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Mittwoch, 24. Januar 2007

LCD-TV Test: LG 27 LC2R

Kategorie: Hardware, Testberichte – netandif – 03:36 | 224 mal aufgerufen

Nach langer Suche habe ich mich für einen Kompromiss entschieden, was Grösse und Auflösung angeht: 27″.
Der Vorteil: das Display ist gross genug für’s Wohnzimmer und gleichzeitig nicht zu groß um als PC-Monitor fungieren zu können.

Somit wurde die Wahl schon kleiner, denn 27″ LCD-TVs sind eher selten zu finden.
Ein Gerät von LG Electronics habe ich mir allerdings mal näher angesehen.

Hersteller: LG Electronics
Modell: LCD 27 LC2R
Größe: 27″ / 69cm
Auflösungen: 1366 x 768, 1360×768, 1280×768, 1024×768
Bildformat-Umschaltung: Auto, 16:9, 4:3, 14:9, Fullscreen, Zoom1, Zoom2, Spectral
Kontrast: 1000:1
Helligkeit: 550cd/m²
Reaktionszeit: nicht angegeben (ausreichend)
Anschlüsse: 2 x Scart, 1 x HDMI mit HDCP, VGA, Composite Video, S-Video, YUV, Cinch-Audio

LG 27 LC2R
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Donnerstag, 11. Januar 2007

Quad-Screen

Kategorie: Hardware – netandif – 19:27 | 171 mal aufgerufen

Schon als Windows 98 rauskam hiess es, Windows unterstütze bis zu 16 Bildschirme.
Doch dies war immer ein theoretischer Wert. Denn selbst mit allen zur Verfügung stehenden Hardware-Mitteln war es damals effektiv nur möglich, 8 Bildschirme gleichzeitig anzusteuern. Aber ich denke mal, dass die Rechner damals für einen Desktop, der sich über 8 Bildschirme erstreckt, eh zu langsam gewesen wären.
Heute sind die die Rechner schnell genug, und es gibt Grafikkarten mit bis zu 4 Monitorausgängen.
Dennoch gibt es auch heute technische Beschränkungen. So muss die Grafikkarte Dual-Link unterstützen, möchte man entsprechend hohe Auflösungen fahren.
Mit 2 Duallink-fähigen PCI-Express Karten kann man so z.B. problemlos 4 LCD-Bildschirme ansteuern.
Bis heute habe ich dies noch nicht in der Praxis gesehen. Wie gesagt, bis heute:

Quad-Screen

Derjenige, der sich dieses Experiment gegönnt hat, bin allerdings nicht ich :-(
Wenn man dort in der Mitte sitzt, bekommt man übrigens nen Drehwurm *g*

Mittwoch, 3. Januar 2007

WideScreen LCD-Monitore

Kategorie: Hardware – netandif – 23:00 | 329 mal aufgerufen

Hier nocheinmal ein paar Gedanken und Fakten bezüglich LCD-Bildschirmen im Breitbild-Format.

Monitore im Breitbild-Format, oft auch fälschlicherweise als ‘Breitleinwand‘-Format bezeichnet, sind zur Zeit immer stärker am Markt vertreten. Das hat sicher mit der steigenden Popularität der Alternative zum Standard-4:3-Format zu tun. Komisch, dass diese Entwicklung nicht schon früher da war. Das Problem kennt man ja schon sehr lange: Kino/DVD-Filme die man auf dem heimischen Fernseher betrachtet, haben oben und unten diese schwarzen Balken, und die Höhe des sichtbaren Bildes ist sehr eingeschränkt.
Doch trotzdem hat sich das 16:9 Format bei den Fernsehgeräten nie wirklich durchgesetzt, bzw. war sehr hochpreisig angesiedelt und deswegen wenig verbreitet. Letztendlich war man sich aber schon lange der Tatsache bewusst, dass das 4:3 Format unzureichend ist.
Erst mit der mittlerweile überwiegenden Verbreitung von LCD-Fernsehern hat das Format vollends Einzug in den Unterhaltungs-Markt genommen.
Leider wurden die Bildformat-Standards bereits zu einer Zeit festgelegt, als LCD-TVs noch nicht mal annähernd in Sichtweite waren. Somit wurde für die HD-Ready Spezifikation eine Mindestauflösung von 720 Zeilen definiert. Die volle HD-Auflösung von 1080 Zeilen musste nicht ‘nativ’ vorhanden sein, aber entgegengenommen werden können. Das heisst, das diese Geräte per Interpolation von 2 Halbbildern das volle Format darstellen müssen. Die Qualität der hierbei verwendeten Interpolations-Elektronik variiert stark.

