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Sonntag, 24. Juli 2011

Wenn schon, denn schon: PC-Problem zum Haare-Raufen

Category: Hardware – netandif – 20:53 | 12 mal aufgerufen

Auch ich bleibe nicht verschont von PC-Problemen. Aber warum sollte es irgendwas banales sein wie eine sterbende Festplatte wenn man keine Daten gesichert hat, oder ein abrauchender Mainboard-Chipsatz.
Nein, es muss schon komplexer sein, wenn dann.
Man stelle sich vor: ich habe einen 28″ Viewsonic Monitor seit ca. 2 1/2 Jahren an 2 Rechnern per HDMI-Eingang am Laufen.

Hier das Szenario:
Beide Rechner laufen, der zweite PC ist aktiv und ich installiere gerade einen Virenscanner. Danach lasse ich einen Fullscan laufen.
Ich schalte per HDMI-Switch auf den ersten PC um und mache da irgendwas.
Nach einer halben Stunde schalte ich wieder zurück auf den zweiten PC und stelle fest, dass kein Bild mehr da ist.

Gut, ich schalte den 2ten PC aus und starte ihn neu. Immer noch kein Bild.
Ich switche wieder zum ersten PC, Bild ist da. Alles ok. Monitor also scheinbar in Ordnung.

Als nächstes schließe ich an dem zweiten PC einen anderen Monitor über DVI an - Bild ist da.
Ich denke mir “ok, Grafikkarte in Ordnung”. Also stecke ich das DVI-Kabel aus und das HDMI-Kabel wieder ein. Kein Bild.

Dann starte ich den zweiten PC im abgesicherten Modus, deinstalliere den Grafiktreiber, starte ihn neu und stecke dann wieder auf den HDMI-Monitor um. Und plötzlich habe ich ein Bild (VGA-Auflösung).
Was denke ich? “Gut, der Monitor ist es auch nicht.”. Also, Treiber wieder installiert, Neustart, kein Bild mehr.
Seltsam. Ich gab dann für diesen Tag auf.

Am nächsten Tag schalte ich den ersten Rechner wieder am HDMI-Eingang ein und was passiert? Auch hier, kein Bild mehr.
Von da an habe ich gegoogelt bis der Arzt kam, alles Mögliche probiert und jeden noch so kleinen Hinweis verfolgt.

Am Ende stand der Monitor als einzige Fehlerquelle da, dessen HDMI-Eingang auch nach einem Factory-Reset anscheinend kein DVI Signal mehr akzeptiert.

Strange...

Dienstag, 21. Dezember 2010

Smartphone Rückblick - meine Handy-Sammlung

Category: Hardware – netandif – 20:24 | 17 mal aufgerufen

Eigentlich waren meine Lieblings-Handys immer SmartPhones. Was ja nicht verwunderlich ist, wenn man wie ich, Display-Fetischist ist ;)
Alle diese Smartphones besitze ich auch heute noch, nicht nur weil die Entwicklung in diesem Markt so schnell voran geht dass gebrauchte Geräte quasi nicht mehr verkaufbar sind. Das Milestone wurde mir freundlicherweise von meinem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt.

Motorola Accompli, Palm Treo 270, Nokia E61, Motorala Milstone

Übrigens: mit Windows Mobile konnte ich mich aufgrund der Benutzerführung nie wirklich anfreunden. Und Apple’s iPhone, welches ich ebenfalls von der FIrma aus einige Wochen testen konnte, war mir zu ‘mainstream’.
Das beste Display hat bisher das Milestone, die beste Tastatur kann immer noch das Palm Treo aufweisen, wobei die Tastatur des Nokia auch nicht ganz schlecht ist.
Das Motorola Accompli hat ein unschlagbar gut lesbares Display selbst bei direkter Sonneneinstrahlung, wobei es halt monochrom ist.

Sonntag, 14. November 2010

Crash->Neuinstallation. Oder: wie werde ich zum Update gezwungen

Category: Hardware,Linux – netandif – 01:25 | 2 mal aufgerufen

Eigentlich habe ich es ja immer gepredigt: eine Festplatte geht nach 1.5-2 Jahren drauf wenn man sie im Dauerbetrieb hat. Also: rechtzeitig vorher ersetzen.
Aber was hilft die beste Erkenntnis, wenn man sie selber nicht beherzigt. Nächstes Mal kaufe ich mir ganz sicher eine 24/7 Platte...

