Donnerstag, 18. Dezember 2008
Am 10. Dezember wurde die neue Version 2.0 von Amarok veröffentlicht.
Auf http://amarok.kde.org kann man sich einen ersten Eindruck dieser Version verschaffen.
Die auffälligsten Neuerungen sind die komplett neu gestaltete Benutzeroberfläche, sowie die KDE4-Integration.
Da es sich um eine komplette Neuentwicklung handelt, sind noch nicht alle Features von Amarok 1.4 enthalten. Manche Funktionen, wie die Unterstützung anderer Datenbanken als MySQL oder das Player-Fenster, wurden komplett gestrichen. Visualisierungen und die Unterstützung von portablen Musik-Playern hängen von der KDE4-Entwicklung ab, weshalb diese als Features von Amarok ebenfalls nicht mehr vorhanden sind.
Wer es trotzdem ausprobieren will: Installationspakete sind bereits für die meisten Linux-Distributionen verfügbar.
Für Ubuntu bzw. Kubuntu gibt es Paketquellen, so dass Amarok 2.0 komfortabel über APT installiert werden kann, sofern man mindestens Ubuntu 8.04 betreibt. Ältere Versionen werden anscheinend nicht mehr mit aktuellen KDE4 und Amarok-Paketen versorgt, so dass Ubuntu 7.1 User aussen vor bleiben.
Mittwoch, 12. November 2008
Da ich mich in letzter Zeit vermehrt mit dem Thema beschäftige, möchte ich nun mal kurz auf die neue Sicherheitslösung von Microsoft für Unternehmens-PCs eingehen.
Die Client-Software besteht wie üblich aus einem Agenten, einem Taskleistensymbol für Benachrichtigungen und einer GUI, die je nach Konfiguration in der Richtlinie auf dem Server mehr oder weniger Möglichkeiten offeriert.
Die Funktionalität der ClientSecurity an sich bietet, nach meinen bisherigen Erfahrungen, einen recht effektiven Schutz vor bösartiger Software verschiedenster Arten bei relativ geringer Systembelastung. Es wird sich im Laufe der Zeit noch zeigen, wie sich die Lösung im Vergleich zu denen anderer Hersteller bewährt.
Die Verwaltung der ‘Agenten’ geschieht zentral über eine Management-Konsole.
Wobei man hier erwähnen muss, dass die Forefront Client Security Konsole selber lediglich rudimentäre Möglichkeiten der Überwachung bietet. Die eigentliche Arbeit übernimmt hier ein angepasster MOM-Service; die Verteilung der Updates erfolgt über den WSUS-Dienst. Immerhin kann man in der Forefront Konsole Richtlinien definieren, wie sich die Agenten zu verhalten haben. Diese Richtlinien können dann an ActiveDirectory OUs angewendet werden.
Hier liegen die (noch) vorhandenen Schwächen der ClientSecurity begraben:
- eine Verteilung der Client-Software auf die PCs ist nicht zentral und automatisiert möglich. Hier muss man zu konventionellen Methoden wie Loginskripts oder dem Erzeugen eines MSI-Pakets zur Verteilung mittels ActiveDirectory greifen.
- der WSUS-Dienst zur Verteilung der Updates hat seine Ecken und Kanten. Ich kämpfe gerade damit, die automatischen Updates der PCs so zu konfigurieren, dass die PCs keine automatischen Neustarts nach der Installation von Updates durchführen, bzw. diese Neustarts hinausgezögert werden können. Dieses Verhalten kann verständlicherweise sehr lästig sein. Im Endeffekt verhält sich die automatische Update-Funktion der XP-Clients teilweise sehr seltsam.
Hier wäre ich mal durchaus über ein paar gute Tipps nicht böse. Kennt jemand eine Community für dieses Produkt? Mal abgesehen von ein paar Blog-Einträgen und der Dokumentation von Microsoft selbst konnte ich hier bisher nichts wirklich hilfreiches finden…
Generell scheint die Verwaltung des WSUS die größte Hürde beim Implementieren der ClientSecurity zu sein, wenn man einmal die umfangreichen Hard- und Softwarevorraussetzungen bewältigt hat.
