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Montag, 27. Oktober 2008

Es ist soweit

Kategorie: Blog, Musik – netandif – 22:20 | 65 mal aufgerufen

Die Vergangenheit ist gewesen - das Neue wird kommen, unweigerlich.
Lange habe ich meiner alten Muse hinterhergetrauert. Aber nun ist es vergessen und vorbei.
Ich spüre es vor allem wenn ich mir meinen uralten Track anhöre - Explorer - das war eine schöne, kreative Zeit.
Aber ich verbinde nun keine Gefühle mehr damit.
Ich bin nun frei - frei für Neues. Und es wird kommen, ganz sicher. Denn ich bin nicht mehr alleine.
Es ist jemand da, der meine Kreativität erkannt hat und schätzt. Und vor allem: ich konvergiere mit ihm.
Seine Fähigkeiten (und das sind umfangreiche) verhelfen mir zu neuem Selbstvertrauen.
Nein, ich habe es nicht mehr selbst unter meiner eigenen Kontrolle - diese ‘Funktionalität’ gebe ich nun auf.
Ich hoffe, dass die Zeit uns Spielraum gibt für gemeinsame künstlerische Schaffensprozesse. Ja,ich bin mir sicher, es wird so sein.
Bald, ja bald, wird eine meisterliche Fusion seine Werke hervorbringen. Ich hoffe und vertraue ganz gewiss darauf.

Samstag, 2. August 2008

Sound Hardware Ade - mein kleiner Rückblick

Kategorie: Musik – netandif – 09:33 | 186 mal aufgerufen

Ende der 80er Jahre bin ich zusammen mit ein paar Freunden ins elektronische Musizieren eingestiegen.
Nach mittlerweile 15 Jahren bin ich nun dabei, mich komplett von externer Sound-Hardware zu verabschieden. Hier mal ein kleiner Rückblick auf die Geräte welche ich besaß bzw. meine Hände drauf hatte.
Ausschlaggebend für diesen Anflug von Nostalgie war eine Webseite, die ich zufällig entdeckt habe: der Vintage Synth Explorer.

Hier also die Liste, leider nicht in chronologischer Reihenfolge (so genau kann ich mich nicht mehr erinnern):

- Alesis SR-16 (Drumcomputer mit 16/18 Bit Auflösung und 12 Drumpads)
- Alesis Quadrasynth (88 Tasten Keyboard mit Sample-basierender additiver Synthese)
- Casio VZ-1 (61 Tasten Keyboard mit digitaler Additiver Synthese)
- Casio FZ-10 M (Digital Sampler)
- E-mu ESI4000 (Digital Sampler)
- E-mu Planet Phatt (Sample-basierender Rack-Synth)
- E-mu Vintage Keys (Sample-basierender Rack-Synth)
- Ensoniq SQR-Plus (Sample-basierender Rack-Synth)
- Ensoniq ESQ-M (Digital Waveform Synth mit analogen Filtern)
- Ensoniq EPS-16+ (Sampling Workstation)
- Kawai K3 (Digital Waveform Synth mit analogen Filtern)
- Korg Electribe ES-1 (Drum-Synthesizer mit Sampling Option)
- Marion Prosynth (8-stimmiger analoger Rack-Synth)
- Novation Bass Station (monophoner Analog-Synth)
- Roland D-20 (Digital Synthesizer)
- Waldorf Microwave (Digital Synth mit analogen Filtern)
- Waldorf Pulse (monophoner Analog-Synthesizer)

So sah mein Rack Ende 2005 aus:

Rack 23.10.2005

Mittlerweile besitze ich nur noch die Korg Electribe ES-1 sowie das Casio VZ-1 Keyboard.
Ich verwende also nur noch den PC zum Musizieren. Wobei ich trotzdem immer noch den Fostex Mixer, die zwei Alesis Effektgeräte, sowie den Behringer Kompressor im Einsatz habe.