Der PC-LCD-Bildschirm, der mit diesen Formaten eigentlich nichts zu tun hat, ist mittlerweile aber auch schon eine Zeitlang mit unterstützten Bild-Formaten erhältlich, die es ermöglichen Video 16:9 bzw. 16:10 - formatig darzustellen.
Bei den verwendeten 16:10 Formaten sieht es folgendermassen aus:
- 1280×768
- 1680×1050
- 1920×1200

Demgegenüber hier die üblichen 16:9 Auflösungen bei LCD-TVs:
- 1366×768
- 1920×1080

Die Preise sehen z.Z. so aus, dass man 32″ LCD-TVs mit der Aulösung von 1366×768 Pixeln ab ca. 500€ bekommt.
Ab einem Betrag von ca. 1000€ ist man mit der vollen HD-Auflösung bei einem 82cm Gerät dabei.
PC-Monitore mit 22″ und der Auflösung von 1680×1050 Bildpunkten liegen so ca. bei 300-400€, während 21″ Breitbild-LCDs und normale 4:3 LCDs ab 20″ seltsamerweise stärker zu Buche schlagen.

Somit kann man sagen, dass 22″ Bildschirme im Breitbild-Format derzeit als Schnäppchen gelten könnten.
Bei genauerem Hinsehen offenbaren sich hier aber auch hier schon wieder ein paar Problematiken:

- unterschiedliche Auflösungen
Das Format 1680×1050 ist kein übliches Format bei PC-Grafikkarten. Die Entsprechung im 4:3 Format wäre 1600×1200.
Jedoch unterstützen neuere Grafikkarten etliche Bildschirm-Modi, darunter auch 16:10 und 16:9-Formate sowie deren Zwischenwerte.
Beispiele: 1280×800, 1280×768, 1280×720, 1360×768, 1600×900, 1600×1024, 1920×1200
Da man an eine PC-Monitor keinen DVD-Player oder Digital-TV Reciever anschliessen kann, hat man hier nicht das Problem.
Software DVD- und Movie-Player strecken das Bild mithilfe der Hardware-Funktionen der Grafikkarte mit hoher Qualität auf die richtige Grösse.
Ein Problem kann man jedoch dennoch bekommen: bei PC-Spielen, die keine Breitbild-Auflösung unterstützen muss das Bild entweder in die Breite gezogen werden, oder man hat links und rechts schwarze Balken. Für meinen Begriff wären die Balken noch akzeptabel, aber leider strecken die meisten LCDs das Bild in die Breite, ohne Möglichkeit dieses Verhalten zu beeinflussen. Das finde ich sehr schade. Ich habe im 22″-Bereich lediglich 2 Geräte entdeckt, die mit einem etwas flexibleren Interpolations-Verhalten aufwarten können.

- TN-Panels
Diese preisgünstige Variante der Technik für LCD-Displays wurde entwickelt, um schnelle Reaktionszeiten zu erreichen. Jedoch leidet hierbei konstruktionsbedingt die Farb- und Helligkeits-Stabilität sowie der Blickwinkel.
Leider sind in den meisten am Markt befindlichen ‘günstigen’ LCD-Monitore TN-Panels verbaut.

- Die effektive Bildhöhe bei 22″ Widescreen-LCDs ist nicht viel grösser als die eines 17″ 4:3 LCD Bildschirms. Natürlich hat man insgesamt mehr Bildfläche, aber um wirklich ein entscheiden grösseres Bild als das eines 19″ 4:3 Gerätes zu haben, müsste man schon fast zu 24″ übergehen. Und da sieht es momentan noch um einiges teurer aus, so dass der Preis schon wieder im Bereich grosser LCD-Fernseher mit voller HD-Auflösung liegt.

Fazit: Trotz der grossen Auswahl muss ich leider zu dem Schluss kommen, dass ich derzeit (bis auf 2 Geräte, Fujitsu-Siemens 22″ und Viewsonic 20″) keine wirkliche Kaufempfehlung unterhalb von 500 € geben kann. Zwischen 600 und 900 € siehts dann schon besser aus, bei TV-Geräten muss man da noch mit niedrigen HD-Auflösung leben, was sie als PC-Monitor uninteressant macht.
Richtig spannend wird’s ab ca. 1000€, wo man dann die Qual der Wahl zwischen guten 26″/27″ PC-LCDs und 27-32″ LCD-Fernsehern mit voller HD-Auflösung hat.


