, dass der neuere Forceware-Treiber die FX5900XT nicht mehr sauber unterstützt.
Draufgekommen bin ich eigentlich nur, als ich auf der Suche nach einem performanteren Treiber für die Karte war.

Dualscreen mit Breitbild LCD-TV und 4:3 LCD

Wie man sieht, läuft auf dem sekundären Bildschirm, der über DVI angeschlossen ist, ein TV-Fenster (SAT-Karte).
Links, auf dem primären Bildschirm (in diesem Fall der LCD-Fernseher) ist ebenfalls DirectX möglich: hier läuft gerade das Spiel Moto GP 3

Es geht also doch...

:-)

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