Ärgerlich ist es allemal. Vor allem wenn man kein aktuelles Backup hat. Dann fängt man nochmal vorn vorne an. Wobei dies auch wieder etwas Gutes haben kann: ist es doch die Gelegenheit, den Rechner mit aktueller Software nochmal neu aufzusetzen. In-Place Upgrades waren noch nie, egal ob Linux oder Windows, auf lange sicht tauglich. Schade eigentlich. Mein Ubuntu 8.04 lief ziemlich gut. Und nicht dass ich nicht alles passendst eingerichtet hätte (Begriffe wie lirc, vbox3, dovecot und evolution mal in den Raum gestellt...)
Also, was ist das neueste Ubuntu? 11.04 ist noch nicht fertig, also erstmal die 10.10 downloaden und brennen...

Fortsetzung folgt...

Samstag, 1. August 2009

Cheap Computing

Category: Hardware – netandif – 08:37 | 178 mal aufgerufen

Der Trend zum Kosten-Sparen im Computer-Bereich ist ja nichts Neues.
Man muss hier aber immer genau überlegen, welche Anforderungen man an die Hardware stellt.
Keine Frage dass eine Grafik-Workstation oder ein Gamer-PC nach wie vor Leistung pur benötigt, und dabei das Thema Energiesparen schwierig zu realisieren ist. Aber auch hier profitieren die PCs von der technischen Weiterentwicklung. CPUs, Chipsätze und Festplatten zeigen auch im High-End Sektor Verbesserungen im Energieverbrauch.

Die wahren Energiespar-PCs verzichten aber auch oft auf High-End Leistung. Somit muss man z.B. bei günstigen Mini-PCs bedenken dass evtl. die Grafikleistung für die flüssige Darstellung von Videos, TV und Spielen auf HD-Displays nicht ausreicht.
Als Beispiel nehme ich hier mal die Asus EEE-Box her, welche mit Intel Atom CPU und Intel GMA950 onboard-Grafik zwar für Office- und Internet-Anwendungen ausreicht, aber für Multimedia auf HD-Displays nicht wirklich geeignet ist.
Der Punkt ist, dass hier die Grafikleistung zu schwach ist. Wenn, sollte man also z.B. auf Geräte mit integrierten NVIDIA Ion Chipsatz setzen. Der Acer Revo wäre ein solches Gerät. Spiele und HD-Video sind hier flüssig darstellbar und der Stromverbrauch liegt immer noch bei max. 30 Watt.
Allerdings sollte man nicht damit rechnen, dass bei diesen neuen Geräten alles gleich so gut funktioniert wie auf einem normalen PC. Man sollte also durchaus öfter mal nach Treiber- und Firmware-Updates Ausschau halten.

Auch im Server-Bereich ist Energiesparen angesagt. Die neuen Intel Xeon CPUs und die entsprechenden Chipsätze zeigen auch hier einen Trend nach unten. So nehmen z.B. die G6 Server von HP ein Drittel weniger Leistung auf, während die Rechenleistung weiter gestiegen ist.
Hier kann man also durchaus deutliche Kosten-Ersparnisse erzielen. Die Leistung eines HP DL380 G6 gibt es z.B. her, dass man nicht mehr nur ein OS darauf installiert, sondern gleich einen sogenannten ‘Hypervisor’, eine Virtualisierungs-Schicht auf der man dann mehrere Betriebssysteme parallel installieren kann. Je nach Plattenplatz und RAM lassen sich somit mehrere physikalische Rechner auf einer einzigen Maschine abbilden.
Im Server-Bereich spielt aber auch das ‘Drumherum’ eine große Rolle, weshalb sich die Frage nach den Anschaffungskosten relativiert. Ich nenne hier nur mal die Begriffe Verfügbarkeit, Redundanz, Konnektivität.
Im Anschaffungspreis ‘günstigere’ Serverhardware bringt manchmal Mankos mit sich, die sich teilweise erst auf den zweiten Blick zeigen.