Der Begriff ‘Breitleinwand’ ist eine verbreitete, willkürliche Bezeichnung und weder genormt noch standardisiert. Die Übersetzung des englischen Wortes ‘Widescreen‘ lautet ‘Breitbild’.

Sonntag, 31. Dezember 2006

Marktentwicklung LCD-Bildschirme

Kategorie: Hardware – netandif – 17:33 | 181 mal aufgerufen

Seit diesen Jahres kann man nun wirklich sagen, dass das Ende des Röhren-Bildschirms gekommen ist.
Wenn man so den Markt für Unterhaltungselektronik beobachet, so sind die PC-Monitore auf CRT-Basis komplett aus dem Angebot verschwunden, und Röhren-Fernseher sieht man nur noch selten in den Regalen. Es handelt sich dabei meist um Geräte mit 100Hz-Technik, Flat-Screen und HD-Ready Logo. Im Hochpreis-Segment sieht man mittlerweile nur noch LCD-Fernseher.

Als Bildformat-Standard scheint sich immer mehr das 16:9 bzw. 16:10 Format durchzusetzen, welches den Vorteil der bildschirmfüllenden Darstellung von Kino- und DVD-Filmen bietet.

Diese Entwicklung bringt auch mit sich, dass die beiden Kategorien PC-Bildschirme und Fehrnsehgeräte immer näher zusammenrücken.
Da der PC als Unterhaltungsgerät (’Mediacenter’) mittlerweile immer weiter Einzug in die Wohnzimmer nimmt, stellt sich natürlich immer öfter die Frage, welches Display man hierbei verwenden soll. Einen LCD-Fernseher mit zusätzlichem PC-Eingang oder einen reinen PC LCD-Monitor.

Es kommt nun natürlich auf 2 Dinge an:
- ob nur der PC als Quelle verwendet weiden soll, oder auch z.B. ein Sat-Empfänger oder DVD-Player
- der Preisrahmen, den man sich setzt

Möchte man nur den PC betreiben, bietet sich ein 22″ WideScreen LCD an, den man im Bereich von 300-350€ bekommt.
Doch ob diese Bildfläche für’s Wohnzimmer ausreicht, ist fraglich. Die 24″-Varianten der PC-LCDs bringen dann gleich einen Preissprung von einigen hundert Euro mit sich, so dass man hier ein Problem bekommt.
Andererseits gibt es mittlerweile schon für knapp 600€ LCD-Fehrnseher mit 27″ Bildgrösse, Kontrastverhältniss von 1000:1 und PC-Eingang.
Ein LCD-Monitor in dieser Grösse liegt noch weit über 1000€, bietet aber auch eine höhere Pixel-Auflösung.
Möchte man einen LCD-Fehrnseher, der die hohe HD-Auflösung nach dem Standard 1080i unterstützt, muss man aber ebenfalls noch über 1000€ ausgeben, hat aber dann den Vorteil, ausser dem PC noch andere Geräte anschliessen zu können.

Der Kompromiss, den man anhand des Preises eingehen muss, liegt in der Bild-Auflösung. Wenn man den LCD-TV als PC-Bildschirm betreiben will, muss man mit 720 bzw. 768 vertikalen Bildpunkten leben, es sei den man gibt nochmal ein paar huntert Euro mehr aus.

Beim reinen TV- oder Sat-Betrieb muss man sich entscheiden ob man unbedingt den vollen HD-Standard haben möchte. Ansonsten muss man auch hier nochmal zusätzlich kräftig in die Tasche greifen. Oder man wartet noch ein paar Monate, bis die Preise weiter gesunken sind.

Für mich persönlich scheint der oben erwähnte LCD-Fernseher für knapp 600€ eine recht interessante Möglichkeit zu sein, PC-Bildschirm und Fernseher durch ein Gerät zu ersetzen.

Hier noch ein paar Fakten:

- Die Bezeichnung ‘HD-Ready’ sieht mindestens die Unterstützung des 720p Formats (1280 × 720 Pixeln) vor.
Das Format 1080i (mind. 1280×1080 Pixel) wird ‘deinterlaced’, also umgerechnet.
- Die TV-Norm PAL definiert eine Auflösung von 720×576 Pixeln, welche von bisherigen Röhrenfernsehern aber nicht erreicht wurde, deshalb die relativ unsaubere Darstellung gegenüber PC-Bildschirmen
- Ein 22″ PC-LCD stellt eine maximale Auflösung von 1440×1050 Bildpunkten dar
- LCD-Fernseher unterstützen meist erst ab 32″ Grösse das 1080i HD-Format

Achja, ich wünsche allen einen schönen Abend nen guten Rutsch in’s Neue Jahr…

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