Montag, 27. Oktober 2008
Die Vergangenheit ist gewesen - das Neue wird kommen, unweigerlich.
Lange habe ich meiner alten Muse hinterhergetrauert. Aber nun ist es vergessen und vorbei.
Ich spüre es vor allem wenn ich mir meinen uralten Track anhöre - Explorer - das war eine schöne, kreative Zeit.
Aber ich verbinde nun keine Gefühle mehr damit.
Ich bin nun frei - frei für Neues. Und es wird kommen, ganz sicher. Denn ich bin nicht mehr alleine.
Es ist jemand da, der meine Kreativität erkannt hat und schätzt. Und vor allem: ich konvergiere mit ihm.
Seine Fähigkeiten (und das sind umfangreiche) verhelfen mir zu neuem Selbstvertrauen.
Nein, ich habe es nicht mehr selbst unter meiner eigenen Kontrolle - diese ‘Funktionalität’ gebe ich nun auf.
Ich hoffe, dass die Zeit uns Spielraum gibt für gemeinsame künstlerische Schaffensprozesse. Ja,ich bin mir sicher, es wird so sein.
Bald, ja bald, wird eine meisterliche Fusion seine Werke hervorbringen. Ich hoffe und vertraue ganz gewiss darauf.
Donnerstag, 23. Oktober 2008
…obwohl es eigentlich nicht viele bahnbrechende Neuigkeiten gibt.
Halt, doch, ein paar Dinge gibt es natürlich schon.
Zum Einen habe ich mein PC-Equipment ‘ein wenig’ aufgerüstet.
Das Ganze hatte folgenden Hintergrund:
Ich hatte ja schon einen relativ großen Bildschirm, allerdings nur mit ein bisschen mehr als halbe HD-Auflösung, also 1366×768. Obwohl diese Auflösung zum Fernsehen völlig ausreichte, war der PC-Betrieb doch etwas eingeschränkt. Die 768 vertikalen Bildpunkte hatten den Nachteil, dass einem immer etwas Platz für Fenster fehlte. Spiele sahen eigentlich recht gut aus, und liefen durch die geringe Auflösung auch auf meinem alten Game-System relativ flüssig.
Dennoch überlegte ich bereits einige Zeit, mir einen neuen Bildschirm zuzulegen.
Hinsichtlich dessen gab es aber nur 2 Möglichkeiten: entweder einen großen Full-HD LCD Fernseher mit 1920×1080 Auflösung oder ein PC-LCD mit mehr als 24″. Doch hier bewegen wir uns in einem Preisbereich, der doch recht ordentlich auf den Geldbeutel geht.
Full-HD Fernseher sind erst seit kurzem für unter 1000 € erhältlich, PC-LCDs über 24″ schlagen üblicherweise auch mit annähernd 1000 € oder mehr zu Buche.
Doch es gibt ein Gerät (bzw. 2, jedoch mit dem selben Panel) die mit 28″ und einer Auflösung von 1920×1200 doch eine recht ordentliche Größe bieten: der ViewSonic VX2835wm und der HannsG HG281DJ. Beide sind für unter 500 € erhältlich.
Nachdem ich der Marke ViewSonic mehr vertraue, habe ich mich für den VX2835wm entschieden.
Das recht geringe Kontrastverhältniss von 500:1 ist das einzige Manko dieses TN-Panels, das ansonsten sehr gute Werte für Helligkeit und Reaktionszeit mitbringt.
Der geringe Kontrast ist aber noch zu verschmerzen, wie ich festgestellt habe. Lediglich bei recht dunklen, kontrastarmen Passagen in Filmen und Spielen fällt dies manchmal negativ auf. Aber durch nachregeln der Einstellungen kann man dies eigentlich recht gut ausgleichen.
Wie auch immer, eine native Auflösung von 1920×1200 Pixeln benötigt beim Spielen natürlich auch eine recht ordentliche Rechner-Performance. Deshalb habe ich mich für folgende Komponenten entschieden:
- Mainboard ASUS Rampage Extreme
- CPU Intel Quadcore Q6700 2.66 GHz
- RAM 4 GB DDR3 mit 1333 MHz
- Grafikkarte ASUS EN-GTX280
Ich habe mich für die ältere CPU in 65nm Bauweise entschieden, da ich dadurch ca. 100 € sparen konnte, und wusste, dass die CPU taktbar ist. Deshalb auch die Kombination mit DDR3-1333 Speicher.
Die CPU läuft jetzt auf 3.33 GHz mit 1333 FSB sehr stabil und wird auch mit dem Werks-Kühler nicht zu heiß.
Die Performance ist in Kombination mit der GTX280 selbst bei 1920er Auflösung gigantisch.
Race Driver GRID z.B. läuft mit allen Details absolut flüssig, ohne jeden Ruckler.
Ich kann sagen, das Ganze hat sich gelohnt.
Sonstiges
- Sound
Wie ich ja schon früher berichtet hatte, bin ich komplett von Sound-Hardware weggekommen.