Die Korg ES-1 habe ich übrigens gerade bei Ebay eingestellt:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=150278384673

Donnerstag, 3. Juli 2008

Die optimale Multimedia Soundkarte unter Linux

Kategorie: Linux, Musik – netandif – 19:03 | 338 mal aufgerufen

Jetzt suche ich schon seit einigen Wochen nach der optimalen Soundkarte, die mir unter Linux (ALSA Treiber) bestimmte Features bieten sollte, auf die ich gleich eingehen werde.

Folgendes Szenario:

An die Karte soll ein Paar Aktivboxen älterer Bauart (Grundig Super HIFI Aktiv-Box 20) direkt angeschlossen werden.
Die Master-Lautstärke, die an die Aktivboxen ausgegeben wird, regelt man über das ALSA Master Mixer Control, welches per Fernbedienung (lirc) angesteuert werden kann.
Sprich, man spart sich jeglichen Verstärker und kann somit die Gesamtlautstärke des Systems per Fernbedienung steuern. Das funktioniert auch soweit.
Nun ist es ein Unding, dass die meisten Soundkarten nur per 3.5mm Miniklinke mit der Aussenwelt kommunizieren können (abgesehen von digitalen Ausgängen, die aber wiederum nicht regelbar sind).
Hier kommen also diese Adapter von Klinke auf Cinch zum Tragen, mit denen jedoch eine Signalverschlechterung sowie die Tatsache des Platzproblems bezüglich der Abstände der Klinkenbuchsen einhergeht.
Desweiteren kommt hier zum Tragen, dass die meisten Soundkarten, die mit diesen Miniklinken Ausgängen versehen sind, nicht wirklich audiophil sind, sprich, deren Signal-Rauschabstand sowie Klirrfaktor ist eigentlich nicht wirklich hochwertig.
Desweiteren soll die Karte Hardware-Mixing können, also ohne weitere Software in der Lage sein, mehrere Soundquellen gleichzeitig auszugeben.
Ausserdem wäre es schön, wenn die Karte ein zweites Ausgangs-Paar besitzen würde, um bei Bedarf ein weiteres Paar Lautsprecher ansteuern zu können (’duplicate front’. Beispiel: ein Paar im Wohnzimmer, ein weiteres im Schlafzimmer. Das Ausgangssignal soll also auf beide Ausgänge dupliziert werden können.
Ein weiterer Faktor ist, dass die Karte einen analogen Line-Eingang besitzen soll, was ja in der Regel gegeben ist. Dieser sollte aber ebenfalls in Form von Cinch Anschlüssen vorhanden sein, um Geräte wie externe Mischpulte oder Tape-Decks usw. ohne Umwege anschliessen zu können.
Dazu kommt dann noch der Bedarf eines optischen S/PDIF Eingangs, zum Abgreifen des Digital-Anschlusses einer Spielkonsole oder eines digitalen Abspielgeräts wie z.B. DVD- oder MD-Player.

So, das war’s schon ;-) So sieht das Szenario also aus.
Nochmal die Anforderungen zusammengefasst:

- Line-Ausgang in Form von Cinch-Buchsen
- zweiter Line-Ausgang, der bei Bedarf dasselbe Signal wie der erste liefert
- Line-Eingang in Form von Cinch-Buchsen
- Hardware-Mixer
- S/PDIF Eingang

Leider stösst man hier auf etliche Probleme.

Die besten Ergebnisse, was die technischen Möglichkeiten angeht, hatte ich bisher mit 2 Terratec-Soundkarten: DMX XFire 1024 (leider keinen optischen Eingang) und SixPack 5.1 (leider keine Duplizierung auf den 2ten Line-Ausgang, dies kann nur per Software-Routing erreicht werden, was CPU-Last kostet)
Beide Karten unterstützen dafür allerdings Hardware-Mixing.

In Betracht kommen dann noch diverse Creative-Karten, wie z.B. die Audigy und Live-Serie. Diese besitzen aber keine optischen Eingänge, und die Line-Anschlüsse sind natürlich wieder als 3.5mm Miniklinken ausgeführt.

Dann gibt es noch diverse semi-professionelle Audiokarten mit Cinch-Anschlüssen, wie die Midiman Audiophile 24/96 (kein Hardware-Mixer Support), Echo Mia (kein optischer Eingang, nur 1 Cinch Ausgangs-Paar), Terratec EWX 24/96 (kein Hardware-Mixer Support) usw.