Die einzelnen Komponenten des Systems:
- Management Server
- Collection Server
- Reporting Server
- Distribution Server
Systemvorraussetzungen für einen All-In-On Server:
- Zweikern-CPU
- mindestens 4 GB Arbeitsspeicher
- 100 GB freier Plattenplatz
- Windows Server 2003 SP1 oder höher
- SQL Server 2005 mit SP1
- GPMC mit SP1
- WSUS 2.0 SP1 oder neuer
- .NET Framework 2.0
- IIS 6.0 und ASP.NET
- MMC 3.0
Samstag, 10. Mai 2008
Manch einer, der den Multimedia Player WinAmp kennt und liebt, hat schon einmal die Hoffnung gehegt dass es diesen auch für Linux gibt. Wäre ja schön, oder?
Nunja, eine Google-Suche liefert auch ein sehr vielversprechendes Ergebnis. In Kombination mit einer automatischen Übersetzung der Webseite findet man dann folgende, nette Beschreibung dieses ‘Projekts’:
LinAMP soll ein kühler skinnable Mittelspieler für Linux sein. It’ ll stützt allen populären Audio sowie videoformate. Es schließt Unterstützung für RadioTuner, Mittel-Führer und Häute ein. Die brennende und zerreißende CD wird auch betrachtet.
Leider hat dieses Projekt wohl seit der Entstehung im Jahre 2004 unverändert den Status ‘Planung’…
http://german.osstrans.net/software/linamp.html
Sonntag, 25. November 2007
Manche WinAmp-Benutzer werden es vielleicht kennen: die Versionen bis 2.x waren schnell und einfach zu bedienen. Mit der 3.x wurde dann ein neues Design eingeführt, das mehr Systemleistung benötigte. Klar, das neue Design war recht schön anzusehen. Aber auf manchen Rechnern lief es einfach nicht mehr so performant, was wohl primar an der fehlenden Leistung der Grafikhardware lag. Aber auch das Programm selbst schien nicht ganz ausgereift. Desweiteren hatte der neue integrierte WinAmp-Webbrowser einen gewissen Nerv-Faktor, zumal man ihn nicht wirklich abschalten konnte. Dasselbe zog sich noch bis zur 5er WinAmp-Version fort.
Kürzlich suchte ich bei der Version 5.24 mal nach einer Funktion, um Tracks direkt aus der Playlist heraus auf einen MP3-Player zu kopieren. Eine Recherche ergab, dass diese Funktion wohl erst ab 5.3 verfügbar ist, und somit lud ich mir mal die neueste Version 5.5 herunter.
Hier mal meine ersten, sehr positiven Erfahrungen mit der neuen Version:
- Kopieren von Tracks auf MP3-Player funktioniert perfekt (über ’senden an’)
- Das neue Design ist sehr sexy und performant
- Es nervt kein integrierter Webbrowser mehr
- Einige neue, praktische Funktionen, wie z.B. ein Song-Ticker, colorierbares Design uvm.
Screenshots:

Mein erstes Fazit: Ich bin begeistert!
Download und weitere Screenshots auf chip.de
Samstag, 10. November 2007
Einen kostenlosen High-End Benchmark für aktuelle PC-Systeme stellt die Software Cinebench dar, welche nun in der Release 10 verfügbar ist.
Das Benchmark-Tool testet die Performance anhand von Berechnungen, die einer ‘Real World’ Umgebung entsprechen. Sprich, die Ergebnisse berücksichtigen viele Faktoren, die einen PC schnell oder langsam machen.
Der Benchmark besteht aus einem Rendering Test (das abgebildete 3D-Model wird gerendert), der zunächst nur eine CPU verwendet, und dann alle zur Verfügung stehenden CPUs oder Kerne, auch HyperThreading. (Wenn es dieses Bike wirklich gäbe, würde ich es gerne probefahren!)
Es werden diverse CPU-intensive Rechenoperationen durchgeführt, wie z.B. Flächenlichtquellen, prozedurale Shader, Ambient Occlusion und mehrstufige Reflexionen.
Der zweite Test verwendet OpenGL, um eine 3D-Scene zu animieren.
Der Benchmark bietet eine akurate Möglichkeit, die Grafik-Performance von PCs zu messen und zu vergleichen.
Download:
http://www.maxon.net/pages/download/cinebench_d.html
Chriss - 08.11.2006 - 00:38:58
Woah, geiles Farbspiel