Ich mache jetzt alles mit Ableton Live und VST-Plugins. Das einzige was mir noch fehlte, war ein gutes Schlagzeug-Plugin.
Da bin ich nun kürzlich auf das Programm ‘KitCore’ gestossen, dass mit Abstand die besten gesampelten Drumsets bietet, die mir bisher untergekommen sind. In Kombinaton mit dem virtuellen Drummer ‘Jamstix’ scheint dies die ultimative Lösung für mich zu sein. Jetzt brauche ich nur noch Zeit und Muße, um das Ganze sinnvoll einzusetzen. Erste Ansätze gibt es schon, jedoch noch keine fertigen Tracks.
- Linux
Auf meinem Heim-Arbeitsrechner läuft jetzt alles ziemlich gut. So gut, dass ich seit Monaten nichts mehr verändern musste.
Das Thema ‘MediaCenter unter Linux’ (TV und Musik, alles fernbedienbar) wäre eigentlich auch noch einen eigenen Bericht wert. Mal sehen…
Wie auch immer, mein Ubuntu-Rechner meistert alles so gut, dass ich ihn einfach nur benutze und auf diesen PC ganz sicher nie mehr Windows aufspielen werde…
Ach ja, ich habe mir ein neues Auto gekauft, nachdem mein Fiesta nach einem unverschuldeten Blechschaden und dem Ende des TÜV das zeitliche segnen musste. Der ‘Neue’ ist ein Nissan Almera Bj. 1999. Hätte nicht gedacht dass so ein unbekannter, unscheinbarer Japaner so gut sein kann. Klar, er hat nicht die Motorleistung heutiger High-Tec Autos. Aber wozu? Die meisten Besitzer von Autos mit hoher PS-Zahl können diese sowieso nicht nutzen geschweige denn damit umgehen…
So long…
Mittwoch, 6. August 2008
Laut Angaben der Sprecherin der EU Verbraucherschutz-Kommision sollen in Bälde nur noch Zigaretten verkauft werden, die, wenn nicht daran gezogen wird, nach gewisser Zeit von selbst ausgehen.
Dadurch soll die Gefahr der durch brennende Kippen entstehenden Brände minimiert werden.
Erreicht werden soll der Effekt durch Ringe aus Zellulose oder Alginat, die auf die Zigaretten aufgespritzt werden. Erreicht die Glut solch einen Ring ohne das aktiv an der Zigarette gezogen wird, erlischt sie von selbst.
Meine Meinung dazu:
Das ist sicher eine gute Idee. Jedoch ist schon seit langem Zigarettenpapier auf dem Markt, das durch seine Eigenschaften (dünner, weniger Papiergehalt) diesen Effekt ebenfalls bewirkt: wird längere Zeit nicht an der Zigarette gezogen geht sie ebenfalls aus.
Desweiteren brennt die Zigarette mit diesem Papier insgesamt langsamer, qualmt weniger, der Tabak wird effektiver verbrannt.
Der Raucher müsste in Folge dessen weniger Zigaretten rauchen. Das wiederum ist, verständlicherweise, nicht im Sinne der Hersteller. Nur so ein Gedanke…
Dienstag, 5. August 2008
Es ist schon wirklich unglaublich: gerade die Telekom pusht den HD-Hype. Und das noch dazu über das Medium Internet.
Das Internet
Wir leben in einer Zeit, in der sehr viele Haushalte über einen Internet-Anschluss verfügen. Das war’s aber auch schon soweit zu dem Thema.
Denn:
Es gibt noch fast genauso viele Haushalte, die entweder
- gar keinen Internetanschluss haben
- per ISDN, DSL-Light oder Analog-Modem (ja, auch das gibt es noch) ins Internet gehen
Mit anderen Worten: von einer flächendeckenden High-Speed Internet-Verfügbarkeit kann noch lange nicht die Rede sein.
Die sogenannten ‘Power-User’ nutzen das Internet intensivst - so stark dass die Provider sogar irgendwann anfangen mussten, die Bandbreiten zu begrenzen.
Die Upload-Geschwindigkeit ist ja traditionell wesentlich geringer als der Download. Wäre das nicht so, hätten die Provider schon vor Jahren massivste Probleme bekommen.
Mit anderen Worten: die Leitungskapazitäten sind keineswegs so gut ausgebaut, dass man flächendeckend High-Speed Anschlüsse anbieten könnte.
Das Fernsehen
Wir haben:
- vielleicht 25% der Haushalte, die mittlerweile einen Widescreen LCD-Fernseher besitzen. Alle anderen schauen noch in einen Röhrenfernseher mit 50Hz, 4:3 Format und reduzierter PAL-Auflösung
- immer mehr Filme im HD-Format, jedoch besitzen nicht mal 50% der Haushalte HD-Video Abspielgeräte oder Empfänger.
Die Telekom hat sich dennoch dazu entschlossen, HD Video über das Internet anzubieten.
Das besonders traurige daran ist, dass sie es nicht in den Griff bekommen (können).