Fazit: Kostenreduzierung durch Energieeffizienz und Virtualisierung macht Sinn. Bei der Anschaffung muss man aber immer genau hinsehen, ob die Fähigkeiten der Hardware ausreichen und ob es Kompatibilitäts-Probleme geben könnte

Freitag, 24. April 2009

Akkus - Mythologie und Wahrheit

Category: Blog,Hardware – netandif – 16:59 | 296 mal aufgerufen

Ein Thema, das immer wieder kontrovers diskutiert wird, bzw. zu dem viele Meinungen exisitieren und worüber nach wie vor große Verwirrung herrscht: wie behandelt man Akkus in Notebooks, Handys, Modellbau usw.

Es gibt dazu diverse korrekte Abhandlungen und ja, man kann es erfragen bzw. nachlesen.
Ich möchte hier mal ein paar Fakten zusammenfassen, um das Ganze endgültig für mich und vielleicht auch für den ein oder andern interessierten Besucher schwarz auf Weiß darzulegen.

Memory-Effekt

Bei Nickel-Cadmium basierten Akkus tritt der Effekt auf, dass bei häufigem Ladevorgang, obwohl der Akku vorher nur teilentladen war, sich der Akku im Laufe der Zeit den Ladezyklus ‘merkt'’ und dann nur noch eine geringe, dem Lade-Unterschied entsprechende Kapazität aufweist. Sprich, die Laufzeit verkürzt sich drastisch.
Diesen Effekt konnte man nachher nur noch durch ein intelligentes Ladegerät beseitigen, das in der Lage ist, dem Akku wieder eine besser Laufzeit ‘anzutrainieren’. Da viele Menschen kein solches Ladegerät besassen, war der Akku damit quasi unbrauchbar.
Dazu muss man sagen, dass mittlerweile kaum noch NiCd-Akkus im Einsatz sind, sondern hauptsächlich Nickel-MetallHydrid basierte Akkus (NiMh), oder auch Litium-Polimer (LiPo), welche diesen Nachteil (fast) nicht mehr besitzen.

Es gibt aber heute immer noch ein anderes Problem mit den Akkus:

Ein Akku ‘hält’ aufgrund physikalischer Eigenschaften nur eine gewisse Anzahl an Ladevorgängen aus’, danach verliert er an Kapazität.
Normalerweise wird ein Akku zunächst komplett geladen, und danach mit einer gewissen Geschwindigkeit wieder (fast!) komplett entladen.
Als Beispiel dafür könnte man RC-Autos, Akku-Rasierer usw. hernehmen. Elektro RC-Modelle steuert man in der Regel nicht bis der Akku komplett leer ist. Wenn die Leistung sehr schwach wird, nimmt man den Akku raus und ersetzt ihn gegen den frisch geladenen Zweit-Akku. Der erste kommt danach meistens gleich wieder ans Ladegerät. Den Rasierer benutzt man auch nicht, bis praktisch gar nichts mehr geht. Weil es keinen Sinn macht. Als werden dieses Akkus nie komplett entladen. Was gut ist.
Bei Notebooks ist es aber oftmals so, dass das Gerät praktisch immer am Netz hängt, und der Akku so scheinbar niemals entladen wird. Manch einer möchte jetzt meinen, dass dies den Akku praktisch nicht belastet. Da wären wir wieder bei den intelligenten Ladegeräten. Einen RC-Akku z.B. kann man an einem vernünftigen Ladegerät durchaus mal einige Stunden über der Ladedauer hängen lassen. Das Ladegerät schaltet dann auf einen Erhaltungsstrom um, und der Akku wird ständig mit einem geringen Strom weitergeladen. Dennoch wird empfohlen, den Akku bei längerem Nicht-Gebrauch bei halber Ladung vom Ladegerät wegzunehmen, und kühl zu lagern. Das gilt auch heute bei NiMh Akkus sowie LiPos n noch.
Desweiteren soll man  den Akku ca. 5 Min. nach der Voll-Ladung bereits wieder benutzen, sprich: entladen.

