Sonntag, 25. Juli 2010
Runrig hat mir letztens seine Kypom Akkus geliehen, und da habe ich mal gesehen welche Leistungsunterschiede es bei LiPos gibt. Vor allem die C-Rate ist da entscheidend. Auf jeden Fall geht das Mamba-Set mit den 35C Akkus gleich deutlich besser, was man auch an den Wheelies hier sieht.
Dummerweise hat dabei ein Diff aufgegeben, was man an dem Krachen hört
Neues hinteres Diff ist mittlerweile schon wieder drin und das Krachen ist weg.
Demnächst folgt dann ein Test mit frisch aus Hong Kong eingetroffenen 3S LiPos (x 2). Es bleibt spannend...
Ausserdem habe ich jetzt mal mit der Idee ‘Profileseiten’ angefangen und mal meine Daten reingestellt. Es werden hoffentlich bald weitere folgen.
RC-Steckbriefe
Donnerstag, 15. Juli 2010
Ha! Da sind jetzt mal alle drauf!
Von links nach rechts:
- Thunder Tiger ST-1 mit Custom Karo und Modelcraft Brushless Set
- Thunder Tiger MTA-4 mit Mamba Monster Max Brushless Set
- Traxxas E-Maxx mit Turnigy Brushless Set
- Team Associated MGT8.0 mit Robitronic Brushless Set

Album
Eine interessante Sache wäre evtl. mal noch eine Profilseite für jedes Auto auf der die ganzen Modifikationen aufgeführt sind...
Samstag, 10. Juli 2010
Wieder mal eine lustige Aktion in Dasing. Diesmal mit Alex’ MGT8.0, Max’ ST-1 und meinem MTA-4.
Und die Onboard Kamera kam auch wieder zum Einsatz.

Dienstag, 6. Juli 2010
Alles in allem ist der Umbau meines MTA-4 soweit recht gut gelaufen. Einziges Manko bisher: die Stabilität des Autos in Kurven, da der Schwerpunkt relativ hoch ist, durch die Position der Akkus. Ausserdem war die Dämpfung immer noch zu weich und die Original-Reifen zu schwammig.
Zunächst habe ich die Dämpfer mittels mehr Vorspannung noch etwas optimiert. Dann habe ich mir die BigJoe Reifen von Proline mit Beadlock 3.8″ Felgen ausgesucht. Der Vorteil: die Reifen sind etwas breiter, haben einen geringeren Querschnitt und sind härter. Die Reifen werden hier nicht geklebt, sondern mittels je 2 Alu-Ringen und 18 Inbusschrauben befestigt.


Da das Gewicht der Räder nun etwas größer ist, und das vorhandene Lenkservo keinen besonders fitten Eindruck mehr machte, musste auch noch ein neues Lenkservo her. Das “BMS-660MG+HS” Servo schien mir dafür recht gut geeignet.
Und wo ich schon mal dabei war, habe ich noch die Tuning Alu-Lenkungseinheit verbaut. Zu guter letzt wurden noch die Achsschenkel durch ‘heavy duty’ Versionen ersetzt.
So ausgerüstet ging es dann erstmalig in die Kiesgrube.
Die Belastung für das Auto ist in diesem Gelände ungleich höher als auf der Wiese, weshalb die oben genannten Umbauten durchaus Sinn machten. Die ersten Fahrversuche sehen noch etwas zaghaft aus, aber ich wollte ja nicht gleich die Karo zerstören. Ausserdem muss man ja erstmal abchecken wie sich das Material verhält. Eine Sache hat sich dabei allerdings aufgetan. Man sollte unbedingt alle relevanten Schrauben sichern! Zum einen hatte sich eine Lenkstange gelöst, was ja noch nicht so schlimm war. Aber dann wurde noch das Motorritzel locker und hat sich auf der Welle verschoben. Da ich das nicht rechtzeitig gemerkt hatte, musst das Kunststoff-Hauptzahnrad dran glauben...