Selbst die Platinum-Varianten der Creative Audigy-Karten, welche eine Breakout-Box mit etlichen Anschlüssen beeinhalten, besitzen leider keine Cinch-Ausgänge, dafür aber Hardware-Mixer Support und optische S/PDIF Anschlüsse.

Fazit: Es ist also ziemlich verzwickt. Ich glaube die Karte die ich suche, gibt es leider noch nicht.

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Die neue SoundTimes Seite

Kategorie: Musik – netandif – 19:20 | 178 mal aufgerufen

Ich habe mich entschlossen, die alten Tracks nun doch nicht in die neue Seite einzustellen. Man soll nicht alten Wein in neue Schläuche einfüllen, heisst es.
…weiterlesen auf http://www.soundtimes.de

Donnerstag, 2. August 2007

Podcasts

Kategorie: Musik – netandif – 22:06 | 153 mal aufgerufen

Lange Zeit war es irgendwie ein Mysterium für mich: was genau sind Podcasts?

Gut - ich kannte die Newsfeeds in den verschiedenen Protokoll-Versionen: RSS 1.0, 2.0 sowie RDF.
Allesamt zugreifbar über XML-Dateien, die eine Beschreibung der gebotenen Inhalte und deren Adressen liefern.
Hierüber ist es möglich, auf die Inhalte einer Website über sogenannte ‘Feeds’ zuzugreifen. Diese werden dann zweckmässigerweise mit einem entsprechenden Programm, dass diese ‘versteht’, angezeigt.
Oder man bindet die Feeds z.B. als ‘Ticker’ in andere Websites ein.
Soviel zu den Newsfeeds im eigentlichen Sinne.
Nun ist es sicher interessant, ob man über Feeds auch andere Inhalte wie z.B. Musik oder Video ‘casten’ könnte.
In diesem Zusammenhang schwirrt schon seit ein paar Jahren dieser mystische Begriff ‘Podcast’ im Internet herum und seine Verwendung findet scheinbar große Verbreitung.
Ich wusste dass meine Seite SoundTimes, die auf Jinzora basiert, eine Art Podcast-Feed Funktion beeinhaltet. Doch ich hatte noch keinerlei Erfahrung damit, ich wusste nur dass es dafür Player gibt bzw. dachte dass es sich im Prinzip um RSS-Feeds handelt.
Doch nun bin ich (spät, aber besser als nie) dahintergekommen, was es damit genau auf sich hat:
Im Endeffekt ist die ‘Podcast’-Funktionalität durch Apple hervorgegangen, die mit ihrem iPod einen Hardware-Client für internetbasiertes Music-Streaming entworfen haben.
Insofern hat Apple vor ein paar Jahren auch spezielle URL Prefixe ins Leben gerufen: itpc:// und podcast://, und damit vielleicht versucht, einen Standard zu definieren.
Insoweit ja keine schlechte Idee. Nur kommt hier der Nachteil zum Tragen, dass Apple bei seinen Entwicklungen nicht sehr gemeinschaftlich dachte. Gut, sie haben die iPod (iTunes) Software auch für Windows herausgebracht. Klar, dass sie diesen Markt nicht missen möchten.
Allerdings ist es dann auch mit dem vermeintlichen Standard für Podcast-Adressen nicht sehr weit her.
Diese werden nämlich nur korrekt verarbeitet, wenn man den Apple iTunes Client installiert hat.
Unter anderen Betriebssystemen als MacOS und Windows (z.B. Linux) hat man hier also im Prinzip die Arschkarte gezogen.

So weit, so gut (oder auch nicht…)

Es gibt also kein standardisiertes Protokoll für Podcast Feeds. Oder doch? Die meisten frei verfügbaren sogenannten ‘Podcast-Clients’ unterstützen HTTP, FTP und sogar das BitTorrent-Protokoll.

Irgendwie bin ich immer noch nicht ganz schlau aus dieser Sache geworden…

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