NetAndif


Dienstag, 29. Dezember 2009

SeaMonkey Browser: Toolbar Icons

Kategorie: Software, Web – netandif – 10:30 | 247 mal aufgerufen

Wer sich fragt, warum im SeaMonkey Browser keine Symbole in der Lesezeichen-Leiste angezeigt werden, findet hier die Lösung:

- about:config in der Adresszeile eingeben
- den Eintrag browser.chrome.load_toolbar_icons suchen
- den Wert von 0 auf 1 (gespeicherte Symbole) oder 2 (alle Symbole) ändern
- SeaMonkey neu starten

Danach sollten wieder alle Symbole für Lesezeichen erscheinen, deren Ziele ein sogenanntes ‘favicon’ besitzen.

Dienstag, 25. August 2009

MS Search Server 2008 Express

Kategorie: Software – netandif – 20:58 | 201 mal aufgerufen

Dieses Produkt mag ja an sich nicht schlecht sein, zumal die Express-Variante kostenlos ist.
Doch es gibt hier ein paar seltsame Dinge.
Einerseits wird im Web behauptet, der Search Server sei Nachfolger von Sharepoint.
Andererseits ist ein Update von Windows Sharepoint Services 3.0 SP2 auf Search Server 2008 Express hier nicht möglich.
In der offiziellen Dokumentation von Microsoft wird die Vorgehensweise für ein Update erklärt, wobei bei der Installation die Frage erscheinen soll, ob die Search Hauptseite auf dem Standard-Port 80 installiert werden soll oder nicht.
Dies ist hier nicht der Fall. Der Konfiguratons-Assisten für Sharepoint Technologien bricht einfach mit der Meldung ab, dass auf Port 80 bereits eine Webseite installiert ist.
Was soll das, frage ich mich nun?

Freitag, 1. Mai 2009

Windows Server, Virtualisierung

Kategorie: Software – netandif – 13:51 | 340 mal aufgerufen

Der Nachfolger von Windows Server 2008 (der ja die Server-Version von Vista darstellt), wird Windows Server 2008 R2 heissen.

Im ersten Moment sieht es so aus, als ob Microsoft hier mit der eigenen Tradition bricht, zu einem neuen Desktop-OS auch immer eine neue Server-Variante zu veröffentlichen.
Jedoch handelt es sich auch bei Windows 7 nicht wirklich im einen neue Version gegenüber Vista, sondern eher um eine ‘R2′. Der Sprung ist nicht so gewaltig wie von XP zu Vista.
Diese Überlegung verdeutlicht sich dadurch, dass es sich beim neuen Server um eine ‘Release 2′ handelt, dieser aber ebenso wie Windows 7 als neues OS vermarktet werden wird. Lediglich die Client-Zugriffslizenzen sind weiterhin gültig, es werden für den Server 2008 R2 keinen neuen Zugrifflizenzen benötigt, wenn man schon Server 2008 Lizenzen besitzt. Meine Meinung: das ist aber auch das mindeste.
Interessant ist aber auch, dass man beim Server 2008 anscheinend das Recht erwirbt, diesen Server 2 mal zu installieren: ein mal auf dem Host-Rechner und einmal in einer virtuellen Maschine.
Beim Windows Server 2008 Enterprise sind es sogar vier erlaubte virtuelle Installationen.
http://www.microsoft.com/germany/windowsserver2008/lizenz.mspx

Der Windows Server 2008 R2 ist als Beta herunterladbar. Auch ein Virtual-Machine Image ist bei Microsoft erhältlich.
http://www.microsoft.com/windowsserver2008/en/us/R2-Beta.aspx

Seit Ende 2008 ist auch die neue Virtualisierungs-Lösung ‘Hyper-V Server 2008′  kostenlos zu haben.
Der Hyper-V Server 2008 kann hier heruntergeladen werden:
http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=6067cb24-06cc-483a-af92-b919f699c3a0

Zur komfortablen Verwaltung des Hyper-V Server ist allerdings der ‘System Center Virtual Machine Manager 2008′ nötig. Dessen Version R2, welche sich momentan in der Beta-Phase befindet, unterstützt die neuen Features von Windows Server 2008 R2, wie z.B. Live Migration von virtuellen Maschinen.
Der VMM soll neben Virtual Server und Hyper-V Server auch VMware ESX mit Virtual Center verwalten können. Von einem Insider habe ich erfahren, dass die VMware Unterstützung allerdings noch sehr fehlerhaft ist. Patches werden anscheinend sogar über Microsoft Update ausgeliefert.
http://blogs.technet.com/rakeshm/archive/2009/04/15/new-scvmm-2008-qfe-released.aspx