Weitere Bilder wieder in der Gallery
Montag, 28. Juni 2010
Die erste Fahrt mit meinem ‘gebrushlesten’ MTA-4 fand am Samstag in Dasing statt.
Die Superlativen nehmen kein Ende. Nachdem Runrig in seinem E-Maxx nun auch LiPo Akkus fährt, geht das Teil uferlos.
Aber auch ich bin mit meinem ‘E-MTA4′ sehr zufrieden, er fährt sich sehr smooth. Da der Regler für bis zu 6S LiPo ausgelegt ist, und ich momentan noch 4S verwende, gibt es hier noch Spielraum nach oben.
Das aktuelle Problem ist hierbei, dass 3S und 6S Akkus noch sehr teuer sind und so gut wie nicht in Hardcase Form existieren. Deshalb werde ich da noch etwas warten müssen. Vielleicht ändere ich die Übersetzung noch etwas, damit von unten raus noch mehr geht. Wobei für ‘normales’ Fahren diese Power bereits gut reicht. Man muss ja nicht ständig Wheelies machen
Im ersten Moment werde ich also nur das Fahrwerk noch verbessern (Lenkung, Reifen, Dämpfer).
Weiteres: Alex’ MGT8.0 läuft immer noch nicht / wieder nicht. Sein Robitronic Brushless Set ist nun schon das 2te Mal kaputt gegangen. Woran es genau liegt, kann man nicht mit Sicherheit sagen. Sehr fraglich das Ganze also.
Dadurch hatte Alex aber Zeit, sich als Kameramann zu bewähren
Er hat das recht gut gemacht. Desweiteren bekomme ich von ihm immer wieder wertvolle Tipps und Infos, da sein MGT8.0 und mein MTA-4 im Prinzip von der Basis her baugleich sind. Danke auch dafür an Alex. Ohne seine Hilfe hätte ich den Umbau nicht so schnell geschafft.
Donnerstag, 24. Juni 2010
Nun habe ich also die Elektrik verkabelt. Ich denke, das ist mir ganz gut gelungen. Schön auch, dass der Mamba Monster Motor mit massiven Goldsteckern an den Regler angeschlossen wird. Da spart man sich eine Menge Lötstress.
Die Stromversorgung des Reglers kommt nun direkt, ohne Zwischenkupplung, von den Akku-Steckern, so dass hier möglichst wenig Übergangsverluste entstehen. Verwendet habe ich Kabel mit 3.5mm Litze.


Den Ein/Aus-Schalter habe ich nach vorne in die Original-Halterung des nun nicht mehr benötigten Empfängerakkus hin verlängert. Das Empfängerkabel für den Regler musste natürlich auch verlängert werden, wofür es praktischerweise fertige Verlängerungen gibt (eBay).

Die rote Karosserie vom MTA-4 S50 gefällt mir recht gut, deshalb habe ich sie durch eine neue ersetzt.

Alles in allem hat das Ganze recht gut geklappt, und ein erster Mini-Test konnte heute stattfinden.
Alle Bilder wie immer im Album RC-Cars
Mittwoch, 23. Juni 2010
So, nun ging es also daran, Befestigungen und Halterungen für Motor, Akkus und Regler aufzubauen.
Die Akkus wären ja am besten symetrisch und möglichst weit unten angebracht gewesen, wegen der Gewichtsverteilung und dem Schwerpunkt.
Aufgrund der Anordnung des Getriebes und demzufolge auch des Motors ist aber auf den Seitenschwellern zuwenig Platz für die Akkus.
Es gab also nur noch eine Möglichkeit, nämlich die Akkus auf der Unterseite, parallel zum Rahmen, anzubringen.
Dies kann ich jedoch nicht machen, denn wenn das Auto dann durchlägt geht dies direkt auf die Akku-Gehäuse, was sicher nicht gut ist.
Doch zum Glück ist bei meinem MTA-4 eine Art Überrollbügel, nur unter der Karosserie, verbaut.
Dieser Rahmen wurde wohl als Schutz für den ehemaligen Nitromotor angebracht.
Ich habe die Akkus daran ‘aufgehängt’. Ich hoffe der Kunstoff der Akkuhalter hält auch Sprünge aus.


Heut kam dann auch mein Mamba Monster Max 2200KV Brushless Set, für das ich mich nach langem Überlegen entschieden hatte. Normal müsste man davon ausgehen können, dass dieses Set in Kombination mit 4S LiPo Akkus den MTA-4 ausreichend antreiben sollte. Man wird sehen...

Die Befestigung des Motors war keine leichte Aufgabe, und ich bin nicht 100%ig sicher oder die Halterung ausreicht.
Da der Motor einen Durchmesser von etwas über 40mm besitzt, passen die ganzen Standard 540er Halterungen nicht. Also muss man selber eine Halterung anfertigen, oder man versucht es mit der Motor-Halterung von in-racing.de mit den Schraubschellen, wie ich es getan habe. Die Halterung ist aber um ein paar Zentel zu klein, weshalb ich sie mit Gewalt auf den Motor aufgepresst habe (Schraubstock). Eine andere Möglichkeit habe ich nicht gesehen.
Die beiden Alu-Blöcke des in-racing Halter habe ich dann auf den Rahmen des MTA-4 geschraubt, was promlemlos mittels Erweiterung der original Motor-Langlöcher möglich war.

Als nächstes muss natürlich noch das ganze Kabelzeug verlegt und angeschlossen werden. Weiter geht’s damit dann in Teil 3...

Alle Bilder im Album RC-Cars