Bei einem Notebook, dass 24/7 am Netzteil hängt, und dessen Intelligenz bez. der Ladelektronik gering ist, ist der Akku ständig kleinen Ladezyklen ausgesetzt.
Das Resultat ist, dass der Akku früher als erwartet seine maximale Anzahl an Ladevorgängen erreicht, und demzufolge anfängt, an Kapazität zu verlieren.
Ein Bericht, der zugegebenermassen nicht mehr ganz aktuell ist, aber vom Prinzip her durchaus noch gültig sein dürfte, zitiert einige Herstelle von Notebooks zu dem Thema.
Fakt ist: die meisten (vor allem die billigeren) Notebooks besitzen keine sonderlich intelligente Lade-Elektronik, die den ständigen ‘Mini-Ladezyklen’ entgegenwirken würde.
Einzig Lenovo wird zitiert, dass sie in ihren Notebooks eine entsprechende Logik integrieren. Für diese Notebooks gibt es sogar eine detailierte Akku-Kontrollsoftware. So ein Feature kenne ich persönlich auch noch von einem etwas teureren FSC-Notebook, welches im BIOS eine Akku-Überwachung sowie ein Akku ‘Fitness-Tool’ bot.

Tiefentladung

Dieses Problem ist unabhängig vom Akku-Typ zu sehen. Wird ein Akku über einen längeren Zeitraum nicht geladen und verliert quasi komplett seine Ladung. Aufgrund chemischer Vorgänge können die Akku-Zellen dabei irreversibel beschädigt werden.
Die Empfehlung lautet, dass ein Akku nicht mehr als 80% entladen werden sollte.

Fazit

Um zuviele Mini-Ladezyklen zu vermeiden einfach mal den Akku rausnehmen wenn man ihn länger nicht braucht. Und obwohl es den Memory-Effekt bei heutigen Akkus nicht mehr gibt: trotzdem auch mal hin und wieder auf Akku arbeiten. Denn es spielt eine Rolle über welchen Zeitraum ein Akku, und wie stark er entladen wird.
Sicher, es gibt technische Möglichkeiten einen Akku auch bei ständiger Netzverbindung ‘fit’ zu halten.
Aber leider werden diese eben in den wenigsten Notebooks verbaut.
Deshalb geben die Hersteller auch, unabhängig vom Gerät selbst, in der Regel nur den halben Garantiezeitraum auf den Akku (6-12 Monate, je nach Hersteller)

Quellen:
Akkus: kurzlebig ab Werk
Memory-Effekt
Tiefentladung

Donnerstag, 19. Februar 2009

NVIDIA-Treiber 182.06: Optimierung, PhysX, OpenGL 3.0

Category: Hardware – netandif – 23:12 | 588 mal aufgerufen

Am 18.02.09 sind die NVIDIA-Treiber in der Version 182.06 erschienen.
Zu den Neuerungen zählen Performance-Optimierungen, die speziell bei folgenden Spielen bis ca. 10% mehr Leistung bringen sollen: Fallout 3F.E.A.R. 2: Project Origin, Half-Life 2, Left 4 Dead und Race Driver: GRID.
Desweiteren wird OpenGL 3.0 nun auf GPUs der Serien 8, 9 und 200 voll unterstützt.
Die Software für die zusätzliche PhysX Beschleunigung wird in der Version 9.09.0203 automatisch mitinstalliert.
Ausserdem wurde wohl ein Bug beseitigt, der Windows-Abstürze beim Wechsel zwischen Performance-Stufen verursachen konnte.

Download des Treibers bei NVIDIA

Samstag, 14. Februar 2009

Computer Nostalgie

Category: Blog,Hardware,Musik – netandif – 12:22 | 2.022 mal aufgerufen

Ich bekam mal wieder einen Anflug von Nostalgie, als ich durch’s Web stöberte und auf ein paar Webseiten über ‘old Computers’ stieß.
Da fielen mir doch wieder die Anfänge ein, die ganzen Home-Computer die ich besaß bzw. mit denen ich mich beschäftigte.  Ob sie nun bei mir zu Hause standen, oder in der Schule - ich verbrachte etliche Stunden mit den Dingern.
Anfang der 80er Jahre konnte man einen großen Hype in der Home-Computer-Szene feststellen.

Alles fing für mich mit einem Sinclair ZX-81 an, der im originalen Zustand noch recht begrenzte Grafik- und Soundfähigkeiten besaß. Technische Daten: 3.5 Mhz, 1 KB Ram

Das war meine erste Berührung mit Computern. Mein Cousin hatte einen ZX-81 umgebaut und modifiziert. Darauf liefen dann diverse Spiele, ich kann mich noch genau an DonkeyKong erinnern, das wirklich gut rüberkam (farbig und mit ganz passablem Sound).

Weiter ging es dann  im Informatik-Unterricht der Realschule, als ich es mit den Urvätern des PCs zu tun bekam.
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