Donnerstag, 26. März 2009

Windows 7 ist besser

Kategorie: Software – netandif – 21:38 | 213 mal aufgerufen

Was soll man sagen. Mit Windows 7 hat Microsoft sich wirklich vorgenommen, kundennäher zu agieren.
Nicht nur, dass sie den Nachfolger von Vista als öffentliche Beta zur Verfügung gestellt haben, nein, sie haben auch noch wirklich gelernt aus den Reaktionen auf Vista.
Nachdem ich die Beta-Version von Windows 7 bereits auf verschiedenen Rechnern sowie virtuellen Maschinen installiert habe, kann ich sagen dass es sich sehr gutmütig verhält, das neue Betriebssystem aus dem Hause Microsoft.
Von Green-PC über Net- und LapTop bis High-End Gaming Maschine übernimmt Windows 7 willig die Kontrolle über die Systemressourcen, und macht daraus scheinbar immer das Beste.
Ein optimiertes Vista, so drängt sich einem der Eindruck auf.  Doch auch unter der Haube scheint sich einiges getan zu haben.
Ein Feature das mir im ersten Moment eher lächerlich vor kam, aber dann durchaus beeindrucken konnte ist die nun integrierte, erweiterte Fehlerbehandlung.

Windows 7 Fehlerbehebungs-Assistent

Windows 7 Fehlerbehebungs-Assistent

Dieser Dialog könnte einem durchaus befremdlich vorkommen.
Aber es handelt sich dabei um einen tatsächlich funktionierendem Mechanismus.
Windows 7 kann sich während des Bootvorgangs im Bedarfsfall neu konfigurieren.

Dass allerdings allerdings der Boot-Loader eines parallel installierten Linux Betriebssystems von Windows 7 als Beeinträchtigung des Startvorgangs und somit als Problem erkannt und beseitigt wird, ist ein anderes Thema...

Sonntag, 25. Januar 2009

Kaffeine: TV-Aufnahmen auf DVD brennen

Kategorie: Linux, Software – netandif – 21:28 | 612 mal aufgerufen

Mit der TV-Software Kaffeine lassen sich unter Linux kinderleicht Aufnahmen in hoher Qualität erstellen.
Möchte man diese Aufnahmen als Video-DVD brennen, stößt man auf das Problem, dass Brennprogramme mit dem Video-Format nicht zurechtkommen, und ein extrem zeitaufwendiges Neukomprimieren erforderlich wäre.
Doch es gibt eine einfache und schnelle Methode um die Aufnahmen, die von Kaffeine schon in einem Mpeg2-Format gespeichert werden, DVD-kompatibel zu machen.
Dazu benötigt man die beiden Programme ‘avidemux’ und ‘ManDVD’.

Avidemux  lässt sich ganz einfach über den Paktemanager installieren, sofern man die Paketquellen ‘universe’ und ‘multiverse’ aktiviert hat (Ubuntu Linux).
Mandvd ist hier erhältlich: http://www.getdeb.net/app.php?name=ManDVD

Die Schritte:

  • Kaffeine starten und den DVB-Kanal auswählen
  • Im Menü auf DVB -> Configure DVB -> Recording klicken und MPEG_PS als bevorzugtes Format auswählen. Dann noch das Aufnahmeverzeichnis festlegen
  • Die Aufnahme starten
  • Die Aufnahme stoppen (dabei sollte die Ausgabedatei erstellt werden)
  • Kaffeine beenden (oder weiter TV schauen, es wird im weiteren nicht viel CPU-Leistung benötigt)
  • Avidemux starten und die aufgenommene Datei öffnen.
  • Folgende Einstellungen vornehmen: Audio - Kopie, Video - Kopie, Format - MPEG PS (A+V). Es wird hierbei keine Neukodierung von Audio und Video vorgenommen - kein Qualitätsverust! Der Vorgang ist nur notwendig, damit das MPEG Format konform ist.
  • Die Datei speichern und die .mpg Erweiterung verwenden. Danach kann die Aufnahme-Datei von Kaffeine gelöscht werden, um Speicherplatz freizugeben.
  • ManDVD starten
  • Nun kann die Datei zum Projekt hinzugefügt werden, und sie wird nicht neu kodiert!

Original How-To (in englisch): http://ubuntuforums.org/archive/index.php/t-118181.html

Update: ich habe nun ein Tool entdeckt, mit dem das finale Erstellen des DVD-Abbildes noch besser funktioniert als mit ManDVD. Das Programm nennt sich ‘DeVeDe‘, und ist in den Standard-Paketquellen enthalten.
Wichtig hier: beim Hinzufügen der von Avidemux erstellten MPEG-Dateien in DeVeDe einmal in die erweiterten Optionen gehen, und folgendes einstellen: Audio-Optionen->Diese Datei enthält bereits..., sowie Verschiedenes->Diese Datei ist bereits eine...
Dadurch findet kein Neukomprimieren statt, und der ganze Vorgang dauert lediglich ein paar Minuten!

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Amarok 2, alles neu - aber besser?