Man muss sich das mal vorstellen:
die gleiche Firma, die noch vor ein paar Jahren den Internet-Spielern ein Feature namens ‘Fastpath’ verweigerte und sich auf die höhere Fehleranfälligkeit der Datenübertragung berief, bietet heute HD Streaming Anschlüsse an, die nicht sauber funktionieren.
Weil sie es gar nicht können! Warum?
Nun, zum einen hat die Telekom in Fernost Mediacenter-Geräte eingekauft, und mit eigener Software bespielt. Leider (oder eigentlich muss man sagen: wie zu erwarten), nutzt die von der Telekom installierte Software nicht alle Funktionen der Boxen.
Um genau zu sein, gab und gibt es Probleme an allen Ecken und Enden. Man lese sich nur mal durch Foren wie diesem hier.
Nicht nur dass wir hier von einer benötigten Downstream-Bandbreite von über 28MBit sprechen.
Die dazu benötigten schnellen VDSL-Anschlüsse kosten noch sehr viel Geld, sind instabil und nur in Ballungsgebieten verfügbar.
Auch noch ein weiterer Faktor kommt hinzu.
Die Internet-Anschlüsse werden heutzutage für immer mehr Dinge genutzt (Telefonieren/Voice over IP, Musik und Video-Streaming, Filesharing, Instant Messaging, solche Dinge wie VPN und Heimarbeitsplatz und natürlich exzessives Surfen. Und das natürlich von mehreren Nutzern gleichzeitig (Familie, WG).
Da frage ich mich, wie soll es vernünftig möglich sein, auch noch das Fernsehen dem Medium Internet aufzubürden?
Die Familie in oben genanntem Beispiel wird sicher nicht die Möglichkeit haben, Aussetzer-frei über das Internet fernzusehen. Selbst mit VDSL, da ja schon alleine das HD-TV die hohe Bandbreite benötigt.
Eine Aussage eines Telekom-Techniker lautete, das WLAN für HD-TV nicht ausreichen würde.
Von was sprach der? 54 oder sogar 108MBit reichen nicht aus?
Wie auch immer. Ich fände es wesentlich sinnvoller, an vernünftiger (Hardware-) Komprimierung zu arbeiten um bei geringerer Bandbreite immer noch ausreichend Qualität zu liefern, oder einfach das Fernsehen im Kabel und der Luft zu lassen.
Man muss doch nicht alles erzwingen, um seine (vermeintliche) Fortschrittlichkeit zu demonstrieren und am Markt zu bleiben.
Vor allem, wenn man einfach nicht das technische Know-How dafür besitzt.
Samstag, 2. August 2008
Ende der 80er Jahre bin ich zusammen mit ein paar Freunden ins elektronische Musizieren eingestiegen.
Nach mittlerweile 15 Jahren bin ich nun dabei, mich komplett von externer Sound-Hardware zu verabschieden. Hier mal ein kleiner Rückblick auf die Geräte welche ich besaß bzw. meine Hände drauf hatte.
Ausschlaggebend für diesen Anflug von Nostalgie war eine Webseite, die ich zufällig entdeckt habe: der Vintage Synth Explorer.
Hier also die Liste, leider nicht in chronologischer Reihenfolge (so genau kann ich mich nicht mehr erinnern):
- Alesis SR-16 (Drumcomputer mit 16/18 Bit Auflösung und 12 Drumpads)
- Alesis Quadrasynth (88 Tasten Keyboard mit Sample-basierender additiver Synthese)
- Casio VZ-1 (61 Tasten Keyboard mit digitaler Additiver Synthese)
- Casio FZ-10 M (Digital Sampler)
- E-mu ESI4000 (Digital Sampler)
- E-mu Planet Phatt (Sample-basierender Rack-Synth)
- E-mu Vintage Keys (Sample-basierender Rack-Synth)
- Ensoniq SQR-Plus (Sample-basierender Rack-Synth)
- Ensoniq ESQ-M (Digital Waveform Synth mit analogen Filtern)
- Ensoniq EPS-16+ (Sampling Workstation)
- Kawai K3 (Digital Waveform Synth mit analogen Filtern)
- Korg Electribe ES-1 (Drum-Synthesizer mit Sampling Option)
- Marion Prosynth (8-stimmiger analoger Rack-Synth)
- Novation Bass Station (monophoner Analog-Synth)
- Roland D-20 (Digital Synthesizer)
- Waldorf Microwave (Digital Synth mit analogen Filtern)
- Waldorf Pulse (monophoner Analog-Synthesizer)
So sah mein Rack Ende 2005 aus:

Mittlerweile besitze ich nur noch die Korg Electribe ES-1 sowie das Casio VZ-1 Keyboard.
Ich verwende also nur noch den PC zum Musizieren. Wobei ich trotzdem immer noch den Fostex Mixer, die zwei Alesis Effektgeräte, sowie den Behringer Kompressor im Einsatz habe.
Die Korg ES-1 habe ich übrigens gerade bei Ebay eingestellt:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=150278384673
Chriss - 08.11.2006 - 00:38:58
Woah, geiles Farbspiel