Kategorie: Software – netandif – 20:48 | 275 mal aufgerufen

Am 10. Dezember wurde die neue Version 2.0 von Amarok veröffentlicht.

Auf http://amarok.kde.org kann man sich einen ersten Eindruck dieser Version verschaffen.
Die auffälligsten Neuerungen sind die komplett neu gestaltete Benutzeroberfläche, sowie die KDE4-Integration.

Da es sich um eine komplette Neuentwicklung handelt, sind noch nicht alle Features von Amarok 1.4 enthalten. Manche Funktionen, wie die Unterstützung anderer Datenbanken als MySQL oder das Player-Fenster, wurden komplett gestrichen. Visualisierungen und die Unterstützung von portablen Musik-Playern hängen von der KDE4-Entwicklung ab, weshalb diese als Features von Amarok ebenfalls nicht mehr vorhanden sind.

Wer es trotzdem ausprobieren will: Installationspakete sind bereits für die meisten Linux-Distributionen verfügbar.
Für Ubuntu bzw. Kubuntu gibt es Paketquellen, so dass Amarok 2.0 komfortabel über APT installiert werden kann, sofern man mindestens Ubuntu 8.04 betreibt. Ältere Versionen werden anscheinend nicht mehr mit aktuellen KDE4 und Amarok-Paketen versorgt, so dass Ubuntu 7.1 User aussen vor bleiben.

Mittwoch, 12. November 2008

MS Forefront Client Security

Kategorie: Software – netandif – 19:20 | 389 mal aufgerufen

Da ich mich in letzter Zeit vermehrt mit dem Thema beschäftige, möchte ich nun mal kurz auf die neue Sicherheitslösung von Microsoft für Unternehmens-PCs eingehen.
Die Client-Software besteht wie üblich aus einem Agenten, einem Taskleistensymbol für Benachrichtigungen und einer GUI, die je nach Konfiguration in der Richtlinie auf dem Server mehr oder weniger Möglichkeiten offeriert.
Die Funktionalität der ClientSecurity an sich bietet, nach meinen bisherigen Erfahrungen, einen recht effektiven Schutz vor bösartiger Software verschiedenster Arten bei relativ geringer Systembelastung. Es wird sich im Laufe der Zeit noch zeigen, wie sich die Lösung im Vergleich zu denen anderer Hersteller bewährt.
Die Verwaltung der ‘Agenten’ geschieht zentral über eine Management-Konsole.
Wobei man hier erwähnen muss, dass die Forefront Client Security Konsole selber lediglich rudimentäre Möglichkeiten der Überwachung bietet. Die eigentliche Arbeit übernimmt hier ein angepasster MOM-Service; die Verteilung der Updates erfolgt über den WSUS-Dienst. Immerhin kann man in der Forefront Konsole Richtlinien definieren, wie sich die Agenten zu verhalten haben. Diese Richtlinien können dann an ActiveDirectory OUs angewendet werden.

Hier liegen die (noch) vorhandenen Schwächen der ClientSecurity begraben:
- eine Verteilung der Client-Software auf die PCs ist nicht zentral und automatisiert möglich. Hier muss man zu konventionellen Methoden wie Loginskripts oder dem Erzeugen eines MSI-Pakets zur Verteilung mittels ActiveDirectory greifen.
- der WSUS-Dienst zur Verteilung der Updates hat seine Ecken und Kanten. Ich kämpfe gerade damit, die automatischen Updates der PCs so zu konfigurieren, dass die PCs keine automatischen Neustarts nach der Installation von Updates durchführen, bzw. diese Neustarts hinausgezögert werden können. Dieses Verhalten kann verständlicherweise sehr lästig sein. Im Endeffekt verhält sich die automatische Update-Funktion der XP-Clients teilweise sehr seltsam.
Hier wäre ich mal durchaus über ein paar gute Tipps nicht böse. Kennt jemand eine Community für dieses Produkt? Mal abgesehen von ein paar Blog-Einträgen und der Dokumentation von Microsoft selbst konnte ich hier bisher nichts wirklich hilfreiches finden...

Generell scheint die Verwaltung des WSUS die größte Hürde beim Implementieren der ClientSecurity zu sein, wenn man einmal die umfangreichen Hard- und Softwarevorraussetzungen bewältigt hat.

Die einzelnen Komponenten des Systems:
- Management Server
- Collection Server
- Reporting Server
- Distribution Server

Systemvorraussetzungen für einen All-In-On Server:
- Zweikern-CPU
- mindestens 4 GB Arbeitsspeicher
- 100 GB freier Plattenplatz
- Windows Server 2003 SP1 oder höher
- SQL Server 2005 mit SP1
- GPMC mit SP1
- WSUS 2.0 SP1 oder neuer
- .NET Framework 2.0
- IIS 6.0 und ASP.NET
- MMC 3.0

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